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Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

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Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

Beitragvon Bento » 30. Mai 2011 10:21

Ein Hallo aus Oberbayern,

hoffe bin richtig hier ..... .
Da es hier wenig Reitschulen gibt und mir das ein oder andermal gesagt wurde ob Rb nicht infrage kommen könnte, sehe ich es doch ein das es vielleicht nicht Schlecht sein könnte.
Schließlich möchte ich noch den Trainer C machen^^.

Doch was könnte da auf mich zukommen, an Kosten, an Zeit?
Was meiner Wenigkeit noch am meisten den Kopf zerbricht, wie mache ich das mit der "Angst", dann besitze ich noch die Fähigkeit mich extra Blöd anzustellen :pfeif: . Keine Ahnung und so weiter und so fort :( .

Es muss ja nicht das Beste vom Besten sein, etwas das man einen Unsicheren und Unerfahrenen Jungen Menschen ohne jeglichen Elan zumuten kann :) .

Naja vielleicht könnt ihr mir mal sagen was das alles an Arbeit, Anforderungen, Geld und ka. mich kosten würde :cool: .
Auch Erfahrungen sehr gerne oder was ihr an einer Rb fordern würdet^^.

GLG
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Re: Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

Beitragvon moorfrosch » 30. Mai 2011 12:01

Das ist wirklich ganz unterschiedlich. Mit einer Kostenbeteiligung solltest du auf jeden Fall rechnen, wobei die von Region zu Region verschieden ausfallen kann und auch nicht von jedem Pferdebesitzer verlangt wird. Überleg dir am besten vorher wieviel du bereit wärst, zu zahlen. Die Vorstellungen können wirklich stark variieren, es kommt auch immer ein bisschen auf den Ausbildungsstand des Pferdes, die Reitmöglichkeiten des Stalls usw. an. Zahlen zu nennen ist da echt schwierig, das können 20€ im Monat sein, aber auch 80€, je nach dem.
Was die "Arbeit" betrifft, ist das auch ganz unterschiedlich. Wenn das Pferd in einem Stall mit Vollpension steht, fällt da normalerweise nicht viel an, außer vielleicht so Dinge wie das Sattelzeug pflegen. Wenn in einem Stall selbst gemistet wird, erwarten Pferdebesitzer oft, dass das dann (oft statt einer Kostenbeteiligung) an bestimmten Tagen übernommen wird.
So läuft das auch bei meiner RB. Ich mache an meinen Tagen den Stall, sprich ausmisten, füttern, im Sommer die Koppel umstecken. Der Arbeitsaufwand variierte bei mir dann immer ein bisschen mit der Anzahl der Pferde die dort standen (2-4), aber es geht eigentlich recht schnell von der Hand und gehört für mich mittlerweile einfach dazu.
Du solltest dir einfach vorher Gedanken machen, was für dich in Frage käme und was eher nicht. Wenn du hauptsächlich auf dem Reitplatz oder in einer Halle reiten möchtest, dann muss der Stall diese Möglichkeiten ja auch bieten oder für Ausritte ein schönes Ausreitgelände vorhanden sein.

Prinzipiell würd ich dir einfach raten, schau dich einfach mal um, was in deiner Gegend so angeboten wird. Schau dir die Pferde an. Es gibt bestimmt auch für einen etwas unsicheren Reiter ein nettes Pferd, mit dem du dann auch etwas sicherer werden kannst. Ich glaube, gerade wenn man etwas ängstlicher ist in der Hinsicht, ist das eine gute Idee, weil du ja auch neben dem Reiten eine Menge mit dem Pferd machen kannst, um Vertrauen zu fassen, z.B. beim Spazierengehen, was in einer Reitschule mit einem Schulpferd wohl in der Regel selten gemacht wird.

Wünsche dir auf jeden Fall viel Glück bei der Suche! :)
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Re: Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

Beitragvon Baracuda » 31. Mai 2011 07:08

Ich würde sagen eine RB ist definitiv beides. Also Frust und Bereicherung.

