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Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

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Re: Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

Beitragvon Knoppers » 8. Jan 2010 19:13

Puschelbaer hat geschrieben:Mal eine andere Frage, was haltet ihr davon auf ein frisch eingerittenes Pferd ( wird 4 ) eine RB zu haben?
Es ist zwar jedem selbst überlassen, aber ich würde sowas nie machen.
Ich finde da kann soviel kaputt gehen :/

Kommt darauf an.
Es gibt ja auch Fälle, da reitet die RB besser (oder gleich gut) wie der Besitzer. Dann find ichs eher in Ordnung.
Allerdings würde ich es wohl auch nicht riskieren. Bis man rausgefunden hat, dass die RB vllt. doch nichts taugt, kann schon viel 'kaputt gegangen sein'.
Außerdem finde ich, dass ein so junges, gerade erst eingerittenes Pferd nur eine Bezugsperson haben sollte. Bzw. wenn schon zwei oder drei, dann halt Leute die auch wirklich bleiben, weil man weiß, dass sie gut sind (z.B. Trainer, RL, Stallbesi, etc.) oder eben Mitbesitzer. RB's wechseln ja leicht ein paar mal, bis man dann eine gute gefunden hat. Das find ich für ein junges Pferd nicht optimal.
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Re: Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

Beitragvon Winnermom » 9. Jan 2010 11:43

@ puschelbär:
Ich habe für Nazeem (jetzt gut 4 1/2) auch keine RB. Es müsste jemand sein, der Erfahrung mit Jungpferden hat, sensibel und feinfühlig ist und mit einem temperamentvollen Pferd gut klar kommt. Nazeem hatte ich ja angeritten - er war noch kein halbes Jahr unterm Sattel - und durfte dann nicht mehr reiten, weil ich schwanger war. Jetzt, wo Emily & Lara noch so klein sind, habe ich auch keine Zeit, ihn vernünftig zu arbeiten. Aber ich habe ihm lieber eine "Ruhepause" gegeben, als auf die Schnelle eine ungeeignete RB drauf zu setzen. Da hätte ich kein gutes Gefühl bei...

Mit Naschura sieht es anders aus - sie ist 15 1/2, verlässlich, solide ausgebildet. Meine RB kommt gut mit ihr klar, geht alle 2 Wochen in die Reitstunde, damit sich keine größeren fehler einschleichen, und reitet Naschura ansonsten selbstbestimmt auf Platz & Gelände.

Aber bei einem Jungpferd in der "Prägephase" (mit 4 Jahren ist ja noch kein Pferd fertig ausgebildet) müsste man schon eine wirklich erfahrene & sehr gut ausgebildete RB finden, und das ist nicht so einfach... also lass`ich es im Zweifelsfall lieber bleiben.
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Re: Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

Beitragvon Shadow » 9. Jan 2010 12:03

²Puschelbär: Ich finde es völlig in Ordnung eine RB für einen 4-jährigen zu haben. Allerdings sollte man da als Besitzer wohl nochmal 3fach kritischer bei der Auswahl die potentiellen Reiter-Kandidaten beäugen.
Es muss zumindest jemand sein, der einen ähnlichen Reitstil hat wie man selber und das Pferd entsprechend fördern kann. RB's müssen nicht immer die "schlechteren" Reiter sein. Es gibt viele Fälle in denen die Pferde weit aus besser unter den Reitbeteiligungen laufen als unter ihrem Besitzer - was sicher auch nicht verkehrt ist. Welcher Pferdebesitzer wünscht sich nicht, dass sein Pferd gut gefördert wird? ;)
Wenn man ein Jungpferd in andere Hände gibt, sollte es am besten bei einer RB bleiben und nicht noch eine weitere - zu viele Köche verderben dann eben doch den Brei.
Zwingend notwendig ist wohl verstärkte Kommunikation zwischen Besitzer und RB um auftretende Problemechen und der gleichen im Keim zu ersticken und GEMEINSAM an einem Strick zu ziehen.
Es bringt nichts wenn der Besitzer völlig gegensätzliche Ausbildungs- und Erziehungsmethoden anwedet als die RB.

Wie gesagt - wenn man eine gute RB findet, der man vertrauen kann spricht für mich absolut nichts dagegen ein Jungpferd unter einer RB laufen zu sehen ;)
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Re: Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

Beitragvon Lamara » 8. Feb 2010 02:24

Ich kenne 2 Seiten..

