Hallo alle zusammen!
Als "bekennender youtube-Besucher" fällt mir, beim Betrachten der Dressurvideos, immer wieder auf, wie unterschiedlich im Reitsport doch oftmals die Ansichten bezüglich korrekt gerittener Dressurpferde sind.
Da haben wir zum einen SO etwas:
SO etwas:
Und dann auch mal SO etwas:
Diese Liste lässt sich beliebig lange fortsetzen...
Nach meinem eigenen Empfinden lässt sich in der Dressur, nachdem Leute wie etwa Dr. Gerd Heuschmann, der Autor des Anti-Rollkur-Buches "Finger in der Wunde", sich gegen die Verteilung höchster Wertnoten an "zusammengeschnürte und eingerollte Pferde" ausgesprochen haben, und auch Pferdemaganzine, wie etwa "Cavallo" öfters am Rande von Abreiteplätzen stehen und in ihren Artikeln das falsche Reiten vieler Pferde anprangern, eine Tendenz zu pferdefreundlicherem Reiten erkennen. Natürlich noch nicht "in großem Stil", aber es könnte ein Anfang sein.
Ich selbst habe bei mir auch schon festgestellt, dass man SEHR darauf achten muss, sich nicht die "falschen Vorbilder" heraus zu suchen. Leider fängt das "schlechte Reiten", aufgrund fehlender guter Vorbilder, ja schon bei jedem Einzelnen von uns in der heimischen Reithalle an...
Wie ist das bei Euch? Welche "Gesichter" hat bei Euch die Dressur?
Gruß, Nicole!
Die vielen Gesichter der Dressur
Moderatoren: Shadow, Stoppelhopser
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Die vielen Gesichter der Dressur
Auf die höchsten Gipfel führt keine Seilbahn. ( Reinhold Messner )
Um für etwas zu kämpfen, muss man es sehr lieben. Um etwas sehr zu lieben, muss man bis zur Verrücktheit daran glauben. ( Che Guevara )
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Talon - Longen-Verknoter
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Re: Die vielen Gesichter der Dressur
Eines der "schönsten Dressur-Gesichter", wenn Ihr mich fragt:
Auf die höchsten Gipfel führt keine Seilbahn. ( Reinhold Messner )
Um für etwas zu kämpfen, muss man es sehr lieben. Um etwas sehr zu lieben, muss man bis zur Verrücktheit daran glauben. ( Che Guevara )
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Talon - Longen-Verknoter
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Re: Die vielen Gesichter der Dressur
Weil es so gut in diesen Thread passt:
Gerade eben hat mir meine Freundin Friedi ( hier bekannt als "Quielle" ) diese Videos per email geschickt. Ich stelle sie mal kommentarlos hier rein:
Und nochmal derselbe Reiter ( die "männliche Anky"?!? ) auf dem Abreiteplatz:
Gerade eben hat mir meine Freundin Friedi ( hier bekannt als "Quielle" ) diese Videos per email geschickt. Ich stelle sie mal kommentarlos hier rein:
Und nochmal derselbe Reiter ( die "männliche Anky"?!? ) auf dem Abreiteplatz:
Auf die höchsten Gipfel führt keine Seilbahn. ( Reinhold Messner )
Um für etwas zu kämpfen, muss man es sehr lieben. Um etwas sehr zu lieben, muss man bis zur Verrücktheit daran glauben. ( Che Guevara )
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Talon - Longen-Verknoter
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Re: Die vielen Gesichter der Dressur
Also, mal zur Beran:
Sie sitzt mit saulangen Bügen auf dem Pferd. Was ist das Resultat? Eine steife Hüfte, ein steifer Oberkörper. Keine Bewegung geht durch sie durch. Und? Somit auch keine schwingende Bewegung durch das Pferd.
Da sie mmit dem Sitz zwangsläufig das Pferd vorne behindert, läuft auch keines ihrer Pferd schön vorne raus. Alle sehen irgendwie gebremst aus.
Zu Edward Gal:
Ich bin nun wirklich kein Fan der Turnierziehquetschkraftreiterei- aber, habt ihr Euch mal das Video von London angesehen? Und dann zum Vergleich Anky? Da liegen im Sitz und der Ausstrahlung des Reiters WELTEN dazwischen. Zumal Gal sich von Ankys Mann als Trainer schon seit über einem Jahr verabschiedet hat.
Ich muß trotz meiner gesammelten (im Netz) Vorurteile Gal und Toto gegenüber sagen- nicht schlecht! Er sitzt schön locker auf dem Pferd, geht gut mit, kein krampfiger Blick und Reiten mit Kraft- im Gegensatz zu Anky.