Für gewöhnlich kommt eine RB zwischen 1-6 mal die Woche. Die Zeit im Stall beträgt durchschnittlich 1-3 Stunden

Die Kosten liegen hier bei uns bei 0-120 Euro im Monat. Es kommt darauf an was der Stall bietet, wie gut das Pferd ist, wie oft du kommst und was du alles an Arbeit machen musst. Der Durchschnittspreis hier ist etwa bei 10 Euro pro reiten.
Achtung hier musst du die benötigten RS noch oben drauf rechnen. Die sind in dem Grundpreis noch nicht drin
Bedenke bitte das du als unsicherer Reiter mindestens einen Reitplatz benötigst der auch im Winter und bei starkem Regen zu benutzen ist. Sonst musst du raus ins Gelände…..
Beleuchtung ist für den Winter ebenfalls gut geeignet

Die meisten wollen das du Schritt, Trab, Galopp einigermaßen sicher reiten kannst und die Bahnfiguren einigermaßen beherrschst. Der Umgang sollte auch nicht ganz fremd sein. Also putzen und fertig machen zum Reiten. (quais alles was du auch in der Reitschule so machst)
Denn du sollst das ja irgendwann (möglichst schnell ) alles alleine können so das der Besitzer entlastet wird

Erfahrenheit ist öfter nicht das Problem wenn du davon überzeugen kannst das du das schnell verbessern willst.
Fehlender Elan könnte immer ein Problem sein. Kommt darauf an was du darunter verstehst.

Was an Arbeit kommen kann ist ganz unterschiedlich. Es kann misten, Ausrüstung pflegen, Weidepflege sein und sich von 0 min bis mehrere Stunden die Woche ausdehnen.

Meine persönlichen Anforderungen an eine RB
Er/Sie sollte definitiv gut reiten (mind. A Ausbildung) Die RB muss sich im Umgang mit Pferden auskennen (da Luci hier nicht ganz einfach ist und gerne heftig testet) Selbstständig sollte sie sein und unbedingt zuverlässig. Wenn sie sagt sie kommt am Tag x und sie ist nicht da (hat sich auch nicht abgemeldet) ist sie raus. An den Tagen wo sie dran ist, ist sie ja für Luci verantwortlich genau wie wenn sie der Besitzer ist. Ach ja und sie muss gut und verantwortungsbewusst mit dem Tier umgehen

Schau dich doch einfach mal um was so angeboten wird
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Re: Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

Beitragvon Shadow » 31. Mai 2011 10:42

Ich kenn dich ja nur so von dem was du hier schreibst, aber ich fürchte für dich wird es sehr schwer eine RB zu finden.

Grundsätzlich stelle ich als Anspruch, dass der Reiter mindestens auf meinem Niveau reitet, gerne auch besser. Immerhin soll das Pferd nicht den Nachteil davontragen, dass jemand nicht mit mir auf dem selben Level reitet.
Es wäre frustrierend Fehler der RB am nächsten Tag wieder "rausreiten" zu müssen. Von daher sollten die RB und der Besitzer schon reeelativ ähnliche Einstellung zum Training, Haltung, etc. haben, damit der eine nicht den ganz anderen Weg geht als der andere.

Bisher hast du ja nur in Reitschulen geritten, deine Beiträge klingen jetzt nicht so, als wärst du schon besonders weit fortgeschritten mit dem Reiten.
Wichtig ist besonders, dass du das Pferd alleine versorgen kannst. Also die komplette Pflege, der Umgang und das Satteln, etc. gehören da natürlich zu. Ist dir das alles schon vermittelt worden?

Eine RB kann eine tolle Möglichkeit zur Erweiterung seiner Fähigkeiten sein, allerdings musst du erstmal jemanden finden, der einen Anfänger auf sein Pferd lässt. Schließlich wollen die meisten Leute eine RB um Zeit zu sparen, nicht um den Reitenr noch zusätzlich auf die Finger gucken zu müssen.
Von daher wirst du wahrscheinlich nur ein solide grundausgebildetes Pferd zur Verfügung bekommen - mehr solltest du auf keinen Fall bei deinen Kenntnissen erwarten oder verlangen.
Daher kann es z.T. auch echt frustrierend sein, wenn man "dezent gesagt" einen echten Bock unter den Sattel bekommt. Trotzdem: Man kann ja nur lernen dabei ;)
Allerdings solltest du nach wie vor Reitunterricht nehmen, diese Möglichkeit musst du haben, sonst endet das ganze nicht gut für euch.