In einem Stall, da hatte ich einen Haffi-Arrabermix als RB, ich habe mich sehr gut mit der Besitzerin verstanden und zu meinem gunsten habe ich auch auf dem Hof gewohnt, da meine Eltern dort eine Wohnung zur Miete hatten war ich also jeden Tag da und konnt eigentlich die meiste Zeit reiten wann ich wollte, nur eben nicht ins Gelände allein. Was ja auch klar ist.

Dann bin ich leider weiterweg gezogen und habe dann in einem anderen Stall angefangen, dort hatte ich dann eine Deutsche Reitponystute als RB, auch super lieb und alles. Dort durfte ich sogar mit einer Freundin immer alleine ins Gelände und auch wenn die Stallbesiter dann mal nicht da waren, haben sie mal bei mir angerufen (oder meiner Freundin) und meinten das sie eben nicht da sein würden und das wir aber trotzdem kommen können und dann auch reiten könne, ob wir dann auch die restlichen Pferde reinbringen könn, Füttern, Putzen etc.

Und dann habe ich ja mein eigenes bekommen, ich habe einmal nach einer gesucht, da ich sehr wenig Zeit hatte auch Schulisch und so. Aber das werde ich nie wieder machen!!
Ich hatte eine gefunden die super nett war, was ich dachte und was trüpte, dann hab ich sie auch reiten lassen und es sah auch alles sehr hamonisch aus. Doch dann haben mich mal die Stallbesitzer angerufen und meinten ob ich wüsste wie das Mädchen mit meinem Pferd ünginge, da sagte ich natürlich nein.. Also kam ich dann kurzer Hand vorbei, und was macht sie, sie reiten ihn mit Sporen und Kandare! Ich meine, er ist erst 7 und das sollte man nicht machen, und zu dem Zeitpunkt auch grad mal 5/2..
Darauf hin meinte ich dann das das wars und das sie sich dann nach einer neuen RB umschauen kann..
Die Kunst des Reitens liegt darin, sein Pferd so zu motivieren,
dass es glaubt, dass es das was es macht tatsächlich selber will.
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Re: Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

Beitragvon Shadowgirl » 16. Feb 2010 22:59

Ich kenne nur die Seite der Mitreiterin und habe überwiegend positive Erfahrungen gemacht.

Ganz früher hatte ich mal RB's, für die ich 100 DM im Monat bezahlt habe und dann, ich glaube dreimal, reiten konnte. Zu der Pferdebesitzerin habe ich sogar jetzt noch sporadischen Kontakt, obwohl ich schon seit 8 oder 9 Jahren nicht mehr bei ihr reite.
Angefangen habe ich übrigens mit Pflegepferden bei einem Isländerzüchter. Dort habe ich nichts bezahlt, sondern war so ziemlich jeden Tag da und hab Pferde geputzt, gefüttert, etc. :-) War nur drei Monate dort, dann meinte der Herr, ich würde mich ja gar nicht für Pferde interessieren... (Wegen ihm war ich sicherlich nicht da ;) ) Aber eine schöne Zeit war es trotzdem.

Dann hatte ich eine Zeitlang in meinem damaligen Reitstall eine RB auf einem Ponyhengst - 50€ und ich konnte reiten, wann ich wollte. Gab Zeiten, da saß ich drei Stunden nacheinander aufm Pferd - erste Stunde mit nem schwierigen Pony, das sonst bei fast jedem gestiegen ist. Zweite Stunde mit meinem Otto. Und dritte Stunde meine reguläre Reitstunde. War schon schön die Zeit :)
Da war auch wirklich alles super, da ich fast alleinige Reiterin war - Besitzer war eh nie da. Der Kleine stand dort nur ein und sollte dafür gelegentlich mal im Unterricht mitgehen. Grad während der Decksaison wollten ihn aber nicht viele reiten, obwohl sonst sogar die Anfänger drauf sitzen konnten.