Vielleicht hier mal die Links, damit ihr sehr, was ich meine:
Wenn das keine lässige Ehrenrunde ist! Und auch in Stuttgart war er super locker und gelassen (das Pferd). Man sieht so den Unetrschied zu Salinero.
Zu Isabell Werth:
Dass die bei einer Sitzbewertung durchfallen würde ist doch mal klar.
Sie sitzt mit saulangen Bügen auf dem Pferd. Was ist das Resultat? Eine steife Hüfte, ein steifer Oberkörper. Keine Bewegung geht durch sie durch. Und? Somit auch keine schwingende Bewegung durch das Pferd.
Da sie mmit dem Sitz zwangsläufig das Pferd vorne behindert, läuft auch keines ihrer Pferd schön vorne raus. Alle sehen irgendwie gebremst aus.
Zu Edward Gal:
Ich bin nun wirklich kein Fan der Turnierziehquetschkraftreiterei- aber, habt ihr Euch mal das Video von London angesehen? Und dann zum Vergleich Anky? Da liegen im Sitz und der Ausstrahlung des Reiters WELTEN dazwischen. Zumal Gal sich von Ankys Mann als Trainer schon seit über einem Jahr verabschiedet hat.
Ich muß trotz meiner gesammelten (im Netz) Vorurteile Gal und Toto gegenüber sagen- nicht schlecht! Er sitzt schön locker auf dem Pferd, geht gut mit, kein krampfiger Blick und Reiten mit Kraft- im Gegensatz zu Anky.
Vielleicht hier mal die Links, damit ihr sehr, was ich meine:
Wenn das keine lässige Ehrenrunde ist! Und auch in Stuttgart war er super locker und gelassen (das Pferd). Man sieht so den Unetrschied zu Salinero.
Zu Isabell Werth:
Dass die bei einer Sitzbewertung durchfallen würde ist doch mal klar.
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Licke - Mittellinien-Anhalter
- Beiträge: 291
- Registriert: 27. Okt 2009 20:05
- Reitweise: Klassik, Gelände
Re: Die vielen Gesichter der Dressur
Zum Gal mit Totilas :
Sicher sieht das wahnsinng spektakulär aus , aber mal ehrlich .... schön ist mMn was anderes
Ich würde das selbe Pferd gern mal freilaufend auf der Weide beobachten ... ob der dann immer noch so strampelt?
Sicher sieht das wahnsinng spektakulär aus , aber mal ehrlich .... schön ist mMn was anderes
Ich würde das selbe Pferd gern mal freilaufend auf der Weide beobachten ... ob der dann immer noch so strampelt?
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Hella-Wahnsinn - Fliegenmützchen-Träger
- Beiträge: 92
- Registriert: 7. Sep 2009 13:34
Re: Die vielen Gesichter der Dressur
Falls Du mich meinst- schön habe ich nicht gesagt. Aber, er sitzt schön auf dem Pferd und gibt ruhige Hilfen. Toto kann ich nicht beurteilen. Da habe ich nicht die Efahrung für. Keine Ahnung, wieviel davon angezüchtet, was antrainiet und was andressiert ist.
Schön finde ich das auch nicht. Ich finde nur, dass er im Gegensatz zu Salinero entspannt und rihug ist und wirklich gut bemuskelt.
Schön finde ich das auch nicht. Ich finde nur, dass er im Gegensatz zu Salinero entspannt und rihug ist und wirklich gut bemuskelt.
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Licke - Mittellinien-Anhalter
- Beiträge: 291
- Registriert: 27. Okt 2009 20:05
- Reitweise: Klassik, Gelände
Re: Die vielen Gesichter der Dressur
Also die Videos von Licke (das erste hab ich mir komplett angesehen) finde ich eigentlich völlig in Ordnung.
Das Pferd ist wahnsinnig gut bemuskelt und geht super mit - das hat echt eine tolle Ausstrahlung. Und vom Zusammenzerren oder eine Tendenz hinter die Seknkrechte, etc sehe ich da auch wenig.
Klar wird das Pferd nicht so über die Weide piaffieren, aber allein die Möglichkeit, dass es so wahnsinnig raumgreifende Schritte und Tritte zeigen kann find ich super.
Also mir gefällt das Video durchaus - sieht alles recht harmonisch aus.