P.S. Hab ich was verpasst? Trainer? Was ist denn dein Berufsswunsch? :)


P.P.S Du musst dich dann übrigens zwingend deinen Ängsten Stellen. Ich hab für die Stute für die ich damals verantwortlich war, eine RB gesucht, bei der ich erst nach 2 Monaten erfahren habe, dass sie irgendwann gar nicht mehr kam oder geschweige denn geritten ist, weil sie zu viel Respekt und ANgst vor der Power meiner Friesin hatte.
Wenn man eine RB ist muss man selbstständig sein, zuverlässig und vor allem motiviert!!
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Re: Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

Beitragvon kerstinchen » 31. Mai 2011 11:48

Sorry, aber RB ohne Elan sollten dann doch lieber in der Reitschule dahin dämmern.
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Re: Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

Beitragvon Bento » 31. Mai 2011 13:16

Hallo,

ganz schön viel was ihr da schon zusammengetragen habt, vielen Dank !

Der Hintergedanke war deffenitiv nicht das ich mich nur draufsitze und Fun habe, vielmehr war die Überlegung auch die wichtigen Handrgriffe zu lernen, man will ja selber mal Stolzer Besitzer sein :pfeif: .

Mit dem Elan das war etwas Ironisch gemeint. Bin eher ein Vorsichtiger und mhm etwas "arg" Behutsamer Mensch, manche schieben mir dann eben solche Dinge wie kein Elan zu^^.

Preislich gesehen Billig ist ja ein Rb auch nicht, 50 € + (mal angenohmen) ist schon die Frage ob sich das rentiert.
zwei dreimal die Woche zu je 3 h währe sicherlich Optimal ..... .

Was ich absolut verstehen kann und das habt ihr ja auch deutlich rübergebracht das man erstmal die "Grunddinge" lernen muss. Viel habe ich ja nicht gelernt *hust hust* und von irgendwelchen Regeln im Platz oder Bahnfiguren sind immer noch das Griechische Alphabet :cool: . Von den restlichen Dingen will ich lieber Schweigen ..... .

@ Shadow, das ja echt heftig das sie nie was gesagt hat, wie hat sie das nur durchgehalten?
Berufswunsch mhm Künstler *g* im Ernst, ich will Nebenberuflich Rs geben aber nicht 0815 rs sondern mhm Individuele Rs auf Pferd und Reiter Bestmöglich Abgestimmt das heißt Fördernd und Bewahrend. Mir wurde sehr wohl bewusst welch eine Besonderheit diese wunderbaren Tiere sind, aufjedenfall Arbeiten mit Tier und dem Individium Mensch.
Am liebsten würde ich Therapeutische Reiten "neu erfinden" ja ja die Jugendlichen Träume :pfeif: *etwas rot werd*.

Für meine Wenigkeit ist deffenitiv nicht die Arbeit wie ausmisten oder so ein Problem, was mir sorgen macht ist dieser Weg des Lernens bis man das alles intus hat und wie mir hier deutlich Bewusst wird ist das einiges.
Lernbereitschaft, und diese ganzen Grunddinge wie zuverlässigkeit kein Problem.

Hab gerade mir die Anzeigen mal angeschaut, 60 €+ mit mithilfe zwei bis dreimal die Woche und Erfahrung sind so hier die Anforderungen. (Grob gesagt)

Also dann muss ich noch drei Jahre hzier durchhalten, bis ich hier wegkomme, vielleicht legt sich in dieser längeren Pause die Angst.
Naja euch vielen Lieben Dank, das war sehr hilfreich :)

GLG
B.
PS: Entschuldigt die etwas Plumpe Art ^^
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Re: Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

Beitragvon moorfrosch » 31. Mai 2011 14:00

oder du suchst dir für den Anfang vielleicht erstmal ein Pflegepferd. Einfach damit du im Umgang und so etwas sicherer wirst. Da kann man ja auch einige Erfahrungen sammeln, auch wenns erstmal nicht so ums Reiten geht, sondern eben mehr um das drum herum.