Danach hatte ich noch ne kurze Zeit Pflegepferde, aber dann sind wir umgezogen.
Dann hatte ich noch größeres Glück - haben auf einem Resthof gewohnt und die Besitzer des Hofes hatten Pferde am Haus. Habe 30€ im Monat gezahlt und konnte zwei Pferde regelmäßig reiten und auch z.B. mit dem Minishetty alles machen. Zum Ringreiten hat mich die Familie auch immer mitgenommen. War auch eine sehr schöne Zeit :-)

Nachdem wir dann wieder umgezogen waren, fing ich bei einer Tinkerzüchterin an. Dort habe ich gar nichts bezahlt sondern nur einmal die Woche Stalldienst gehabt und auch sonst mal geholfen. Dafür konnte ich täglich reiten und hatte sogar mehrere Pferde zur Auswahl. Letztendlich wurde eine Stute aber dann "meine" ;) War keine Liebe auf den ersten Blick, aber irgendwann war es die große Liebe.
Einmal die Woche hatten wir dort Reitunterricht, der hat halt extra gekostet, aber auch nicht viel. Im Sommer durfte ich Ricky zwei Wochen mit in die Reiterferien nehmen. Und in dem Jahr habe ich vier Tage auf der Hansepferd verbracht, da wir mit einem Tinkerhengst dort waren :-) (Vier Tage, weil die Pferde ja schon donnerstags "anreisen" ;) ).
Naja Ricky wurde dann irgendwann verkauft, ich hab mich dann um ne Tinker-Friesen-Stute gekümmert, aber durch meine Depressionen nichts mehr auf die Reihe bekommen und umgezogen sind wir dann auch wieder.

Hatte danach noch einmal ne RB an ner Hafistute - lief auch wegen den Depressionen dann nicht so richtig. Und für ganz kurze Zeit eine RB bei Freunden von meinem Freund. Aber da wir damals noch eine Fernbeziehung geführt haben, waren mir 50€ für einmal die Woche Reiten zu viel - und dann war ja immer noch die Gefahr, dass ich mal ein WE nicht zu ihm kann.

Nun bin ich mit einer Pintozüchterin befreundet und kümmer mich bei ihr etwas mit um die Pferdis und komme sicherlich auch mal aufs Pferd :-)
Da die Tour dorthin aber auch etwas länger ist, gucke ich noch, ob ich hier in der Umgebung was finde. Aber was die Preise angeht, bin ich verwöhnt ;)
Aktuell steht eine Oldenburger Stute nur 1-2km entfernt, für die eine RB gesucht wird. 60€ für zweimal die Woche und das wird mir finanziell dann doch zu viel ;)
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Re: Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

Beitragvon Queen » 17. Feb 2010 08:44

Ich habe derzeit eine Reitbeteiligung (Peter Pan) auf einem Hof. Dort gehe ich immer zusammen mit meiner Freundin, deren Geschwistern und deren Eltern hin, denn all diese reiten. Mehr dazu unter "Kosten eurer Reitbeteiligungen".

Bild

Hier mal ein Foto meiner Reitbeteiligung Peter Pan. Das war auf der Reiterprüfung auf dem Hof, auf der ich leider nicht teilgenommen habe, da ich erst seit Kurzem auf dem Dornebüller Hof reite. ;)
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Re: Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

Beitragvon Ann » 17. Feb 2010 22:10

Hmpf. Im Frühjahr werd ich wohl wieder auf die Suche gehen müssen. Vielleicht find ich dann ja ne passende Person zum Mitreiten. Allerdings ist es auf dem Land echt die Pest da jemanden vernünftigen zu finden :/
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Re: Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

Beitragvon Shadowgirl » 17. Feb 2010 23:01

Ann hat geschrieben:Hmpf. Im Frühjahr werd ich wohl wieder auf die Suche gehen müssen. Vielleicht find ich dann ja ne passende Person zum Mitreiten. Allerdings ist es auf dem Land echt die Pest da jemanden vernünftigen zu finden :/


Ich wette, du wohnst zu weit weg von mir :D

Ich habe schon öfter festgestellt, dass beide Seiten nur schwer jemanden finden - die, die ein Pferd haben, finden nur jemanden, der zu weit weg wohnt. Und die, die ein Pferd suchen, finden nur ein Pferd, das zu weit weg ist... *g*
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Re: Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

Beitragvon Ann » 18. Feb 2010 09:23

Ääh, ja, von Nordenham isses doch etwas weit xD Sind rund 40 Kilometer.
Es ist aber auch irgendwie ätzend.
Aufm Land gibt's halt zu viele Pferde, da hat jeder selbst eins. Und in der Stadt gibt's dann wiederum zu wenig Pferde. Is ja auch logisch - aber dadurch wird die RB suche nich einfacher xD
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Re: Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

Beitragvon Tablia » 26. Mai 2010 14:01

Ich hatte jetzt schon 2 Reitbeteiligungspferde und 4 Jahre lang ein Pflegepferd. Die Besitzer hatten sich auf meine Suchanzeige gemeldet und beide Besitzer hatten keine Zeit mehr für ihr Pferd, die eine wegen dem Beruf, die andere wegen 2 kleinen Kindern.

