Hallo zusammen!
Was genau macht denn Eurer Meinung nach einen sog. Freizeitreiter aus?
Mir kommt es ehrlich gesagt so vor, als ob dieser Begriff in den letzten Jahren vermehrt einen "negativen Anstrich" bekommen hat. So nach dem Motto: Kein Interesse an Reitunterricht, nur durch Wald und Wiesen gondeln, schlecht gerittene Pferde, unpassendes Sattelzeug ( weil an der Ausrüstung des Pferdes genau so gespart wird, wie an seinem Anschaffungspreis ) etc.
"Lustigerweise" passierte es mir unlängst sogar in meinem eigenen Stall, dass jemand zu mir sagte, ich sei "kein normaler Freizeitreiter", weil ich mit meinem Pferd gerne auf Lehrgänge gehe und mir auch ansonsten viel Zeit ( und Geld ) für seine ( und meine ) Ausbildung nehme.
Und ich habe mich auch selbst schon dabei "ertappt" wie ich, fast schon beschämt, auf die Bemerkung, dass ich Freizeitreiter bin, anfüge, dass ich "aber auch aufs Turnier gehe und Reitstunden nehme".
Lange Zeit hatte ich den Eindruck, dass es eher eine "Auszeichnung" war, ein sog. Freizeitreiter zu sein und das Pferd nicht "auf dem Turnierplatz zu quälen". Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass diese Stimmung wieder "kippt" und es ein Zeichen von gutem Reiten und Pferdeausbildung ist, wenn man sein Pferd auch hin und wieder auf dem Turnier vorstellt.
Wie ist das bei euch?
LG, Nicole!
Definition "Freizeitreiter"
Moderator: Stoppelhopser
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Definition "Freizeitreiter"
Auf die höchsten Gipfel führt keine Seilbahn. ( Reinhold Messner )
Um für etwas zu kämpfen, muss man es sehr lieben. Um etwas sehr zu lieben, muss man bis zur Verrücktheit daran glauben. ( Che Guevara )
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Talon - Longen-Verknoter
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Re: Definition "Freizeitreiter"
also ich bekenne mich mit Aschia zur Freizeitreiterfraktion
(mit ambition zur distanz bzw Wanderreiten)
und mit Jurmalia zur Dressurfraktion *gg*
grosses ABER ich geh trotzdem mit aschia alle 14 tage in die reitstunde, da sie bis zu ihrem 9 jahr nicht mal grundausgebildet wurde. einfach sattel drauf und wird scho irgendwie gehen und weil sie so gutmütig war, hat sie sich das halt gefallen lassen.
aber am liebsten gurken wir im gelände herum und da ich das alles in meiner freizeit und mit nichts als entspannung als hintergedanken habe, denke ich dass ich mich ganz sicher zu den freizeitreitern zählen darf
(mit ambition zur distanz bzw Wanderreiten)und mit Jurmalia zur Dressurfraktion *gg*
grosses ABER ich geh trotzdem mit aschia alle 14 tage in die reitstunde, da sie bis zu ihrem 9 jahr nicht mal grundausgebildet wurde. einfach sattel drauf und wird scho irgendwie gehen und weil sie so gutmütig war, hat sie sich das halt gefallen lassen.
aber am liebsten gurken wir im gelände herum und da ich das alles in meiner freizeit und mit nichts als entspannung als hintergedanken habe, denke ich dass ich mich ganz sicher zu den freizeitreitern zählen darf
Optimisten satteln das Leben und reiten los
Klaus Klages
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Ceridwen - Handwechsel-Sager
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Re: Definition "Freizeitreiter"
Im Prinzip sind wir ja alle FREIZEITreiter, da wir in unserer Freizeit reiten 
Wobei ich da Talon zustimmen muss. Ich habe auch das Gefühl, dass das Wort "Freizeitreiter" oft einen bitteren Beigeschmack hat. Deswegen sage ich auch immer noch "Freizeitreiter mit Turnierambitionen".