Ob man es als "schön" bezeichnet ist natürlich was anderes. Hohe Dressur sieht schnell immer sehr übertrieben aus, niemand sieht sein Pferd an einem Stück so auf Paddock oder Weide laufen - allerdings sind die Grundelemente dieser Bewegungsabläufe alle natürlichen Ursprungs.
Naja, was in der Dressur noch alles gut oder schlecht ist vermag ich gar nicht mehr zu sagen, weil man zu selten eben Bilder aus dem 0815 Alltag der Dressurreiter mit ihren Pferden sieht sondern häufig nur die Prüfungen
Das Pferd ist wahnsinnig gut bemuskelt und geht super mit - das hat echt eine tolle Ausstrahlung. Und vom Zusammenzerren oder eine Tendenz hinter die Seknkrechte, etc sehe ich da auch wenig.
Klar wird das Pferd nicht so über die Weide piaffieren, aber allein die Möglichkeit, dass es so wahnsinnig raumgreifende Schritte und Tritte zeigen kann find ich super.
Also mir gefällt das Video durchaus - sieht alles recht harmonisch aus.
Ob man es als "schön" bezeichnet ist natürlich was anderes. Hohe Dressur sieht schnell immer sehr übertrieben aus, niemand sieht sein Pferd an einem Stück so auf Paddock oder Weide laufen - allerdings sind die Grundelemente dieser Bewegungsabläufe alle natürlichen Ursprungs.
Naja, was in der Dressur noch alles gut oder schlecht ist vermag ich gar nicht mehr zu sagen, weil man zu selten eben Bilder aus dem 0815 Alltag der Dressurreiter mit ihren Pferden sieht sondern häufig nur die Prüfungen

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Shadow - Super Moderator
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Re: Die vielen Gesichter der Dressur
Was mich hier ehrlich gesagt überrascht ist, dass einerseits der Dressurritt von Edward Gal so gelobt wird, obwohl andererseits das Video vom Abreiteplatz "Bände darüber spricht", mit welchen Trainingsmethoden da gearbeitet wird...
Ich persönlich sehe zwichen Toto und Salinero so gut wie keinen Unterschied ( und das liegt NICHT an der identischen Fellfarbe! ) und das Argument, Edward würde "viel leichter und mit weniger Kraft" reiten als Anky, halte ich für sehr fraglich. Man darf nämlich nicht vergessen, dass er ein Mann ist, welcher schon mal "von Natur aus" mehr Karft hat wie eine Frau und folglich von gewissen Dingen weniger angetrengt ist! Ob er deswegen mit sanfterer Hand reitet, nur weil sein Gesicht nicht so verkniffen aussieht, nun ja, das kann man sehen wie man will...
Ich persönlich sehe zwichen Toto und Salinero so gut wie keinen Unterschied ( und das liegt NICHT an der identischen Fellfarbe! ) und das Argument, Edward würde "viel leichter und mit weniger Kraft" reiten als Anky, halte ich für sehr fraglich. Man darf nämlich nicht vergessen, dass er ein Mann ist, welcher schon mal "von Natur aus" mehr Karft hat wie eine Frau und folglich von gewissen Dingen weniger angetrengt ist! Ob er deswegen mit sanfterer Hand reitet, nur weil sein Gesicht nicht so verkniffen aussieht, nun ja, das kann man sehen wie man will...
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Talon - Longen-Verknoter
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Re: Die vielen Gesichter der Dressur
Ähm, das Video vom Abreiteplatz ist aus der Zeit, als er noch bei Anky Mann trainierte. Seit 1,5 Jahren ist er dort nicht mehr und ich finde, das sieht man.
Schade, dass Du die Unetrschiede zwischen ihm und Anky nnicht siehst. Das sind nämlich wichtige Unterschiede. Wie gesagt, ich hatte da auch so meine vorgefertigte Meinung und habe sie geändert. Nicht nur über Videos auch live.
Schade, dass Du die Unetrschiede zwischen ihm und Anky nnicht siehst. Das sind nämlich wichtige Unterschiede. Wie gesagt, ich hatte da auch so meine vorgefertigte Meinung und habe sie geändert. Nicht nur über Videos auch live.
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Licke - Mittellinien-Anhalter
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Re: Die vielen Gesichter der Dressur
Ich finde den Sitz von Edward Gal um einiges besser als den von Anky. Nicht so verkrampt und verspannt. Schön find ich seinen Sitz aber auch nicht. Wie der manchmal mit den Füßen hampelt... Ruhiges Bein is anders.