Der Besitzer (ein alter Bauer) meines ehemaligen Pflegepferdes war dankbar das sich jemand um seinen "Gaul" gekümmert hat und hat sich ansonsten für nichts interessiert. Diese Gleichgültigkeit fand ich manchmal schon ziemlich schade, aber so hatte ich freie Hand und ich kann mit reinem Gewissen behaupten: Dem Pferd ging es in den 4 Jahren nicht schlecht.

Das 1. Rb Pferd von mir (Brasilia) ist sehr krankheitsanfällig und die Besitzerin war immer vollkommen zufrieden mit mir. Ich habe ihr immer sofort bescheid gesagt wenn etwas nicht stimmte, hab das Pferd Mal gefüttert, nachgestreut (das machen eigentlich die Angestellten) etc. Nun ist die Brasilia ja nichtmehr reitbar und die Besitzerin freut sich trotzdem noch sehr das ich bei ihnen bleibe. Weil sie eben weiß das mir Brasilia und ihre Gesundheit sehr am Herzen liegt. Gemeinsam haben wir auch schonmal dem Hofwart die Bude eingerannt weil der Hof eine Zeitlang total schluderig war. Ich durfte Brasilia "damals" auch gebisslos reiten obwohl die Besitzerin keine Ahnung davon hatte. Sie hat sich das einmal angeschaut und fortan durfte ich so weiterreiten. Ich bin echt dankbar so einen lieben Menschen gefunden zu haben!

Meine jetzige Reitbeteiligung Tabaluga habe ich erst ca. 3 Wochen und die Besitzerin war auch sehr zufrieden. Sie meinte sofort "die Chemie zwischen Tabaluga und dir stimmt total und du erscheinst mir nett und zuverlässig".

Ich bin 17 Jahre alt und nach meiner Erfahrung finde ich es wirklich schade, das viele Pferdebesitzer erst Reiterleute ab 18 Jahren haben möchten. Es ist einfach ein Klischee das Jugendliche so unzuverlässig sind und das mir teilweise noch das "Leben schwer macht". Klar gibt es immer schwarze Schafe und man möchte ja auch das Beste für sein Pferd, aber von vornerein zu sagen "du bist mir zu jung" finde ich echt schade.

Übrigens möchte ich auch nicht behaupten das ich perfekt bin, klar gibt es auch Mal Missverständnisse oder man macht unbewusst etwas, was nicht hätte sein sollen oder so. ;)
Die Seele des Pferdes äußert sich nur denjenigen die sie suchen!
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Re: Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

Beitragvon Loveful » 19. Okt 2010 18:02

Nun ich gehöre hier in die Sparte der Leute, die "nur" die Seite der RB kennt.
Ich habe mich damals ein wenig überschätzt und bin nach einer 5 Jahre langen Reitpause wieder auf die Idee gekommen reiten zu wollen.
Grundsätzlich habe ich die Meinung, dass ich hier in Berlin in keinen strammen Reitverein rein möchte, weil ich viel zu oft mitbekommen habe, dass es wichtiger ist eine Cavallo-Reithose zu haben, als der Umgang mit dem Pferd.Somit habe ich mich 2003 nach einer Reitbeteiligung umgesehen, damals recht leichtgläubig auf gut Glück.

Ich hatte wirklich Glück, habe eine Reitbeteiligung in Brandenburg gefunden, ohne Vereinszwang und auf einer Stute, deren Besitzerin das Wohl des Pferdes wichtiger war als ein Reitniveau über L. Ich war keine super tolle Reiterin und bin es bei weitem heute auch noch nicht, aber ich habe mich dennoch an das Pferd rangewagt. Ehrlich gesagt war die Stute damals eigentlich nicht das richtigefür mich, ich war viel zu unerfahren für so ein schwieriges Pferd. Angefangen hat meine Zeit mit ihr mit 4 Monate Bodenarbeit - Longe - spazieren gehen - Pflege. Hat lange gedauert bis ich überhaupt mal aufgestiegen bin und gerade vom Reiten her hat es doch sehr lange gedauert bis aus einem Reiter und einem Pferd ein Team wurde.
Ich bin nur ein waschechter Geländereiter, der auch ab und an auf dem Platz ist, und irgendwie würde ich heute nicht mehr nachvollziehen können, wie dieses harmonische Miteinander mit dem Pferd zustande kam.
Lange lange Rede kurzer Sinn, ich habe die RB Erfahrung jetzt 7 Jahre lang und ich hatte enormes Glück, dass ich nicht nur eine Besitzerin habe, mit der ich super gut auskomme, sondern auch ein Pferd mit dem ich (auch wenn es kein gut ausgebildetes Reitpferd ist) zu einem Team zusammen wachsen durfte.