Ich finde es eigentlich schade, denn es gibt soviele vernünftige "Freizeitreiter", die großen Wert darauf legen, dass ihr Pferd gut geritten wird. Es gibt schließlich genausoviele schwarze Schafe im Turniersport, deren Pferde bestimmt schlechter laufen als manche "Freizeitpferde".

Wobei ich da Talon zustimmen muss. Ich habe auch das Gefühl, dass das Wort "Freizeitreiter" oft einen bitteren Beigeschmack hat. Deswegen sage ich auch immer noch "Freizeitreiter mit Turnierambitionen".
Ich finde es eigentlich schade, denn es gibt soviele vernünftige "Freizeitreiter", die großen Wert darauf legen, dass ihr Pferd gut geritten wird. Es gibt schließlich genausoviele schwarze Schafe im Turniersport, deren Pferde bestimmt schlechter laufen als manche "Freizeitpferde".
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Mona - Sattel-Putzer
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Re: Definition "Freizeitreiter"
Mona hat geschrieben:Ich finde es eigentlich schade, denn es gibt soviele vernünftige "Freizeitreiter", die großen Wert darauf legen, dass ihr Pferd gut geritten wird. Es gibt schließlich genausoviele schwarze Schafe im Turniersport, deren Pferde bestimmt schlechter laufen als manche "Freizeitpferde".
da geb ich dir voll recht Mona! was man oft auf turnieren so sieht... da denk ich mir dann manchmal, mein gott meine schnuffelmaus hätt das 100 mal besser gemacht obwol sies garnet glernt hat.
Vor allem was man bei den Araberchampionaten oft zu sehen bekommt... da laufen die pferdies durch die ganze aufgabe mit nase oben, schief wie eine einghaute wirtshaustür usw. usw.
aber es gibt natürlich auch wirklich gute reiter und wirklich wirklich gute pferde
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Ceridwen - Handwechsel-Sager
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Re: Definition "Freizeitreiter"
Ich reite Turniere, aber vorallem weil es mir Spaß macht. Bisher bin max. 4-5 Turniere im Jahr gestartet, das ist nicht viel.
Und ich würde mich auch eher noch zu den Freizeitreitern zählen.
Darf mir aber auch immer anhören das richtige Tunierreiter fast jedes Wochenende auf einem Turnier sind und man mit diesen Pferden nicht ins Gelände reiten könnte, weil sie es nicht kennen ( kann und will ich so aber nicht glauben)
Für mich steht das Pferdewohl an erster Stelle und dazu gehört Abwechslung, ich Trainiere oft aber mein Pferd braucht auch einem Ausgleich.
Andererseits zähle ich unseren Stall als fast reinen Freizeitstall, wir sind ein bunt gemischter Haufen.
Westernreiter, Dressurreiter, Springreiter, Barock mehr Gänger... Alles da.
Und sie gehen keine Turniere, sie teilen sich die Leidenschaft ins Gelände zu reiten wenn es nicht grade in Strömen regnet sind sie Stauden unterwegs. Wärend ich doch mehr meinen Schwerpunkt auf die Dressur lege und nicht ganz so viel im Gelände unterwegs bin.
Reitstunden werden zwar genommen aber z.b. Dürfen wir keinen Reitlehrer kommen lassen. ( und nicht jeder Reitlehrer passt zum Reitschüler bzw. Es gibt leider einfach qualitative Unterschiede auch bei Reitlehrern)
So müssen wir die weiter kommen wollen zu anderen Ställen, während es vielen anderen genügt einmal die Woche eine Gruppenreitstunde mitzureiten.
Aber z.B. habe ich dort nicht gelernt was ein schwingender Rücken beim Pferd ist und wie ich es erreiche.
Und ich denke das unsere Freizeitreitern (unser Stall) es ohne weitere Ambitionen nicht lernen wird.
In meinen Augen ist es aber ein ganz wichtiger Punkt in der Gesunderhaltung des Pferdes.
Aber unser Stall zählt nicht für alle Ställe.
Ich denke nur das es wirklich zwei Sorzen an Freizeitreitern gibt.
Und zwar ambitionierte Reiter,die sich weiterbilden und das reiten erlernen und Reiter die einfach nur das Gelände lieben und genießen aber die Reiterei im Ganzen nicht begreifen werden.
