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Vorwärts

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Vorwärts

Beitragvon Divine » 12. Sep 2009 10:51

Ich habe mit meinem Stütchen ein kleines Problem und zwar geht sie ungerne vorwärts.

Solange ich ihr die Zügel lang lasse geht es einigermaßen, aber sobald sie in Anlehnung gehen soll ist Mittelschritt oder ordentlicher Trab nicht drin.
Die Gerte ist ihr ziemlich egal, wenn man ihr zu viel damit kommt tritt sie manchmal, aber schneller wird sie trotzdem nicht. Zu viel mit dem Bein kann/will ich nicht machen, weil sie davon ja sehr schnell stumpf werden kann. Es würde wahrscheinlich aber auch nicht viel bringen.
Sporen will ich ebenfalls nicht benutzten da ich
a) keine Erfahrung mit Sporen habe
b) Sporen nicht als Hilfe zum treiben ansehe

Hat jemand eine Idee :?:?
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Re: Vorwärts

Beitragvon krümel » 12. Sep 2009 10:54

Hast du mal einen TA und einen Sattler auf das Pferd schauen lassen und das Problem geschildert?

Ich kenne auch solch ein Pferd und bei ihm liegt es definitiv an einem nicht ganz intakten Rücken gepaart mit unpassendem Sattel...

Vielleicht ist das ja auch bei euch in Indiz dafür?
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Re: Vorwärts

Beitragvon Divine » 12. Sep 2009 10:57

Also der Sattler hat erst vor kurzem den Sattel neu aufgepolstert und kontrolliert. Der Tierarzt ist immer regelmäßig da, weil sie so komische Knubbel am Rücken hat, die kontrolliert werden müssen.

Ich denke eher, dass es an mangelnder Lust liegt, ebenso an unregelmäßigem Training. Aber öfter als 2-3 mal die Woche schaffe ich es leider nicht zum Stall. Sie wird noch zwei Tage die Woche von jemand anderem bewegt, aber ich weiß nicht was und wie diese Person reitet.
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Re: Vorwärts

Beitragvon Fellohr » 12. Sep 2009 10:57

Klingt für mich auch nach nem schmerzenden Rücken wenns ans anspannen und aufwölben des Rückens geht.
TA und/ oder Physiotherapeuten drauf sehen lassen. Denke nicht das es Ungehorsam ist, da würde weder die Gerte noch ein Sporen was nutzen..... ausser das das Pferd das kleinere übel wählt.....

Lass vielleicht auch gleich den Sattel mit überprüfen :)

Edit: können den die Knubbel ihr beim Reiten schmerzen zufügen ?

Reitet ihr die Stute den abwechselnd oder hast du vielleicht 2 auf einander folgende Tage? Sollte es am anderen Reiter liegen, müsste sie am 2ten Tag dann ja n wenig besser laufen.

TRitt sie den unter wenn sie "schleicht" ?

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Re: Vorwärts

Beitragvon Divine » 12. Sep 2009 11:04

Ich reite meist Montag, Mittwoch und Sonntag. Dienstag und Freitag wird sie auch noch bewegt.

Untertreten tut sie meist, ja.

Also die Knubbel sollten eigentlich nicht wehtun, deswegen kommt ja extra der Tierarzt zur Kontrolle. Und solange man sie im Auge behält und behandelt, wie momentan, sind sie ziemlich klein und machen ihr eigentlich keine Probleme.
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Re: Vorwärts

Beitragvon Fellohr » 12. Sep 2009 11:06

Würde dennoch mal den TA wenn er das nächste mal kommt, den Rücken anschauen lassen. So ne Blockade ziehen die sich mal schnell zu.

Sollte es keine körperliche Ursache geben, am besten mit einem RL vielleicht an der Motivation arbeiten.

Finds übrigsnds super, dass du NICHT zu Sporen greifst :thumbsup: ums einfach zu haben, leider tun das viel zu viele Reiter

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Re: Vorwärts

Beitragvon Divine » 12. Sep 2009 11:09

Ja ich denke, ich werde meine RL mal drauf ansprechen, dass sie dem Besitzer sagt der Tierarzt soll drauf schauen (kompliziert :D).
Angeblich ist es bei Fly so, dass sie erstmal "wach" gemacht werden muss beim reiten, weil sie oft faul ist und keine Lust hat. Manchmal klappt das auch, aber manchmal halt auch nicht, das wundert mich.

Sporen sind für mich einfach keine Lösung :thumbsdown:
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Re: Vorwärts

Beitragvon Shadow » 12. Sep 2009 11:16

Divine hat geschrieben:Sporen sind für mich einfach keine Lösung :thumbsdown:



Wohl wahr - vor allem weil dieser Effekt, der im ersten Moment vielleicht etwas Schwung geben könnte nach und nach wieder verpufft, und das Pferd bei dauerhaftem Einsatz als "Mitel zum Treiben" total abstumpft. Und was käme dann danach, wenn Sporen auch nicht mehr wirken würden ..... ?
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Re: Vorwärts

Beitragvon Divine » 12. Sep 2009 11:19

Ja eben. Außerdem haben Sporen für mich einfach einen ganz anderen "Sinn", als sie zum treiben zu benutzten.
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Re: Vorwärts

Beitragvon Nieselprim » 10. Apr 2010 14:52

Hab das Thema gerade gefunden.
Mein Pony ist auch überhaupt kein Selbstläufer, hat auch ein recht langsames Grundtempo, was es mir teilweise wirklich schwer macht nen ordentliches Arbeitstempo zu reiten.
Wi kommen so langsam auf Touren durch viel Abwechslung und Stangentraining. Die Stangen aktivieren die HH sehr gut und Willi muss mit Tempo drüber, sonst bleibt er hängen. Nach einigen Durchläufen geht er ganz anders vorwärts und nimmt die HH mit.


