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Lahmheit beim alten Pferd

Von Kraftfutter und Müsli bis hin zu Tierarztrechnungen, Hausmittelchen und Pflegetipps - hier geht es um die körperliche Gesundheit des Pferdes

Re: Lahmheit beim alten Pferd

Beitragvon Naxossisi » 29. Jul 2010 20:42

Es gibt auch Athrosearten, die sich durch Bewegung verschlimmern. Bei meiner Stute war es so. Sie hatte extra Knochenwuchs am Vorderfusswurzelgelenk. Bevor sie ständig lahm geworden ist, konnte ich noch ca. 45 min Schritt und etwas Trab reiten, aber länger ging nicht, da sie dann wieder zu lahmen anfing.
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Re: Lahmheit beim alten Pferd

Beitragvon tigerlara » 29. Jul 2010 21:02

Ich habe leider auch die Erfahrung mit Arthrose machen müssen, dass es durch Bewegung nicht besser wurde.
Allerdings hatte meine Stute auch einen starken Entzündungsschub....

Ich drücke deinem Alten auch die Daumen und das du bei der Tochter des Besitzers auf offene Ohren stößt!
Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen, zu wissen wann es Abschied nehmen heißt, nicht zuzulassen, dass unsere Gefühle dem im Wege stehen, was am Ende wahrscheinlich besser ist für den, den wir lieben...
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Re: Lahmheit beim alten Pferd

Beitragvon GilianCo » 30. Jul 2010 08:12

Knoppers hat geschrieben:Das heißt, auch wenn er einen Entzündungsschub von Arthrose hätte, müsste er nach Bewegung besser laufen?
Genau Lenchen, wir fanden, dass er, als er aus der Box kam, weniger gelahmt hat als nach 20 min. spazieren gehen.


Wenn er einen Entzündungsschub hat, dann ist es bei manchen Pferden so, daß sie sich ein wenig einlaufen, aber da ist es häufiger der Fall, daß das eben nicht passiert.

Ich drück die Daumen, daß Du da weiterkommst, und die Besitzerin einsieht, daß ein Pferd nicht im Schritt lahm sein sollte.
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Re: Lahmheit beim alten Pferd

Beitragvon Knoppers » 6. Aug 2010 15:24

Mal ein kurzer Zwischenstand:
Heute morgen war der Schmied da. Der hat gesehen, dass vorn rechts, also da wo er lahmt, der Fesselkopf geschwollen ist (warum verdammt hab ich das nicht schon vorher gesehen?! :/ )
Vorn links hatte er ein kleines Hufgeschwür. Nicht dramatisch, aber es könnte sein, dass er dadurch eben links entlastet und sich somit rechts überlastet hat. Aber eher unwahrscheinlich, weil er ja jetzt schon arg lang lahm geht und der HS in der zwischenzeit (nach, ich glaub, 2 Wochen Lahmheit) auch schon mal da war.
Es könnte auch sein, dass es von hinten links kommt, weil er ja hinten schon sehr lang eine Fehlstellung hat, mit der er aber bisher sehr gut gelebt hat und auch normal belastet werden konnte. Das ist auch nur so eine Vermutung vom HS, weil er gerade hinten links doch ein bisschen arg komisch steht.
Auf gut Deutsch weiß der HS aber auch nix sicher. Er hat ein paar Vermutungen, aber gegen alle spricht dann doch irgendwas.

Heute Nachmittag kommt nochmal die TÄ. Wie sichs jetzt heute bei der Besi angehört hat, war die doch schon mal da, hat damals aber eben gesagt, dass so ein altes Pferd mal lahmen darf (vllt. hab ich das damals falsch verstanden und es war nicht nur die Mutter einer Reitschülerin, sondern wirklich seine 'richtige' TÄ...ich hab dann nicht mehr nachgefragt, Hauptsache sie kommt).
Morgen vormittag bin ich dann wieder im Stall, da bin ich mal gespannt, was die so gesprochen hat.