Mein Reitlehrer sagte mal reiten sei eine Sprache und man muss viele Vokabeln lernen.
Reiten erfordert Gefühl und das ist nicht einfach zu erlernen und zu begreifen.
Und ich stehe nach 12 Jahren Reiten immer noch vor einer Groden Aufgabe.
Ich möchte so viel wie mir möglich ist von dieser Sprache erlernen.
Denn mein Ziel ist es eine Einheit mit dem Pferd zu werden und ich denke das sollte jeder Reiter
immer im Hinterkopf haben. Egal was seine Ambitionen sind.
Leider durfte ich mir schon Sprüche anhören wie jetzt habe sich das Geld für die RB doch gelohnt,
Ich denke das mein Pferd das Geld wert ist sobald ich ihr in die Augen schaue, selbst wenn ich sie niemals hätte reiten können.
Und ich würde mich auch eher noch zu den Freizeitreitern zählen.
Darf mir aber auch immer anhören das richtige Tunierreiter fast jedes Wochenende auf einem Turnier sind und man mit diesen Pferden nicht ins Gelände reiten könnte, weil sie es nicht kennen ( kann und will ich so aber nicht glauben)
Für mich steht das Pferdewohl an erster Stelle und dazu gehört Abwechslung, ich Trainiere oft aber mein Pferd braucht auch einem Ausgleich.
Andererseits zähle ich unseren Stall als fast reinen Freizeitstall, wir sind ein bunt gemischter Haufen.
Westernreiter, Dressurreiter, Springreiter, Barock mehr Gänger... Alles da.
Und sie gehen keine Turniere, sie teilen sich die Leidenschaft ins Gelände zu reiten wenn es nicht grade in Strömen regnet sind sie Stauden unterwegs. Wärend ich doch mehr meinen Schwerpunkt auf die Dressur lege und nicht ganz so viel im Gelände unterwegs bin.
Reitstunden werden zwar genommen aber z.b. Dürfen wir keinen Reitlehrer kommen lassen. ( und nicht jeder Reitlehrer passt zum Reitschüler bzw. Es gibt leider einfach qualitative Unterschiede auch bei Reitlehrern)
So müssen wir die weiter kommen wollen zu anderen Ställen, während es vielen anderen genügt einmal die Woche eine Gruppenreitstunde mitzureiten.
Aber z.B. habe ich dort nicht gelernt was ein schwingender Rücken beim Pferd ist und wie ich es erreiche.
Und ich denke das unsere Freizeitreitern (unser Stall) es ohne weitere Ambitionen nicht lernen wird.
In meinen Augen ist es aber ein ganz wichtiger Punkt in der Gesunderhaltung des Pferdes.
Aber unser Stall zählt nicht für alle Ställe.
Ich denke nur das es wirklich zwei Sorzen an Freizeitreitern gibt.
Und zwar ambitionierte Reiter,die sich weiterbilden und das reiten erlernen und Reiter die einfach nur das Gelände lieben und genießen aber die Reiterei im Ganzen nicht begreifen werden.
Mein Reitlehrer sagte mal reiten sei eine Sprache und man muss viele Vokabeln lernen.
Reiten erfordert Gefühl und das ist nicht einfach zu erlernen und zu begreifen.
Und ich stehe nach 12 Jahren Reiten immer noch vor einer Groden Aufgabe.
Ich möchte so viel wie mir möglich ist von dieser Sprache erlernen.
Denn mein Ziel ist es eine Einheit mit dem Pferd zu werden und ich denke das sollte jeder Reiter
immer im Hinterkopf haben. Egal was seine Ambitionen sind.
Leider durfte ich mir schon Sprüche anhören wie jetzt habe sich das Geld für die RB doch gelohnt,
Ich denke das mein Pferd das Geld wert ist sobald ich ihr in die Augen schaue, selbst wenn ich sie niemals hätte reiten können.
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Destiny - Eckenausreiter
- Beiträge: 19
- Registriert: 19. Nov 2010 15:38
Re: Definition "Freizeitreiter"
Ich denke es ist sehr schwer...
natürlich kann man alle Amateure als Freizeitreiter betiteln. Wobei ein Turnierreiter dann ja auch ein Freizeitreiter ist.