Sind denn gesundheitliche Probleme mitlerweile ausgeschlossen?
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Re: Vorwärts

Beitragvon Licke » 11. Apr 2010 07:06

Meiner überschlägt isch in der Bahn auch nicht gerade. Manchmal ist es gut, an anderen Tagen (wie gersten, grmpf), zäääh.

Das lag aber leider daran, dass ich (Asche über mein Haupt) eine Woche nur im Gelände war (eeeeendlich mal tolles Wetter) und die Bahnarbeit total links liegen ließ. Wumms, wurde es quittiert.

Meiner läuft auch am langen Zügel flotter, als am Zügel. Liegt aber auch daran, dass es für ihn anstrenged ist zu arbeiten. Solange die Bewegung dennoch flüssig ist und er nicht stockend rumläuft, finde ich das okay. Auch im Trab brauche selbst ich manchmal erst einen etwas langsameren Trab- aber mit arbeitender Hinterhand, bevor ich die Tritte verlängern kann und auch mal das Tempo etwas rausreite.

Was mir oft auffällt- die Leute reiten am langen Zügel, sitzen locker, Pferd geht locker. Dann nehmen sie die Zügel auf und Pferd und Reiter werden spannig. Das ist so ein blöder Kreislauf. Ist der Reiter zu verspannt und versucht stark zu trieben (womöglich noch mit schiebenden Becken, au), dann blockiert er seinen ganzen Körper. Die Beine klemmen, das Becken ist steif, der Rücken bretthart.

Wie soll ein Pferd da laufen? Der Pferdekörper macht das, was der Mensch macht. Steifes Becken beim Reiter= Pferd kann nicht richtig laufen, kann sein Becken nicht bewegen. Klemmige Beine beim Reiter= Pferd kann z.B. die Schulter nicht richtig bewegen, die Bauchmuskeln werden blockiert...

Man muß "einfach" locker im Sitz sein, dann kann auch das Pferd locker laufen.

Nicht, dass ich perfekt bin- haha, aber es ist eben eine Sache, die einem immer wieder ins Auge sticht. Leider komme auch ich immer wieder ins Klemmen oder manchmal ins Schieben... Argh. Die langen Zeiten des früheren "FN-Reitens" sind nicht so einfach rauszubekommen. Seufz. Damals war es eben so:

Schultern zurück, Knie ran, Bein zu, steif und gerade sitzen... Hacken ganz tief (gibt ein tolles Klemmbein und ein total blockiertes Becken).. Aber, ich arbeite dran. Irgendwann wird alles gut. Höhö.
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Re: Vorwärts

Beitragvon Nieselprim » 11. Apr 2010 08:09

ja, das sage ich mir auch immer... solange wie ein Ziel vor augen haben und kontinuierlich dran arbeiten wirds schon irgendwann werden.
Nur leider dauert das bei Erwachsenen viel länger Fehler auszumerzen als bei Kindern. :(
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Re: Vorwärts

Beitragvon Licke » 11. Apr 2010 16:07

aaaah, genau!!!! so ist es!! früher hat man das alles irgendwie unbewußt richtig gemacht. jetzt "im alter" zwickt es einem hier und da, der bürojob macht einen steif... und das muß man beim sitz erstmal wieder korrigieren. ächz.
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Re: Vorwärts

Beitragvon PetiteNoblesse » 11. Apr 2010 17:34

wie sitzt du denn?? sitzt du wirklich hinter deinen "Sitzhöckern"?? oder vllt. doch nach vorne gekippt??
wenn ich zwischendurch nach vorne kippe, wird mein pferd auch langsamer.. sobald ich richtig auf meinem Hintern sitze, fällt es ihm viel leichter!
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Re: Vorwärts

Beitragvon Ive » 26. Apr 2010 14:47

Wenn Sattel und Gesundheitsproblem ausgeschlossen ist ... Hast Du es auch schon mit einem Ortswechsel versucht? Vielleicht ist dein Pferd "Platzmüde". Dressurübungen kann man auch wunderbar im Gelände auf einer Wiese üben. Die Pferde werden meist sehr viel aufmerksamer (nicht nur auf das drum rum) und gehfreudiger. Falls keine Wiese im Gelände geeignet ist, fällt mir nur noch ein, Bodenstangen und Cavaletti auf dem Dressurplatz verteilen und diese in die Arbeit mit einbauen. ;)

Zum Thema Sporen: Heikel, wenn man keine Erfahrungen hat. Für den Reitunterricht unter Aufsicht kann ich sie aber empfehlen. Ich hatte mega unruhige Beine und sollte zur Abzeichenprüfung Sporen benutzen, weil das Pferd mich als Reiter nicht wirklich wahrgenommen hat... Ich hatte so eine Angst dem Pferd weh zu tun, wenn mein unruhiges Bein ihm die Dinger in die Flanken haut. Ich habe beim ersten Ritt das Pferd in keiner Sekunde der Reitstunde mit dem Sporen berührt und seit dem habe ich ein super vorbildlich ruhiges Bein :)).
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