Totilas läuft auch etwas entspannter als Salinero, aber eben für meine Augen doch noch auffallend unnatürlich. Da hab ich schon schönere, entspanntere Ritte gesehen.
Dass er nicht mehr bei Ankys Mann trainiert find ich super! Ist ja ein großer Schritt in die richtige Richtung.
Totilas läuft auch etwas entspannter als Salinero, aber eben für meine Augen doch noch auffallend unnatürlich. Da hab ich schon schönere, entspanntere Ritte gesehen.
Dass er nicht mehr bei Ankys Mann trainiert find ich super! Ist ja ein großer Schritt in die richtige Richtung.
Weine nicht weil es vorbei ist,
lächle weil es schön war
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S Leaba isch a Ponyhof!
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Knoppers - Longen-Verknoter
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Re: Die vielen Gesichter der Dressur
Dass Edrward Gal nicht mehr bei Anky's Mann trainiert, schön und gut! Mich würde aber vielmehr interessieren WARUM! Ist er wegen den Trainingsmethoden oder wegen "persönlicher Animositäten" nicht mehr bei ihm?
Und wie LANGE hat er bei ihm trainiert?
Ich glaube nämlich nicht, dass jemandem, der auf diesem hohen Niveau reitet, plötzlich "über acht die Augen" bzgl. der Trainingsmethoden "aufgehen" und er dann den Trainer wechselt und seine Reitweise so radikal umstellt. Ein Reiter in dieser hohen Leistungsklasse weiß doch schon vorher, welche Trainingsmethoden er favorisiert und welche nicht.
Ich persönlich glaube da ehrlich gesagt zuletzt an das "Märchen vom bekehrten Reiter"...
Ich will den Mann ja auch nicht unnötig schlecht machen. Er macht letztendlich ja auch nichts andres als viele andere. Es ist nur traurig, wie sehr man sich inzwischen an dieses "Show-Gestrampel" gewöhnt hat, dass eigentlich nur noch zwischen "schlimm" ( Anky ) und "weniger schlimm" ( Gal ) differenziert wird!
Und wie LANGE hat er bei ihm trainiert?
Ich glaube nämlich nicht, dass jemandem, der auf diesem hohen Niveau reitet, plötzlich "über acht die Augen" bzgl. der Trainingsmethoden "aufgehen" und er dann den Trainer wechselt und seine Reitweise so radikal umstellt. Ein Reiter in dieser hohen Leistungsklasse weiß doch schon vorher, welche Trainingsmethoden er favorisiert und welche nicht.
Ich persönlich glaube da ehrlich gesagt zuletzt an das "Märchen vom bekehrten Reiter"...
Ich will den Mann ja auch nicht unnötig schlecht machen. Er macht letztendlich ja auch nichts andres als viele andere. Es ist nur traurig, wie sehr man sich inzwischen an dieses "Show-Gestrampel" gewöhnt hat, dass eigentlich nur noch zwischen "schlimm" ( Anky ) und "weniger schlimm" ( Gal ) differenziert wird!
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Talon - Longen-Verknoter
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- Registriert: 30. Aug 2009 21:16
Re: Die vielen Gesichter der Dressur
Ein endloses Thema.
Zu Edward Gal, mit dem ersten Dressurpferd das über eine Wertnote von 92 Punkten kam. Sensationell. Das Pferd ist erst 9 Jahre alt. Selbst Isabell Werth (die auch auf meiner persönlichen "Schwarzen Liste" steht) kam mit dem 17 jährigen Sachmo nicht mal annähernd in diesen Bereich der Punkte, von den schönen Gesichtern der Dressur (mein "Vorbild": Dr Reiner Klimke) mal ganz zu schweigen. Für mich eines der schönsten Videos:
Die Ehrenrunde von Reiner Klimke bei den Olympischen Spielen 1984 mit Ahlerich:
mir kommt da immernoch die Gänsehaut: einhändige Galoppwechel, einhändige Piaffe, einhändige Trabverstärkung und das Pferd ist bei letzterem sogar vor der Senkrechten (wie es sein sollte). Sein Goldmedaillenritt:
Was Auffällt: es ist ein anderer Typ Pferd; mittlerweile sind Dressurpferde "massiger" und "mächtiger", Ahlerich war da schon beinahe "unscheinbar" im Vergleich. Totillas ist ein "Schlachtross" im Vergleich. Interessant auch: Alle Ehrenrundenteilnehmer winken, Klimpke wedelt mit seinem Zylinder, die eine Reiterin mit ihrem Blumenstrauß, die Pferde galoppieren dennoch schön und gelassen durch das laute Stadion, heute schaffen viele Reiter der hohen Klassen nicht mal eine gesittete Eherenrunde (sieht man auch bei einem der Oberen Videos, ausser Gal hat keiner sein Pferd wirklich im Griff...).