Schade finde ich auch, dass der Begriff des Freizeitreitens so negativ behaftet ist.
Ich hatte mal einen heftigen Streit mit einer Freundin, weil ich ihren Haflinger(Grundausgebildet, keinen RU, absolut keine Turnierambitionen) als Freizeitpferd betitelte... sie hat sich wohl sehr beleidigt gefühlt
Aber generell würde ich mich nicht unbedingt als Freizeitreiter sehen. Ich trainiere auf die Turniere hin und plane auch dementsprechend mein Training(ausreiten gehört übrigens zum training dazu... ;D).
Demnach sehe ich als Freizeitreiter diese, die wenig bis gar nicht aufs Turnier gehen..
ich denke, das ist auch das gängigste...
natürlich kann man alle Amateure als Freizeitreiter betiteln. Wobei ein Turnierreiter dann ja auch ein Freizeitreiter ist.
Schade finde ich auch, dass der Begriff des Freizeitreitens so negativ behaftet ist.
Ich hatte mal einen heftigen Streit mit einer Freundin, weil ich ihren Haflinger(Grundausgebildet, keinen RU, absolut keine Turnierambitionen) als Freizeitpferd betitelte... sie hat sich wohl sehr beleidigt gefühlt
Aber generell würde ich mich nicht unbedingt als Freizeitreiter sehen. Ich trainiere auf die Turniere hin und plane auch dementsprechend mein Training(ausreiten gehört übrigens zum training dazu... ;D).
Demnach sehe ich als Freizeitreiter diese, die wenig bis gar nicht aufs Turnier gehen..
ich denke, das ist auch das gängigste...-

LaBimbam - Handwechsel-Sager
- Beiträge: 243
- Registriert: 24. Sep 2009 19:56
Re: Definition "Freizeitreiter"
Ich nenne mich Freizeitreiter - einfach weil ich alles in meiner Freizeit mache. Es ist nicht mein Beruf, ich renne nicht jedes Wochenende auf Turnier und generell soll mir das Reiten Spaß machen.
Dennoch nehme ich gerne an Lehrgängen teil, kriege super Unterricht und mein Pferd ist für sein Alter wirklich gut bemuskelt.
Mein Sattelzeug passt wie angegossen und z.B. unser "Züchter" (oder auch Pferdemessi genannt) würde seine Pferde nicht in eine Klinik bringen, damit die Tiere wieder gesund werden - es sei denn, die haben schon einiges an Wert angesammelt.
Ich bin - so als Freizeitreiter - immer bestrebt mir neues Wissen anzueignen, sodass es meinem Pferd gut geht.
Wir haben Angestellte, die schaffen es nicht ein M Springpferd, welches auch eine gute Dressurausbildung hatte und wirklich nicht schwer zu reiten ist (ich weiß es, ich saß schon drauf) ohne Schlaufferzügel an die Grade zu ziehen.
Diese Leute haben den Beruf Pferdewirt gelernt (Z&H) und sind nicht in der Lage, ein Pferd zu reiten. Ohne Prügel und meterlange Sporen funktioniert da nichts. Aber eins können sie - die Gäule ordentlich zusammen zerren!!
Gelände ist für unsere Turnierreiter am Stall (fast) undenkbar - die Pferde könnten ja durchgehen, weil sie die ganze Zeit in den Boxen stehen. (Das fast ist eingegrenzt, denn Ausnahmen gibt es immer)
ODER: Wir haben bei uns eine am Stall, die reitet M Springen. Sie war letztens stolz drauf, dass sie das L Springen mit 'ihrem' Wallach gewonnen hat. Alles gut und schön - wäre da nicht die Tatsache gewesen, dass der Tierarzt zuvor sagte, dass das Tier in der Runde zuvor einen erneuten Sehnenschaden erlitten hat und wirklich Ruhe bräuchte. Das Tier wurde dann ins L ohne Beinschutz reingeritten, weil mit Gamaschen die Beine angeschwollen sind. Da sag ich nur: Partner Pferd !:thumbsdown: Die gleiche Person macht auch "Galopptraversalverschiebungen" zumindestens solls das sein.
