Ich kenne nur die Seite der Mitreiterin und habe überwiegend positive Erfahrungen gemacht.
Ganz früher hatte ich mal RB's, für die ich 100 DM im Monat bezahlt habe und dann, ich glaube dreimal, reiten konnte. Zu der Pferdebesitzerin habe ich sogar jetzt noch sporadischen Kontakt, obwohl ich schon seit 8 oder 9 Jahren nicht mehr bei ihr reite.
Angefangen habe ich übrigens mit Pflegepferden bei einem Isländerzüchter. Dort habe ich nichts bezahlt, sondern war so ziemlich jeden Tag da und hab Pferde geputzt, gefüttert, etc. :-) War nur drei Monate dort, dann meinte der Herr, ich würde mich ja gar nicht für Pferde interessieren... (Wegen ihm war ich sicherlich nicht da

) Aber eine schöne Zeit war es trotzdem.
Dann hatte ich eine Zeitlang in meinem damaligen Reitstall eine RB auf einem Ponyhengst - 50€ und ich konnte reiten, wann ich wollte. Gab Zeiten, da saß ich drei Stunden nacheinander aufm Pferd - erste Stunde mit nem schwierigen Pony, das sonst bei fast jedem gestiegen ist. Zweite Stunde mit meinem Otto. Und dritte Stunde meine reguläre Reitstunde. War schon schön die Zeit
Da war auch wirklich alles super, da ich fast alleinige Reiterin war - Besitzer war eh nie da. Der Kleine stand dort nur ein und sollte dafür gelegentlich mal im Unterricht mitgehen. Grad während der Decksaison wollten ihn aber nicht viele reiten, obwohl sonst sogar die Anfänger drauf sitzen konnten.
Danach hatte ich noch ne kurze Zeit Pflegepferde, aber dann sind wir umgezogen.
Dann hatte ich noch größeres Glück - haben auf einem Resthof gewohnt und die Besitzer des Hofes hatten Pferde am Haus. Habe 30€ im Monat gezahlt und konnte zwei Pferde regelmäßig reiten und auch z.B. mit dem Minishetty alles machen. Zum Ringreiten hat mich die Familie auch immer mitgenommen. War auch eine sehr schöne Zeit :-)
Nachdem wir dann wieder umgezogen waren, fing ich bei einer Tinkerzüchterin an. Dort habe ich gar nichts bezahlt sondern nur einmal die Woche Stalldienst gehabt und auch sonst mal geholfen. Dafür konnte ich täglich reiten und hatte sogar mehrere Pferde zur Auswahl. Letztendlich wurde eine Stute aber dann "meine"

War keine Liebe auf den ersten Blick, aber irgendwann war es die große Liebe.
Einmal die Woche hatten wir dort Reitunterricht, der hat halt extra gekostet, aber auch nicht viel. Im Sommer durfte ich Ricky zwei Wochen mit in die Reiterferien nehmen. Und in dem Jahr habe ich vier Tage auf der Hansepferd verbracht, da wir mit einem Tinkerhengst dort waren :-) (Vier Tage, weil die Pferde ja schon donnerstags "anreisen"

).
Naja Ricky wurde dann irgendwann verkauft, ich hab mich dann um ne Tinker-Friesen-Stute gekümmert, aber durch meine Depressionen nichts mehr auf die Reihe bekommen und umgezogen sind wir dann auch wieder.
Hatte danach noch einmal ne RB an ner Hafistute - lief auch wegen den Depressionen dann nicht so richtig. Und für ganz kurze Zeit eine RB bei Freunden von meinem Freund. Aber da wir damals noch eine Fernbeziehung geführt haben, waren mir 50€ für einmal die Woche Reiten zu viel - und dann war ja immer noch die Gefahr, dass ich mal ein WE nicht zu ihm kann.
Nun bin ich mit einer Pintozüchterin befreundet und kümmer mich bei ihr etwas mit um die Pferdis und komme sicherlich auch mal aufs Pferd :-)
Da die Tour dorthin aber auch etwas länger ist, gucke ich noch, ob ich hier in der Umgebung was finde. Aber was die Preise angeht, bin ich verwöhnt
Aktuell steht eine Oldenburger Stute nur 1-2km entfernt, für die eine RB gesucht wird. 60€ für zweimal die Woche und das wird mir finanziell dann doch zu viel