Vermutlich werde ich nie die Besi- Seite kennen lernen, weil ich mir finanziell einfach kein Pferd leisten kann, aber mit der RB Seite bin ich sehr zufrieden. Und für mein RB Pferd bin ich sehr sehr dankbar, auch wenn ich wieder pasuieren muss. (Babyalarm)
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Re: Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

Beitragvon merry » 9. Sep 2011 15:32

Ich hab hier zwar schon mal meine Erfahrungen mit Reitbeteiligungen geschrieben, aber das war vor fast 2 Jahren und zwischenzeitlich hat sich einiges geändert...

Die meiste Zeit meiner RB-Zeit war ich sehr glücklich: ich hatte mit Skima das tollste Pferd der Welt unterm Sattel, ne Besitzerin, die mir nicht reingeredet hat und mit dem Rest konnt ich mich auch arrangieren. Aber die Zeiten sind vorbei, nach 7 Jahren RB-Zeit wurde ich pferdelos..... :-{ :-{

Zu meiner aktuellen RB kam ich durch alte Beziehungen (wenn man einmal in der Pferdeszene drin ist, kennt jemand jemanden, der jemanden kennt... ;) ), ich hab nicht gesucht, wollte die Trennung von meinem Ex-Pferd erstmal verarbeiten und nicht direkt mit einem neuen Pferd konfrontiert werden, aber das Schicksal will es anders...
Ich habe angenommen, weil ich den Besitzer und das Pferd schon sehr lange kannte und es mir unkompliziert vorgestellt hab (nicht unbedingt "Liebe auf den 1.Blick", aber eben ein Pferd zum Seele baumeln lassen, was ich so sehr gebraucht hab).
Noch sind wir in der Kennenlernphase, aber es läuft schonmal ganz anders als beim 1. Mal. Das Pferd ist alles andere als einfach und vom Typ her nicht unbedingt mein Traumpferd, der Besitzer ist zwar super-verständnisvoll, aber er hat seine eigenen Vorstellungen nach denen ich mit dem Pferd arbeiten/reiten soll. Mal sehen was daraus wird... :)
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Re: Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

Beitragvon Knoppers » 9. Sep 2011 15:53

@ merry: Was ist denn mit Skima? Da schein ich ja ganz dick was verpasst zu haben?!?

Ich kenne ja nur die Seite der Reitbeteiligung, da sind meine Erfahrungen bisher aber wirklich gut.
Mein alter Herr ist zwar nicht gerade eine RB, da er ja gar nicht mehr geritten wird. Würde das aber noch gehen, bin ich mir sicher, dass auch das Reiten keine Probleme machen würde. Ich darf jeden Tag kommen, machen was ich will (oke, viel geht ja leider nicht mehr) und zahle nichts.
Einmal in der Woche reit ich eines der Schulpferde. Das ist auch keine wirklich RB, allerdings reit ich meistens das gleiche Pony, hab auch hier (fast) Narrenfreiheit. Ich muss halt aufpassen, wann er Reitstunden läuft, d.h. es bleiben nicht so viele Tage in der Woche an denen ich ihn reiten kann. Macht aber auch nix, ich geh eh am liebsten Sonntag Nachmittag zum ausreiten :D Ich darf alleine ausreiten, kann Reistunden mitreiten, nach Absprache mit der RL ob Platz in der Stunde und ein Pferd frei ist, etc.