Im Moment steht er vorne barfuß. Natürlich auch nicht optimal, ein altes Pferd, das jaaaaahrelang Eisen hatte, jetzt plötzlich umzustellen. Aber raus kommt er im Moment eh nicht so viel, da er ja nicht viel bewegt werden kann und sie leider nicht allzulange auf die Koppeln können, da die komplett unter Wasser stehen :roll: (*jammern an* Wir haben 11° und seit Tagen Dauerregen - wie im November *jammern aus*)
Vorne links war Eisen draufmachen unmöglich, weil er vorn rechts kaum belasten konnte. Der Schmied musste beim schon beim Ausschneiden 4x absetzen...

Hoffentlich wird der wieder...
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Re: Lahmheit beim alten Pferd

Beitragvon Lenchen92 » 6. Aug 2010 16:17

Na das hört sich jetzt aber wenigstens so an, als ob sich die Besitzer anfangen zu kümmern.
Wieso hat der Schmied das Hufgeschwür nicht entfernt? Hat er den Huf abgedrückt?
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Re: Lahmheit beim alten Pferd

Beitragvon Knoppers » 8. Aug 2010 14:00

Doch, das Geschwür hat er jetzt schon entfernt.
Das hatte er auch noch nicht so lang, der Schmied hätte es sonst ja schon beim letzten mal entfernt.
Ich wollte mit dem Satz
Vorn links hatte er ein kleines Hufgeschwür. Nicht dramatisch, aber es könnte sein, dass er dadurch eben links entlastet und sich somit rechts überlastet hat. Aber eher unwahrscheinlich, weil er ja jetzt schon arg lang lahm geht und der HS in der zwischenzeit (nach, ich glaub, 2 Wochen Lahmheit) auch schon mal da war.

nur sagen, dass das Hufgeschwür als Auslöser unwahrscheinlich ist, weil der HS ja eben vor ein paar Wochen schon mal da war und es sonst schon entfernt hätte.

Am Freitag Nachmittag war also die TÄ da.
Die sprach wohl, dass es aus der Schulter kommt. Wahrscheinlich eine Prellung, Gezerrt o.ä. (wie es sich anhört wurde also nicht geröngt...)
Er hat jetzt eine Woche komplett Boxenhaft. Armer Kerl. Hoffentlich bringt das wenigstens was.
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Re: Lahmheit beim alten Pferd

Beitragvon Lenchen92 » 8. Aug 2010 15:39

Achso ok, dann habe ich das jetzt auch verstanden ;)

Dann viel Glück dem armen alten Mann.
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Re: Lahmheit beim alten Pferd

Beitragvon Budderfly » 21. Aug 2010 13:43

mein pflegepferd ist nun 22 und er hatte vor ca. einem halben jahr eine unterkieferarthrose. er konnte kaum noch fressen, geschweige geritten werden. er hatte riesige schmerzen, und es war auch entzündt. habe mir echt sorgen um ihn gemacht. eine gute freundin von mir erzählte mir dan von eimem *wundermittel* => ingwer in pulverform. haben es am anfang mit apfelmus vermischt, und einmal täglich mit dem kraftfutter gemischt, im gegeben. 2 tage nach dem er es bekommen hat, lief er wieder ohne probleme! heute ist er wieder wie ein junges pferd, top fit, und hat dazu noch ein schöneres fell als vorhin. ingwer hat bei uns wirklich geholfen! wir geben es ihm immer noch jeden tag, auch den anderen pferden. ist wirklich ein super zeug!

ahcha, vor einem jahr lahmte er auch, das problem hiess: zu lange huufe.

ich weiss hald nich, ob dir das weiter hilft, ich hoffe es jedoch =)
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Re: Lahmheit beim alten Pferd

Beitragvon Knoppers » 21. Aug 2010 17:17

Die TÄ war am Donnerstag wieder da.
Da sie bei einem anderen Pferd im Stall leichte Arthrose festgestellt hat und auch früher schon bei ein oder zwei Pferden, bin ich mir sicher, dass sie erkennen würde, wenn es Arthrose wäre.
Da er von seinem Koppelkumpel öfters Hiebe bekommen hat (er hatte die letzten 3 Monate so viele Schrammen wie die letzten 3 Jahre nicht), vermuten wir, dass er eben von dem eine abbekommen hat. Hält die TÄ auch für sehr wahrscheinlich. (Die beiden wurden jetzt aber getrennt!)

