von Licke » 11. Apr 2010 07:06
Meiner überschlägt isch in der Bahn auch nicht gerade. Manchmal ist es gut, an anderen Tagen (wie gersten, grmpf), zäääh.
Das lag aber leider daran, dass ich (Asche über mein Haupt) eine Woche nur im Gelände war (eeeeendlich mal tolles Wetter) und die Bahnarbeit total links liegen ließ. Wumms, wurde es quittiert.
Meiner läuft auch am langen Zügel flotter, als am Zügel. Liegt aber auch daran, dass es für ihn anstrenged ist zu arbeiten. Solange die Bewegung dennoch flüssig ist und er nicht stockend rumläuft, finde ich das okay. Auch im Trab brauche selbst ich manchmal erst einen etwas langsameren Trab- aber mit arbeitender Hinterhand, bevor ich die Tritte verlängern kann und auch mal das Tempo etwas rausreite.
Was mir oft auffällt- die Leute reiten am langen Zügel, sitzen locker, Pferd geht locker. Dann nehmen sie die Zügel auf und Pferd und Reiter werden spannig. Das ist so ein blöder Kreislauf. Ist der Reiter zu verspannt und versucht stark zu trieben (womöglich noch mit schiebenden Becken, au), dann blockiert er seinen ganzen Körper. Die Beine klemmen, das Becken ist steif, der Rücken bretthart.
Wie soll ein Pferd da laufen? Der Pferdekörper macht das, was der Mensch macht. Steifes Becken beim Reiter= Pferd kann nicht richtig laufen, kann sein Becken nicht bewegen. Klemmige Beine beim Reiter= Pferd kann z.B. die Schulter nicht richtig bewegen, die Bauchmuskeln werden blockiert...
Man muß "einfach" locker im Sitz sein, dann kann auch das Pferd locker laufen.
Nicht, dass ich perfekt bin- haha, aber es ist eben eine Sache, die einem immer wieder ins Auge sticht. Leider komme auch ich immer wieder ins Klemmen oder manchmal ins Schieben... Argh. Die langen Zeiten des früheren "FN-Reitens" sind nicht so einfach rauszubekommen. Seufz. Damals war es eben so:
Schultern zurück, Knie ran, Bein zu, steif und gerade sitzen... Hacken ganz tief (gibt ein tolles Klemmbein und ein total blockiertes Becken).. Aber, ich arbeite dran. Irgendwann wird alles gut. Höhö.