... Ich - so als Freizeitdressurreiter - lache mir da eins ins Fäustchen. Ich selbst kanns auch nicht reiten, dass gebe ich ehrlich zu. Aber um auch nur irgendeine Form von Traversalen, fliegenden Wechseln, Außengalopp &&& reiten zu können, muss sie ein Pferd ersteinmal REITEN. Wenn das Tier - durch riegeln natürlich - den Schädel an die Senkrechte nimmt, ist das Tier "warmgeritten" und "locker". In den Fliegenden wird das Tier reingehetzt, anstatt es mal mit Ruhe zu probieren. Sie sitzt nichmal aufm *->zensiert<-*, sondern eher mehr auf ihrem Geschlecht. Also ist eine ordentliche Gewichtseinwirkung nichteinmal gegeben.
Das nenne ich den heutigen Turniersport.
& von genau ihrem Trainer wurde letztens zu mir gesagt (weil ich stolz darauf bin, ein Freizeitreiter zu sein!!), dass für mich die kleinen Reitertage vollkommen reichen würden. Ich würde mein Pferd ja eh nur im Schritt, Trab & Galopp am langen Zügel reiten können und wäre ja eh zu doof zu allem.
Super!
(Vorsicht, Ironie in der letzten Zeile)
Dennoch nehme ich gerne an Lehrgängen teil, kriege super Unterricht und mein Pferd ist für sein Alter wirklich gut bemuskelt.
Mein Sattelzeug passt wie angegossen und z.B. unser "Züchter" (oder auch Pferdemessi genannt) würde seine Pferde nicht in eine Klinik bringen, damit die Tiere wieder gesund werden - es sei denn, die haben schon einiges an Wert angesammelt.
Ich bin - so als Freizeitreiter - immer bestrebt mir neues Wissen anzueignen, sodass es meinem Pferd gut geht.
Wir haben Angestellte, die schaffen es nicht ein M Springpferd, welches auch eine gute Dressurausbildung hatte und wirklich nicht schwer zu reiten ist (ich weiß es, ich saß schon drauf) ohne Schlaufferzügel an die Grade zu ziehen.
Diese Leute haben den Beruf Pferdewirt gelernt (Z&H) und sind nicht in der Lage, ein Pferd zu reiten. Ohne Prügel und meterlange Sporen funktioniert da nichts. Aber eins können sie - die Gäule ordentlich zusammen zerren!!
Gelände ist für unsere Turnierreiter am Stall (fast) undenkbar - die Pferde könnten ja durchgehen, weil sie die ganze Zeit in den Boxen stehen. (Das fast ist eingegrenzt, denn Ausnahmen gibt es immer)
ODER: Wir haben bei uns eine am Stall, die reitet M Springen. Sie war letztens stolz drauf, dass sie das L Springen mit 'ihrem' Wallach gewonnen hat. Alles gut und schön - wäre da nicht die Tatsache gewesen, dass der Tierarzt zuvor sagte, dass das Tier in der Runde zuvor einen erneuten Sehnenschaden erlitten hat und wirklich Ruhe bräuchte. Das Tier wurde dann ins L ohne Beinschutz reingeritten, weil mit Gamaschen die Beine angeschwollen sind. Da sag ich nur: Partner Pferd !:thumbsdown: Die gleiche Person macht auch "Galopptraversalverschiebungen" zumindestens solls das sein.
... Ich - so als Freizeitdressurreiter - lache mir da eins ins Fäustchen. Ich selbst kanns auch nicht reiten, dass gebe ich ehrlich zu. Aber um auch nur irgendeine Form von Traversalen, fliegenden Wechseln, Außengalopp &&& reiten zu können, muss sie ein Pferd ersteinmal REITEN. Wenn das Tier - durch riegeln natürlich - den Schädel an die Senkrechte nimmt, ist das Tier "warmgeritten" und "locker". In den Fliegenden wird das Tier reingehetzt, anstatt es mal mit Ruhe zu probieren. Sie sitzt nichmal aufm *->zensiert<-*, sondern eher mehr auf ihrem Geschlecht. Also ist eine ordentliche Gewichtseinwirkung nichteinmal gegeben.Das nenne ich den heutigen Turniersport.