Das Problem ist vielschichtig: solange die Richter (und an denen hängt in der Dressur nunmal Erfolg oder Misserfolg) Ritte belohnen in denen das Pferd zusammengeschnürt und meist hinter der Senkrechten läuft und KEINEN Blick auf den Abreiteplatz werfen, bestätigen sie eben diese Pferdeunwürdige Trainingsmethode. Wer bitte ist dann noch so doof und trainiert sein Pferd "normal" wenn er damit dann eh nicht gewinnt? Bitte nicht falsch verstehen: der Reiter der Klaren Verstandes ist und nicht den Ehrgeiz und den Druck hat auf dem Siegerpodest zu stehen, macht wahrscheinlich dennoch gut weiter, aber machen wir uns doch nix vor: in den Spitzenklassen geht es um extrem viel Geld, Prestige und den Ruf. Da ist ein Pferd schnell ersetzt und den meisten Reitern gehören die Pferde ja nicht mal selber, die haben dann den Erfolgsdruck von den Pferdebesitzern (vom persönlichen Ehrgeiz mal ganz zu schweigen). Wenn in den unteren (regionalen) Klassen auch schon so angefangen wird, liegt das meiner Meinung nach ebenfalls an falschem Ehrgeiz (Geld spielt da meist nur eine untergeordnete Rolle) und eben dem Fakt im Hinterkopf "die "Großen" machen das auch so".
Dass Rollkur angeprangert wird ist teilweise immernoch verpönt (v.a. bei der niederländischen Equippe), aber auch die Deutschen stehen dem teilweise in nichts mehr nach, 2004 gab es in Aachen zwei stillschweigende Verwarnung des Richters Cristoph Hess an die Trainer von Isabell Werth und Anky van Grunsven: dem Publikum war auf dem Abreiteplatz aufgefallen und missfallen wie die Reiter ihre Pferde vorbereiteten, das Publikum rief den Steward herbei und beschwerte sich. Dennoch wurde Van Grunsven in Athen Olympiasiegerin. Die Richter gucken meistens weg oder wollen nix gesehen haben.. Repräsentant für dieses "Vogel-Strauß-Syndom": beim großen Tunier in Las Vegas 2007 war das Publikum über die Van Grunsven'schen Trainingsmethoden entrüstet, beschwerte sich beim Steward und bearbeitete ihn so lange, bis dieser die Reiterin auf die Trainingsmethoden ansprach. Selbst Mariette Withages, Vorsitzende des Dressurausschusses des Weltreiterverbandes (FEI) sagte zu den Vorwürfen an der Niederländerin nur– „naja, sie hatten Salinero halt tief eingestellt, wie man das jetzt so macht“. Anky erhielt beste Wertnoten von allen Richtern, der deutsche gab ihr sogar eine 10,0. Als man ihn auf die Vorkommnisse auf dem Abreiteplatz ansprach meinte er nur :„Ach, war das so?“
Solange es keine extra Noten für den Abreiteplatz gibt, wird sich meiner Meinung nach nichts ändern. Richter die wegsehen oder weghören gehören nicht in den Sport, sind meiner Meinung nach nicht qualifiziert eine faire Entscheidung zu treffen. Die eine Krähe hackt aber bekanntlich der anderen kein Auge aus, immerhin sitzen die alle ja im selben Boot.
Noch'n aktuelleres Beispiel: schwedischen Nationenpreisreiter Patrik Kittel, der sein Pferd Rollkurmäßig vorbereitete und dessen Zunge dann blau anlief. Egal wie lange diese "Vorbereitung" gedauert haben mag (manche behaupten 2 Stunden) der Mensch hat dennoch bei dem Tunier im dänischen Odense den dritten Platz geholt (hinter Anky und Edward Gal...).
Infos dazu (auch Stellungnahme des Reiters):
http://www.horsesandsports.de/2009/10/2 ... n-rollkur/
Man kann nur verurteilen was da abläuft. Selbst unsere Nachbarin schnürt ihr Pferd zusammen, weil ihr Trainer meint, das sei gut so, das Pferd sei ja nur "faul" und wolle sie "verarschen". Getraut was dagegen zu sagen habe ich mich dennoch nicht, es ist doch so viel einfacher wegzuschauen und den Frieden zu bewahren...