Bahnfiguren bzw. Bahnregeln und sowas kann man sich ja auch selber aneignen. Vielleicht findest du dazu ja hier ein paar Anregungen: Pferdefachbücher
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Re: Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

Beitragvon Bento » 31. Mai 2011 14:28

aber hab ich als Anfänger überhaupt Chancen ein Pflegepferd zu kriegen?
Würde evt. auch was kosten oder?

Bücher hab ich selber gute aber was bringt die Theorie muss ja auch in der Praxis üben .... .
Auf reiten wollte ich nicht ganz verzichten .. *schäm*, die Idee ist echt gut aber hab etwas sorgen das man als Anfänger da große Schwierigkeiten bekommt :-| .

Vielen Dank dir moorfrosch !
LG

Bento
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Re: Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

Beitragvon moorfrosch » 31. Mai 2011 14:56

Also ein Pflegepferd (ohne Reiten) kostet normalerweise nichts. Das sind ja meistens dann Pferde die nicht mehr so geritten werden (z.B. alters- oder krankheitsbedingt), aber die Besitzer trotzdem jemanden suchen, der sich ein bisschen mit ihnen beschäftigt.
Kann dich schon verstehen, dass du nicht ganz aufs Reiten verzichten möchtest, fände das aber für den Übergang eine ganz gute Lösung, um etwas mehr Sicherheit zu bekommen und auch einfach mehr Selbstvertrauen. Habe das Gefühl, dass du dir selber sehr wenig zutraust.
Ich wollte dir mit der Idee das Reiten auf keinen Fall ausreden ;) Würde nur eben "klein" anfangen. ;)
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Re: Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

Beitragvon Baracuda » 31. Mai 2011 15:56

was ich zu 100% sicher sagen kann ist, eine Pause macht die Angst nicht besser, sondern wird sie definitiv schlimmer machen, weil Du nach 3 Jahren Pause wieder komplett raus bist und einiges mühsam neu erarbeiten musst. Angst kann man (meiner Meinung nach) nur durch Konfrontation in den Griff bekommen und nicht durch meiden der Situation.
Du wirst ja auch nicht jünger. Auch hier kann ich aus eigener Erfahrung sagen das dies das ganze nicht einfacher macht. Ganz im Gegenteil je älter man ist, desto mehr Grundangst ist sowieso schon da. Diese kommt dann zusätzlich zu deiner jetzigen noch dazu (Man wird einfach vorsichtiger, überlegt mehr) Kinder setzten sich drauf, fallen runter, lachen und reiten weiter. Ein Erwachsener geht da viel verkrampfter ran. Man lernt auch immer langsamer und schwerer.
Wenn Du wirklich Ziele hast etwas mit Pferden zu machen (beruflich und nicht nur für dich selber) musst du nun dran bleiben.
Ein eigenes Pferd ist eine wirklich tolle Sache. Nur hier ist Erfahrung ganz unglaublich wichtig. Ein Pferd zu halten und zu erziehen ist nicht so einfach wie es in den Reitschulen oft vorgelebt wird.
Eine RB ist eine gute Möglichkeit zu schauen ob man mit einem eigenen Pferd zurecht kommt.

Es gibt einige Besitzer die auch an Anfänger RB oder auch Pflegschaften vergeben. Diese Plätze sind aber leider sehr selter so das du vermutlich etwas länger suchen musst. Dies sind (wie schon oben beschrieben) meist nicht die besten Pferde. Denn ein Anfänger verschlechtert ein Pferd enorm. Lernen kannst du hier aber definitiv eine Menge. :D
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Re: Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

Beitragvon LaBimbam » 31. Mai 2011 16:07

Sofern man etwas reiten kann(also alleine losgelassen werden kann^^) denke ich, dass es möglich ist eine RB zu finden.