Zu lange Hufe sinds definitiv nicht. Wie schon geschrieben, war erst letztens der Schmied da.

Er hat jetzt leider angefangen das rechte Bein kaum noch zu belasten...
Die TÄ hat jetzt angeordnet, sein rechtes Bein 2x täglich zu dehnen + Rotlichtbestrahlung. Außerdem bekommt er leichtes Schmerzmittel, damit er rechts wieder etwas mehr belastet und es links nicht zu einer Überlastung kommt (er ist ja auch nicht mehr der jüngste)
Wir haben mit dem dehnen eher zufällig begonnen um zu sehen wo genau es ihm weh tut. Er lässt zwar meiner Meinung nach das rechte Bein etwas schlechter dehnen als das linke (hebt es nicht so weit hoch und so weit vor) allerdings zeigt er keine deutlichen Schmerzen. Er guckt ein bisschen unwillig, aber begeistert schaut er sowieso selten und bei solchen Aktionen schon zweimal nicht. Dass er in dem Bein Schmerzen hat wissen wir ja und dafür benimmt er sich sehr gut.
Nach den 'Dehnübungen' läuft er auch wieder etwas besser. Die TÄ hat das dann also für gut befunden und eben gesagt, dass wir damit weiter machen sollen.

Was mich jetzt etwas wundert ist halt, dass er dein Bein zwar relativ gut dehnen lässt, aber trotzdem einen viel kleinern Schritt damit macht, also ganz deutlich lahmt. Wie gesagt, man merkt beim Dehnen dass das Bein nicht gesund ist, aber verglichen damit, wie er läuft, dürfe er das Bein eigentlich kaum heben können :?:

Bei dem Schmerzmittel hatte & hab ich ja ehrlich gesagt etwas bedenken, dass er sich rechts wieder zu viel zumuten könnte. Andererseits wirds die TÄ schon wissen... Und dass es durch nicht belasten auch nicht besser wurde haben wir die letzten Wochen gesehen...
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Re: Lahmheit beim alten Pferd

Beitragvon Stoppelhopser » 21. Aug 2010 21:11

Knoppers hat geschrieben:Was mich jetzt etwas wundert ist halt, dass er dein Bein zwar relativ gut dehnen lässt, aber trotzdem einen viel kleinern Schritt damit macht, also ganz deutlich lahmt. Wie gesagt, man merkt beim Dehnen dass das Bein nicht gesund ist, aber verglichen damit, wie er läuft, dürfe er das Bein eigentlich kaum heben können :?:


Man darf eine passiv durch den Menschen durchgeführte Dehnung nicht mit einer aktiven Bewegung vom Pferd vergleichen.

Wenn ein Pferd läuft und dabei sein Vorderbein hebt, bestimmt eine ausführende Muskelgruppe (der Agonist) das Maß der Dehnung des Gegenspielers (Antagonisten). Der ausführende Muskel verkürzt sich und dehnt somit seinen Gegenspieler, das entspricht aber nicht der maximalen Dehnfähigkeit dieses Gegenspielers.
Wenn du diesen Bereich dehnst, ist das eine passive Bewegung. Das heißt, der eigentliche aktive Muskel in dieser Bewegung wird entlastet und du verursachst nur eine Dehnung des Gegenspielers.
Was du siehst wenn er läuft, ist die Fähigkeit eine Muskelgruppe anzuspannen - was du fühlst wenn du in die gleiche Richtung dehnst, ist die Dehnungsfähigkeit der Antagonisten.

Da ich mal annehme das durch die Umstände, an einen Osteotherapeut oder Physio kein Denken ist...vielleicht hast du durch den Ta auch die Möglichkeit dir Dehnübungen für die komplette Vorderhand zeigen zu lassen. Wenn ihm das gut tut, wäre das evtl eine Idee ihm etwas zu "helfen" ohne die arthrotischen Gelenke zu überlasten.
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Re: Lahmheit beim alten Pferd

Beitragvon Budderfly » 22. Aug 2010 12:17

Knoppers hat geschrieben:Bei dem Schmerzmittel hatte & hab ich ja ehrlich gesagt etwas bedenken, dass er sich rechts wieder zu viel zumuten könnte. Andererseits wirds die TÄ schon wissen... Und dass es durch nicht belasten auch nicht besser wurde haben wir die letzten Wochen gesehen...
GilianCo, was meinst du denn dazu? Du kennst dich mit sowas ja glaub' prima aus!?