Im Frühling bin ich ein paar Monate eines der Privatpferde geritten. Ein Friese, der M-Dressur gelaufen ist. Am Anfang bin ich nur mit ihm spazieren gegangen oder hab ihn longiert, wenn die Besitzerin nicht da war (was öfters vorgekommen ist). Dann hat sie mir angeboten, dass ich ihn auch gerne reiten kann. Original: 'Du kannst mit ihm machen was du willst, der ist sooo brav. Alleine ausreiten ist auch kein Problem' - 'Ja willst du uns nicht erstmal ein paarmal zugucken? Ich will ja nix 'kaputt' machen!?' - '...also wenn du unbedingt willst...aber du kannst da nix kaputt machen, der is ja so brav' :D Im Endeffekt hat sie mir einmal zugeguckt, danach bin ich fast immer allein ausreiten gegangen :) Leider ist seine Besitzerin dann wieder zurück nach Hessen gezogen :(

Jetzt hab ich wieder eine RB auf einem der Privatpferde. Ich kenne seine 'alte' RB, die jetzt dann aber zum studieren geht, die ist super zufrieden und eigentlich kann ich mir auch nicht vorstellen, dass irgendwas nicht klappen sollte, weil seine Besitzerin wirklich absolut nett ist! Mit dem Thema ins Gelände ist sie nicht ganz so locker wie die Besitzerin vom Friesen, aber das macht auch nix, dann gehen wir halt am Anfang ne Weile in die Halle. Seh ich auch ein, da er sich gern raushebelt weil er früher mit sehr harter Hand geritten wurde und wenn er im Gelände die ganze Zeit mit Waagrechtem Kopf durch die Gegend läuft hat das auch keinen Taug.
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Re: Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

Beitragvon Bulletproof » 11. Sep 2011 15:44

Das mit Reitbeteiligungen ist immer so eine Sache... Ich habe ja selbst mal als solche "gearbeitet". Zwei Jahre lang bin ich einmal in der Woche einen Friesen geritten, der aber neben mir immer noch jemand anderen hatte, der sich um ihn gekümmert hat. Die Besitzer selbst sind nicht mehr geritten und hatten deshalb für ihre drei Friesen je eine (bzw. für den, den ich geritten bin zwei, weil ich nur einmal die Woche kommen konnte, da der Stall sehr weit weg war) Reitbeteiligungen.
Bei den anderen beiden hat das immer gut geklappt. Die haben sehr zuverlässige Leute, die sich auch jetzt noch um sie kümmern. Der, den ich geritten bin, hatte allerdings ständig neue Leute, weil seine Pfleger einfach nie zuverlässig waren und nach wenigen Wochen immer aufgehört haben ihn zu reiten und ohne Vorwarnung nicht mehr gekommen sind. Sowas geht einfach gar nicht! Wenn man eine Reitbeteiligung hat, dann hat man dem Pferd und dem Besitzer gegenüber gewisse Pflichten, die man auch einhalten muss.
Später hatte ich einen Hannoveranerwallach, den ich zweimal die Woche bewegen durfte. Auch ihn hatte ich zwei Jahre lang. Da war ich auch, sofern ich das selbst beurteilen kann, immer sehr zuverlässig. Aufgehört habe ich bei ihm nur, weil ich dann meinen eigenen Wallach bekommen habe.
Ich muss jedoch zugeben, dass ich für Schnecki keine Reitbeteiligung haben möchte. Ich will nicht, dass da ständig jemand anderes draufsitzt, der dem Pferd vielleicht irgendwie schadet. Man weiß ja nie, was die Personen in der eigenen Abwesenheit mit dem Pferd machen, wenn man nicht daneben steht. Ich glaube ich könnte niemandem so viel Vertrauen entgegenbringen, dass ich ihm Schnecki anvertrauen würde. Da bin ich einfach sehr eigen. Mein Pferdchen ist mir heilig :D
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Re: Reitbeteiligungen - Eure Erfahrungen

Beitragvon Caro » 1. Okt 2011 13:34

Ich habe bis jetzt sehr gute Erfahrungen gemacht naja die erste hatte ich nicht mal 1 Jahr lang die zweite seit 2 Jahren die werde ich aber länger haben. Aber das ist immer die Sache mit dem Preis wie man sich drauf einigen einige möchten trotzdem das du zahlst obwohl du das lezte Monat nicht einmal drauf gesessen bist. Mit meiner jetzigen RB bin ich momentan beim Reiten SEHR zurrieden weil sie sich in den letzen 2 Jahren so verbessert hat aber das rundherum (Nicht einfangen lassen, und tgl Agressivität die sie dabei an den Tag legt etc.) bin ich nicht so zufrieden. Hoffe das wir das auch wieder hinbekomme. Außerdem kann ich entscheiden wie oft ich reiten gehe und dabei noch immer dn gleichen Preis zahle. Im Winter weniger weil ich nicht Reite sonder nur Bodenarbeit mache.
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