Grüße
Friedi
Zu Edward Gal, mit dem ersten Dressurpferd das über eine Wertnote von 92 Punkten kam. Sensationell. Das Pferd ist erst 9 Jahre alt. Selbst Isabell Werth (die auch auf meiner persönlichen "Schwarzen Liste" steht) kam mit dem 17 jährigen Sachmo nicht mal annähernd in diesen Bereich der Punkte, von den schönen Gesichtern der Dressur (mein "Vorbild": Dr Reiner Klimke) mal ganz zu schweigen. Für mich eines der schönsten Videos:
Die Ehrenrunde von Reiner Klimke bei den Olympischen Spielen 1984 mit Ahlerich:
mir kommt da immernoch die Gänsehaut: einhändige Galoppwechel, einhändige Piaffe, einhändige Trabverstärkung und das Pferd ist bei letzterem sogar vor der Senkrechten (wie es sein sollte). Sein Goldmedaillenritt:
Was Auffällt: es ist ein anderer Typ Pferd; mittlerweile sind Dressurpferde "massiger" und "mächtiger", Ahlerich war da schon beinahe "unscheinbar" im Vergleich. Totillas ist ein "Schlachtross" im Vergleich. Interessant auch: Alle Ehrenrundenteilnehmer winken, Klimpke wedelt mit seinem Zylinder, die eine Reiterin mit ihrem Blumenstrauß, die Pferde galoppieren dennoch schön und gelassen durch das laute Stadion, heute schaffen viele Reiter der hohen Klassen nicht mal eine gesittete Eherenrunde (sieht man auch bei einem der Oberen Videos, ausser Gal hat keiner sein Pferd wirklich im Griff...).
Das Problem ist vielschichtig: solange die Richter (und an denen hängt in der Dressur nunmal Erfolg oder Misserfolg) Ritte belohnen in denen das Pferd zusammengeschnürt und meist hinter der Senkrechten läuft und KEINEN Blick auf den Abreiteplatz werfen, bestätigen sie eben diese Pferdeunwürdige Trainingsmethode. Wer bitte ist dann noch so doof und trainiert sein Pferd "normal" wenn er damit dann eh nicht gewinnt? Bitte nicht falsch verstehen: der Reiter der Klaren Verstandes ist und nicht den Ehrgeiz und den Druck hat auf dem Siegerpodest zu stehen, macht wahrscheinlich dennoch gut weiter, aber machen wir uns doch nix vor: in den Spitzenklassen geht es um extrem viel Geld, Prestige und den Ruf. Da ist ein Pferd schnell ersetzt und den meisten Reitern gehören die Pferde ja nicht mal selber, die haben dann den Erfolgsdruck von den Pferdebesitzern (vom persönlichen Ehrgeiz mal ganz zu schweigen). Wenn in den unteren (regionalen) Klassen auch schon so angefangen wird, liegt das meiner Meinung nach ebenfalls an falschem Ehrgeiz (Geld spielt da meist nur eine untergeordnete Rolle) und eben dem Fakt im Hinterkopf "die "Großen" machen das auch so".
Dass Rollkur angeprangert wird ist teilweise immernoch verpönt (v.a. bei der niederländischen Equippe), aber auch die Deutschen stehen dem teilweise in nichts mehr nach, 2004 gab es in Aachen zwei stillschweigende Verwarnung des Richters Cristoph Hess an die Trainer von Isabell Werth und Anky van Grunsven: dem Publikum war auf dem Abreiteplatz aufgefallen und missfallen wie die Reiter ihre Pferde vorbereiteten, das Publikum rief den Steward herbei und beschwerte sich. Dennoch wurde Van Grunsven in Athen Olympiasiegerin. Die Richter gucken meistens weg oder wollen nix gesehen haben.. Repräsentant für dieses "Vogel-Strauß-Syndom": beim großen Tunier in Las Vegas 2007 war das Publikum über die Van Grunsven'schen Trainingsmethoden entrüstet, beschwerte sich beim Steward und bearbeitete ihn so lange, bis dieser die Reiterin auf die Trainingsmethoden ansprach. Selbst Mariette Withages, Vorsitzende des Dressurausschusses des Weltreiterverbandes (FEI) sagte zu den Vorwürfen an der Niederländerin nur– „naja, sie hatten Salinero halt tief eingestellt, wie man das jetzt so macht“. Anky erhielt beste Wertnoten von allen Richtern, der deutsche gab ihr sogar eine 10,0. Als man ihn auf die Vorkommnisse auf dem Abreiteplatz ansprach meinte er nur :„Ach, war das so?“
Solange es keine extra Noten für den Abreiteplatz gibt, wird sich meiner Meinung nach nichts ändern. Richter die wegsehen oder weghören gehören nicht in den Sport, sind meiner Meinung nach nicht qualifiziert eine faire Entscheidung zu treffen. Die eine Krähe hackt aber bekanntlich der anderen kein Auge aus, immerhin sitzen die alle ja im selben Boot.