zum schmerzmittel, ich bin im allgemeinen eh gegen allgemeine mediizin, den auf dauer kann man damit sicher nicht leben, du sagst ja, er habe schmerzen, und belastet das bein nicht. ingwer ist nicht nur gegen arthrose, hilft auch gegen schmerzen, wirkt entzündungshemend und ist gut für das gelenk. wäre sicher nicht medizinisch, sonder natürlich =)
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Re: Lahmheit beim alten Pferd

Beitragvon Knoppers » 22. Aug 2010 12:50

@ Stops: Vielen Dank für die Erklärung!
Wenn die TÄ das nächste mal kommt möchte ich auf jeden Fall dabei sein. Beim letzten mal hab ich gar nicht gewusst, dass sie kommt, sonst wär ich da auch schon da gewesen.
Meinst du, einfach so dehnen schadet ihm eher?

@ Budderfly: Der Meinung bin ich eigentlich schon auch. Allerdings kann ich nicht darüber bestimmten, ob das Schmerzmittel abgesetzt wird und stattdessen besser Ingwer gefüttert wird...
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Re: Lahmheit beim alten Pferd

Beitragvon Stoppelhopser » 22. Aug 2010 13:48

Knoppers hat geschrieben:Meinst du, einfach so dehnen schadet ihm eher?


Leider ist das aus der Ferne schwer zu beurteilen. Da die behandelnde Tä aber dazu geraten hast, würde ich darauf vertrauen - sie kann beurteilen ob eine akute Verletzung vorliegt (dann dürfte dieser Bereich nämlich nicht gedehnt werden).
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Re: Lahmheit beim alten Pferd

Beitragvon Budderfly » 22. Aug 2010 19:26

Verstehe ich, wir haben am anfang Schmerzmittel und Ingwer gegeben. Wussten daher am Anfang nicht, ob es besser war vom Schmerzmittel oder vom Ingwer. Als wir jedoch keine Tabletten mehr hatten, und nur noch Ingwer gaben, war es immer noch super! Nur zur Info ;)
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Re: Lahmheit beim alten Pferd

Beitragvon Knoppers » 28. Aug 2010 13:24

Nochmal ein kurzer Zwischenstand:
Das Schmerzmittel hat er nur 2 Tage bekommen. An einem Donnerstag war die TÄ da, bis zum Samstag wurde das Mittel noch gegeben.
Wir waren dann am Sonntag wieder da, da ist er super gelaufen - fast gar nicht mehr lahm. Allerdings dachten allerdings, dass er noch Schmerzmittel bekommen hat, dann wärs ja kein Wunder gewesen.
Am Dienstag waren wir dann wieder, da ist er wieder schlechter gelaufen, aber immer noch viel besser, als die Wochen zuvor. Da dachten wir dann, dass er halt nur noch sehr wenig Schmerzmittel bekommt, aber eben schon noch ein bisschen.
Dann haben wir aber mal die Besitzerin gefragt und siehe da - Schmerzmittel wurde Samstag abgesetzt. Klar, hat das am Sonntag sicher noch ein bisschen nachgewirkt. Aber er läuft trotzdem schon besser.
Er steht auch nicht mehr so schief, er belastet rechts jetzt wieder viel mehr.

Das einzige was mir gar nicht gefällt: Am Mittwoch wollt ich ganz kurz (nur so 10 - 15 min) mit ihm spazieren gehen. Ca. 150 oder 200 m vom Stall entfernt konnte er dann aber auf einmal rechts kaum noch auftreten Oo Sind dann sofort umgedreht, ich hab wirklich gehofft, dass er noch irgendwie bis zum Stall zurückkommt....
Als wir dann aber wieder ein Stückchen gelaufen sind, ist es immer besser geworden. Am Stall wars dann schon fast wieder normal (also so, wie als wir losgelaufen sind).
Keine Ahnung was da war. Vermutlich hat er sich nur irgendwie verdreht o.ä. aber dass er dann kaum noch auftreten kann...
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