& von genau ihrem Trainer wurde letztens zu mir gesagt (weil ich stolz darauf bin, ein Freizeitreiter zu sein!!), dass für mich die kleinen Reitertage vollkommen reichen würden. Ich würde mein Pferd ja eh nur im Schritt, Trab & Galopp am langen Zügel reiten können und wäre ja eh zu doof zu allem.
Super!
"Sprich mit der Hand! ... Obwohl, nichtmal die hört Dir zu!"
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Nancy - Handwechsel-Sager
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- Wohnort: Lausitzer Seenland (Sachsen)
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Re: Definition "Freizeitreiter"
Nancy hat geschrieben: Wenn das Tier - durch riegeln natürlich - den Schädel an die Senkrechte nimmt, ist das Tier "warmgeritten" und "locker".
Ein am Zuegel gehendes Pferd hat den "Schaedel" nicht in der Senkrechten , sondern ca. eine Handbreit VOR derselben. IN der Senkrechten bedeutet bereits ein HINTER dem Zuegel gehen nach der klassischen Reitlehre. Das kannst du der Zippe mal bestellen !
Uebrigens, die offizielle Definition des Freizeitreiters ist "Ein Freizeitreiter ist im Sinne des Gesetzes jeder, der nicht mit dem berufsmaessigen Reiten oder Fahren von Pferden mindestens 3/4 seines Lebensunterhalts abdeckt"....also sind auch die meisten gewoehnlichen Turnierreiter Freizeitreiter !
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er hat zwei Beine und sitzt auf seinem Ruecken"
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El Samraa - Handwechsel-Sager
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- Wohnort: Hommelvik / Norwegen
- Reitweise: Western
Re: Definition "Freizeitreiter"
Ich denke, das schwierige an einer Definition dieses Begriffes ist einfach, dass Freizeitreiter einfach die breite Masse sind und viele verschiedene Arten von Reitern einschließt.
Für mich persönlich hat "Freizeitreiter" erstmal überhaupt keinen negativen Beigeschmack. Denn das sagt ja rein gar nichts darüber aus, WIE jemand reitet. Und es gibt in wirklich jeder Sparte des Reitsports schwarze Schafe. (Zahlenmäßig wohl am meisten unter den Freizeitreitern, weil das ja auch die allermeisten sind.
)
Aber wenn mir jemand sagt: "Ich bin Freizeitreiter" hat das allein für mich noch überhaupt keinen Aussagewert, das kann alles mögliche heißen. Für mich ist das mehr ein Überbegriff! D.h. ich würde dann wohl nachfragen, was genau derjenige damit meint...
Aber andersrum, wenn sich jemand als "Turnierreiter" bezeichnet, heißt das für mich im ersten Moment, dass Turniere für denjenigen an erster Stelle stehen und das hat für mich dann widerum einen negativen Anstrich. Ich habe nichts gegen Turniere einzuwenden (auch wenn ich selbst keine reite und reiten werde), wenn sich nicht die gesamte Reiterei nur noch darum dreht und das Pferd eigentlich nur noch ein Sportgerät ist.
Also ich sehe das Problem nicht in dem Begriff an sich... aber "Freizeitreiter" allein sagt halt einfach nicht viel aus und ist sehr allgemein.
Für mich persönlich hat "Freizeitreiter" erstmal überhaupt keinen negativen Beigeschmack. Denn das sagt ja rein gar nichts darüber aus, WIE jemand reitet. Und es gibt in wirklich jeder Sparte des Reitsports schwarze Schafe. (Zahlenmäßig wohl am meisten unter den Freizeitreitern, weil das ja auch die allermeisten sind.
) Aber wenn mir jemand sagt: "Ich bin Freizeitreiter" hat das allein für mich noch überhaupt keinen Aussagewert, das kann alles mögliche heißen. Für mich ist das mehr ein Überbegriff! D.h. ich würde dann wohl nachfragen, was genau derjenige damit meint...