Nicht jeder sucht ein Pferd, welches unbedingt von der RB gefordert wird!
MIR wäre es als Pferdebesitzer sehr wichtig, dass die RB interessiert und bemüht ist. Denn darauf kann man immer aufbauen. Sofern sie die Grundbegriffe kennt und liebevoll mit dem Pferd umgeht... was soll dort verkehrt sein?
Ich habe einen 15 Jährigen Wallach. Er ist solide ausgebildet und hat in seinem Leben viel gesehen. Wenn die RB ihn 2-3x die Woche mit Hilfszügeln über den Platz schippert macht man ganz sicher nichts kaputt- solch einer würde ich sogar eher die Chance geben auf so einem Pferd zu lernen.
Wichtig wäre mir eben nur, dass sie willig ist. Stallarbeit soll nicht gescheut werden, Regenwetter toleriert und Kosten sollten natürlich übernommen werden. Zuverlässig muss sie sein- denn es ist nichts blöder, als wenn die RB jedes dritte Mal einfach nicht kommt.
Und sie sollte sich was sagen lassen. Wenn ich sage 'versuchs mal so, probier dies' würde ich erwarten, dass dies auch wirklich versucht wird. Es sollte eben auch die Gesundheit des Pferdes im Vordergrund stehen.

Also: Nicht verzweifeln. Sofern man es wirklich möchte, findet man auch was :)
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Re: Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

Beitragvon stanbrue » 1. Jun 2011 16:49

Hallöchen,

also ich habe mir das Ganze mal so durchgelesen und gib jetzt auch mal meinen Senf dazu ;)

Ich kann dir nur sagen, es ist nicht unmöglich eine RB zu finden- auch nicht als Anfänger.
Mir ging es ja nicht anders. Ich war/bin zwar kein "blutiger" Anfänger, aber ich komme mir so vor, nach 7 Jahren Reit- und Pferdepause.
Auch ich habe eine RB gefunden - die mir im Endeffekt nicht wirklich viel ( was das Reiterliche angeht ) gebracht hat - aber was den Umgang angeht doch sehr viel hat.
Ich habe ( trotz Versprechens ) keine Reitstunden bekommen, aaaber da ich mit diesem Pferd machen konnte was ich wollte, habe ich die Nähe und den Umgang mit Pferden wieder gefunden. Ich bin dann nicht nur geritten, sondern Spazieren gegangen, geputzt, Bodenarbeit usw.

Jetzt habe ich eine andere RB und bin froh das ich vorher eine hatte, wo ich den Umgang wieder lernen konnte. So kann ich mich jetzt ( nicht nur aber mehr )auf das Reiten konzentrieren.
Ich nehme Reitstunden um meinen Sitz zu verbessern etc. Angst habe ich auch, ich sage auch immer zur Besi: " Wie kannst du so einen wie mich drauflassen!" Sie erwidert dann nur, es gäbe Schlimmere und sie hatte andere "Bewerber" die Jessi mehr in den Rücken gefallen sind und mehr im Maul gezerrt haben, und laut eigenen Aussagen 10 Jahre Reiterfahrung haben/hätten ( :?: :?: :?: :?: :?: )

Was will ich dir damit sagen?

Lass dich nicht einschüchtern und denk nicht du wirst nie eine finden. Das stimmt nicht, du musst nur ehrlich und offen zu den Besitzern sein, auch was deine Angst angeht. Es dauert nur etwas länger ;)
Reden kann man über alles, und wenn's nicht passt, dann passt es woanders.
Wobei ich dir auch raten würde dir evtl. erstmal ein Pfelgepferd zu suchen und nebenbei trotzallem Reitunterricht nehmen. Sagen wir 1x die Woche Pfledepferd und 1x die Woche Reitstunde. Ich weiß ja nicht wie oft du Reitstunde nimmst.

Ansonsten: Kosten liegen bei mir im Umkreis bei 0-100+ €
Könnte mit und ohne Stallarbeit sein, drauf einstellen solltest du dich darauf aber!
Vllt. findest du ja auch ein Pferd was du zunächst pflegen kannst und das beim weiteren lernen und reiterlichen Können irgendwann deine RB wird?!