Noch'n aktuelleres Beispiel: schwedischen Nationenpreisreiter Patrik Kittel, der sein Pferd Rollkurmäßig vorbereitete und dessen Zunge dann blau anlief. Egal wie lange diese "Vorbereitung" gedauert haben mag (manche behaupten 2 Stunden) der Mensch hat dennoch bei dem Tunier im dänischen Odense den dritten Platz geholt (hinter Anky und Edward Gal...).
Infos dazu (auch Stellungnahme des Reiters):
http://www.horsesandsports.de/2009/10/2 ... n-rollkur/
Man kann nur verurteilen was da abläuft. Selbst unsere Nachbarin schnürt ihr Pferd zusammen, weil ihr Trainer meint, das sei gut so, das Pferd sei ja nur "faul" und wolle sie "verarschen". Getraut was dagegen zu sagen habe ich mich dennoch nicht, es ist doch so viel einfacher wegzuschauen und den Frieden zu bewahren...
Grüße
Friedi
If it's not half ass it's just a horse
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Quille - Fliegenmützchen-Träger
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- Registriert: 25. Okt 2009 11:05
- Wohnort: bei Lahr im Schwarzwald
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Re: Die vielen Gesichter der Dressur
@ Quielle: Toller Beitrag! Dem ist mMn nichts hinzuzufügen!
Auf die höchsten Gipfel führt keine Seilbahn. ( Reinhold Messner )
Um für etwas zu kämpfen, muss man es sehr lieben. Um etwas sehr zu lieben, muss man bis zur Verrücktheit daran glauben. ( Che Guevara )
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Talon - Longen-Verknoter
- Beiträge: 376
- Registriert: 30. Aug 2009 21:16
Re: Die vielen Gesichter der Dressur
Knoppers hat geschrieben:aber eben für meine Augen doch noch auffallend unnatürlich. Da hab ich schon schönere, entspanntere Ritte gesehen.
Das habe ich mir auch gedacht - es wirkt total unnatürlich. Ich dachte im ersten Moment wirklich "Was zackelt der denn so?". Ich weiß nicht, Entspannung sieht für mich anders aus. Klar, das ist Hochleistungssport, da muss auch eine gewisse Spannung und Dynamik drin sein, aber trotzdem - für mich ist das Gezuckel.
Im Gegensatz zu Anky deutlich besser und angenehmer anzuschauen, aber irgendwas stimmt da trotzdem nicht.

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Ann - Longen-Verknoter
- Beiträge: 381
- Registriert: 12. Sep 2009 12:44
- Reitweise: klassisch
Re: Die vielen Gesichter der Dressur
Kann mich Knoppers und Ann nur anschließen!! Finde es sieht einfach nicht mehr normal aus wie sich Tortilas da abstrampelt..
St. Georg hat find ich immer gute und kritische berichte, zum Beispiel über die Dressur EM-Kür:
"Edward Gal auf Totilas (NED): Der schwarze Hengst mit dem hübschen Gesicht gewinnt die Herzen der Zuschauer, wenn er die Bahn betritt, noch bevor er eine Lektion ausgeführt hat. Wenn er sich in Trab setzt und dabei die Vorderbeine schmeißt wie ein Gardeinfanterist, ist es um die Fassung vor allem der Laien meist geschehen. Es sieht auch sehr spektakulär aus. Das hat mit einem natürlichen Bewegungsablauf nichts mehr zu tun, und ein Pferd mit solcher Aktion kann auch nicht mehr hintreten, wo es hinzeigt – Bedenken, die freilich in der allgemeinen Euphorie – oder soll man sagen Hysterie – untergehen. Aber Totilas kann mehr als die Beine schmeißen, die Hinterhand war meist aktiv - zumindest in der Versammlung. In der Trabverstärkung kommt der Hengst von hinten nicht mit. Einige sagen, das ginge ja auch nicht bei der mächtigen Aktion in der Vorhand. Aber mehr als nur ein Huf Übertritt sollte bei 90 Prozent auch im starken Trab durchaus möglich sein. Piaffen und Passagen sind erste Sahne, und auch alle anderen Lektionen gelangen gut, sieht man von den leicht schwankenden Galoppwechseln ab, in denen der Hengst hinten auch mehrfach beidbeinig sprang. Im Schritt wirkt der erst neunjährige Rappe steif und gebunden, im versammelten Tempo war die Tendenz "stapfend" zu gehen zu erkennen. Musikalisch ließ Gal nichts aus, Klassik und Moderne und obendrein noch das Geläut von Kirchenglocken. Als er herausritt, sprangen die Leute von den Sitzen und demnächst wohl auch die Richter. 90,7"
Oder in der St. Georg vom Dezember war ein toller Artikel über Pferdeausbildung. Insbesondere die pferdegerechte Ausbildung von Klaus Balkenhol. Auf jeden fall stand da eine witzige Anmerkung zu Fotos von Anabel Balkenhol und Edward Gal.