Aber andersrum, wenn sich jemand als "Turnierreiter" bezeichnet, heißt das für mich im ersten Moment, dass Turniere für denjenigen an erster Stelle stehen und das hat für mich dann widerum einen negativen Anstrich. Ich habe nichts gegen Turniere einzuwenden (auch wenn ich selbst keine reite und reiten werde), wenn sich nicht die gesamte Reiterei nur noch darum dreht und das Pferd eigentlich nur noch ein Sportgerät ist.
Also ich sehe das Problem nicht in dem Begriff an sich... aber "Freizeitreiter" allein sagt halt einfach nicht viel aus und ist sehr allgemein.
Where will the river take us?
Will we ever meet again
or will we get lost in the ocean like a teardrop in the rain?
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moorfrosch - Pate
- Beiträge: 645
- Registriert: 30. Aug 2009 17:53
- Wohnort: Heidelberg
Re: Definition "Freizeitreiter"
Ich definiere für mich Freizeitreiter so: Keine Turniere, dafür Gelände, Platz und auch Reitstunden. Und so einer bin ich. Wie gesagt, das ist meine Definition. Für mich ist sie okay. Turniere würde ich ja vielleicht reiten, wenn es für das Stütchen nicht so einen enormen Stress bedeuten würde. Also muss es nicht sein.
-

Stuetchen - Handwechsel-Sager
- Beiträge: 240
- Registriert: 26. Mai 2010 18:38
- Reitweise: englisch oder ganz was anderes
Re: Definition "Freizeitreiter"
El Samraa hat geschrieben:Nancy hat geschrieben: Wenn das Tier - durch riegeln natürlich - den Schädel an die Senkrechte nimmt, ist das Tier "warmgeritten" und "locker".
Ein am Zuegel gehendes Pferd hat den "Schaedel" nicht in der Senkrechten , sondern ca. eine Handbreit VOR derselben. IN der Senkrechten bedeutet bereits ein HINTER dem Zuegel gehen nach der klassischen Reitlehre. Das kannst du der Zippe mal bestellen !
Uebrigens, die offizielle Definition des Freizeitreiters ist "Ein Freizeitreiter ist im Sinne des Gesetzes jeder, der nicht mit dem berufsmaessigen Reiten oder Fahren von Pferden mindestens 3/4 seines Lebensunterhalts abdeckt"....also sind auch die meisten gewoehnlichen Turnierreiter Freizeitreiter !
So habe ich es auch gelernt... also dass ein am Zügel gehendes Pferd die Nase vor der Senkrechten halten muss.
Nur der Dame brauchst du nichts mehr sagen... da ist jede Hoffnung verloren

"Sprich mit der Hand! ... Obwohl, nichtmal die hört Dir zu!"
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Nancy - Handwechsel-Sager
- Beiträge: 173
- Registriert: 27. Jun 2010 22:42
- Wohnort: Lausitzer Seenland (Sachsen)
- Reitweise: Englisch
Re: Definition "Freizeitreiter"
Naja, eigentlich sind wir ja alle Freizeitreiter, denn unsere Pferde sind unser Hobby (egal ob man da nun viel Geld reinsteckt oder nur das nötigste) und wohl eher die wenigen von uns werden Berufsreiter (Turniere, Bereiter, etc) sein, die damit ihr Geld verdienen.
Grundsätzlich gibt es ja eignetlich nur diese beiden Unterscheidungen: Ich reite a) aus Spaß wenn ich Zeit habe oder b) täglich um damit mein Leben zu finanzieren. Somit sind auch hobbymäßige Turnierreiter nur Freizeitreiter.
Aber ja, du hast recht. Wenn man Freizeitreiter heute so hört klingt das wirklich nach dem typischen: Rauf auf den Zossen, egal wies aussieht, hauptsache Spaß und dann irgendwo rumdümpeln.
Ich versuche den Begriff einfach völlig zu vermeiden. Wenn jemand fragt, was ich mache oder ob ich auf Turniere gehe antworte ich einfach, dass zwar grundsätzlich so trainiere, dass man auch auf Turnieren auftauchen könnte, mir die Turneirreiterei aber nicht zusagt und ich es daher nicht mache.