Bei mir läuft das persönlich so ab: 2-3 mal die Woche bin ich da. Ich miste die Box, bewege u. pflege Jessi, fütter sie, und je nach dem was anfällt Koppelarbeit oder Zubehör reinigen. Mit Reitstunde kommen da schon mal 4-5 Stunden zusammen. Rück- und Hinweg und Verquatschen mal mitgezählt. ( Ohne aujedenfall 3 Stunden, da ich mir gerne Zeit lasse und keinen Stress haben will, den hab ich im Alltag genug ;) )
Achso, zahlen muss ich an die Besi nichts, die Bedingung ist nur das ich Reistunden nehme. Die zahle ich dann natürlich selbst. Also bin ich bei ca. 40 € - 60 € im Monat!

LG und berichte wenn es was neues gibt ;)
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Re: Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

Beitragvon Bento » 2. Jun 2011 15:54

Hallo,

weiß gar nicht wie ich meine Dankbarkeit gegenüber von euch ausdrücken kann.
Meine Wenigkeit sieht es ein, es muss entweder vorwärtsgehen oder abschließen.

Eine Rb währe wahrscheinlich zu viel und noch nicht das richtige dazu fehlt es einfach an vielem. Besonders am Boden.

Also kommt vielleicht so etwas wie ein Pflegetierchen eher in Frage, wobei auch da gewisse Kenntnisse noch nicht vorhanden sind.
Da ich Schüler bin und sowieso schon Sozial Hilfe beantragen muss würde es mit Reitstunden wegfallen.

Wobei wenn es wie bei dir ist stanbrue mit „nur“ einem hohen Zeitaufwand aber relativ geringen Kosten, könnte es auch mit Rs klappen aber man muss erstmal was finden, ohne Auto sehr schwierig.

Vielleicht könnte aber auch die Physische Seite ein Problem darstellen, ich bin ja mehr ein Mensch der sich sonst Sportlich nie betätigt, geschweige Körperlich groß (trotzdem habe ich ein Traumgewicht *g*). Stallarbeit ist ja bekanntlich nicht ohne das könnte schon evt. Ein Problem noch sein. Gewiss mit der Zeit mag das sich selbst legen aber am Anfang sich drei vier Stunden abzurackern mhm Schwierig.

Fahrrad fahren tue ich seit über 12 Jahren nicht mehr, also viele Möglichkeiten gibt es da nicht zum Stall zu kommen, Bus ist äußerst schwierig.
Was aber eventuell doch klappen könnte ist mit Therapeutischen Reiten, habe nächste Woche bei jemanden einen „Arzt“ Termin, die Dame soll sich angeblich sich mit so etwas auskennen^^. Kennt sich da eigentlich jemand da aus, mit den Kosten?

Wenn die Krankenkasse die Hälfte übernehmen würde ginge das ja noch.
Mal schauen entweder Rs oder Pflegepferd mit oder ohne Rs^^.

Aufgeben tue ich jetzt erst recht nicht *g*.
Danke euch allen !

LG Bento
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Re: Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

Beitragvon Baracuda » 2. Jun 2011 20:58

ich denke das du dir absolut keinen Gefallen tust, wenn du reitest und keine RS mehr hast. Es muss ein gewisser Grundstock liegen bevor man darauf dann aufbauen und einiges alleine machen kann. Selbst dann sollten gelegentlich RS noch genommen werden, aber es muss dann nicht mehr so regelmäßig sein.
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Re: Reitbeteiligung, Frust oder Bereicherung?

Beitragvon Bento » 3. Jun 2011 18:51

Hey,

so sehe ich das auch, wenn Reiten dann nur mit Rs, alleine würde ich nur Schritt oder Trab maximall :) , so Lebensmüde bin ich nicht mehr ...... :D .

Wie du schon sagtest bara es muss ein Fundament haben mhm wenn nicht reiten klappt zieh ich dann eben das Lernen am Boden vor, dann muss es mit dem Reiten später klappen.
Hab da schon einen Plan ...... .

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