http://www.st-georg.de/__we_thumbs__/4474_5_Dablino.jpg
"Liebe Richter, bitte mal hergucken: So sieht starker Trab aus - schwungvoll tritt Dablino unter Anabel Balkenhol von hinten nach vorn ans Gebiss, das Genick ist der höchste Punkt, die Nase deutlich vor der Senkrechten. Höchster Ausdruck und gelungene Vereinigung von Losgelassenheit und athletischer Körperspannung. Und jetzt bitte alle Bilder von Krampfgestrampel ganz schnell von der inneren Festplatte löschen!"
Da war dann eben noch ein Bild von Edward Gal und Tortila mit der Bildunterschrift "So nicht"
St. Georg hat find ich immer gute und kritische berichte, zum Beispiel über die Dressur EM-Kür:
"Edward Gal auf Totilas (NED): Der schwarze Hengst mit dem hübschen Gesicht gewinnt die Herzen der Zuschauer, wenn er die Bahn betritt, noch bevor er eine Lektion ausgeführt hat. Wenn er sich in Trab setzt und dabei die Vorderbeine schmeißt wie ein Gardeinfanterist, ist es um die Fassung vor allem der Laien meist geschehen. Es sieht auch sehr spektakulär aus. Das hat mit einem natürlichen Bewegungsablauf nichts mehr zu tun, und ein Pferd mit solcher Aktion kann auch nicht mehr hintreten, wo es hinzeigt – Bedenken, die freilich in der allgemeinen Euphorie – oder soll man sagen Hysterie – untergehen. Aber Totilas kann mehr als die Beine schmeißen, die Hinterhand war meist aktiv - zumindest in der Versammlung. In der Trabverstärkung kommt der Hengst von hinten nicht mit. Einige sagen, das ginge ja auch nicht bei der mächtigen Aktion in der Vorhand. Aber mehr als nur ein Huf Übertritt sollte bei 90 Prozent auch im starken Trab durchaus möglich sein. Piaffen und Passagen sind erste Sahne, und auch alle anderen Lektionen gelangen gut, sieht man von den leicht schwankenden Galoppwechseln ab, in denen der Hengst hinten auch mehrfach beidbeinig sprang. Im Schritt wirkt der erst neunjährige Rappe steif und gebunden, im versammelten Tempo war die Tendenz "stapfend" zu gehen zu erkennen. Musikalisch ließ Gal nichts aus, Klassik und Moderne und obendrein noch das Geläut von Kirchenglocken. Als er herausritt, sprangen die Leute von den Sitzen und demnächst wohl auch die Richter. 90,7"
Oder in der St. Georg vom Dezember war ein toller Artikel über Pferdeausbildung. Insbesondere die pferdegerechte Ausbildung von Klaus Balkenhol. Auf jeden fall stand da eine witzige Anmerkung zu Fotos von Anabel Balkenhol und Edward Gal.
http://www.st-georg.de/__we_thumbs__/4474_5_Dablino.jpg
"Liebe Richter, bitte mal hergucken: So sieht starker Trab aus - schwungvoll tritt Dablino unter Anabel Balkenhol von hinten nach vorn ans Gebiss, das Genick ist der höchste Punkt, die Nase deutlich vor der Senkrechten. Höchster Ausdruck und gelungene Vereinigung von Losgelassenheit und athletischer Körperspannung. Und jetzt bitte alle Bilder von Krampfgestrampel ganz schnell von der inneren Festplatte löschen!"
Da war dann eben noch ein Bild von Edward Gal und Tortila mit der Bildunterschrift "So nicht"
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