So, Begriff umgangen
Grundsätzlich gibt es ja eignetlich nur diese beiden Unterscheidungen: Ich reite a) aus Spaß wenn ich Zeit habe oder b) täglich um damit mein Leben zu finanzieren. Somit sind auch hobbymäßige Turnierreiter nur Freizeitreiter.
Aber ja, du hast recht. Wenn man Freizeitreiter heute so hört klingt das wirklich nach dem typischen: Rauf auf den Zossen, egal wies aussieht, hauptsache Spaß und dann irgendwo rumdümpeln.
Ich versuche den Begriff einfach völlig zu vermeiden. Wenn jemand fragt, was ich mache oder ob ich auf Turniere gehe antworte ich einfach, dass zwar grundsätzlich so trainiere, dass man auch auf Turnieren auftauchen könnte, mir die Turneirreiterei aber nicht zusagt und ich es daher nicht mache.
So, Begriff umgangen

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Shadow - Super Moderator
- Beiträge: 1653
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- Wohnort: Niedersachsen
- Reitweise: Englisch
Re: Definition "Freizeitreiter"
Ich bemerkte auch immer mehr das "nicht-Reiterleute" von sich behaupten sie seien Freizeitreiter, wobei sie vielleicht eine oder zwei Reitstunden hatten damit sie wenigstens due Grundkenntnisee haben und somit einfach mal im Gelände rumbummeln können.
Für mich sind Freizeitreiter, die in ihrer freien Zeit reiten. D.h: Reitsunden nehmen, viel reiten aber keine Tuniere.
Denn, wie ich finde, wenn man Tuniere reitet, ist man ein Tunierreiter.
Für mich sind Freizeitreiter, die in ihrer freien Zeit reiten. D.h: Reitsunden nehmen, viel reiten aber keine Tuniere.
Denn, wie ich finde, wenn man Tuniere reitet, ist man ein Tunierreiter.

Die Kunst des Reitens liegt darin, sein Pferd so zu motivieren,
dass es glaubt, dass es das was es macht tatsächlich selber will.
dass es glaubt, dass es das was es macht tatsächlich selber will.
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Lamara - Longen-Verknoter
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Re: Definition "Freizeitreiter"
Früher habe ich sehr oft Dressurreitunterricht genommen, da mir es aber zu viel und zu stressig wurde habe ich damit aufgehört und reite nun nur noch mit meiner RB aus (dort gibt es aber auch keine Reithalle- oder Platz) . Ich finde aber nicht, das man dies so sehr herunterziehen soll, (und außerdem ist es sehr unverschämt) weil nur wenn man im Gelände reitet, muss das nicht heißen, dass man schlecht ist. Schließlich baue ich auch Dressurlektionen (z.B. Zirkel, und sonstige Dehnübungen) ein, wenn ich auf dem Feld reite und Freizeitpferden geht es manchmal sogar besser als manchen Schulpferden, die ständig harte Arbeit leisten müssen und von Anfängerreitschülern nicht gut geritten oder sogar schlecht behandelt werden.
Liebe Grüße =)
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Anne - Eckenausreiter
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Re: Definition "Freizeitreiter"
Anne hat geschrieben:...und Freizeitpferden geht es manchmal sogar besser als manchen Schulpferden, die ständig harte Arbeit leisten müssen und von Anfängerreitschülern nicht gut geritten oder sogar schlecht behandelt werden.
Daran zweifelt doch hier niemand, Anne

Freizeitreiter ist für mich eine Bezeichnung für jeden, der das Reiten nicht hauptberuflich ausübt. Selbst diejenigen, die jedes Wochenende auf einem Turnier sind, sind für mich Freizeitreiter, weil sie ja in ihrer Freizeit reiten. Eigentlich erklärt sich das Wort schon von allein. Stimmt aber, dass es oftmals abschätzend eingesetzt wird.

Manchmal brauchen wir nicht viel um glücklich zu sein
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Bulletproof - Fliegenmützchen-Träger
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