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Reitunfälle

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Reitunfälle

Beitragvon Shadow » 28. Sep 2009 13:43

... kein schönes Thema, abe leider ist der Reitsport nicht ungefährlich...
Was ist euch schon passierrt? Stürze, Verletzungen, etc. ?


Also ich bin als Kind ständig vom Pferd gesegelt. Hatte diese typischen Durchgänger in den Reitschulen, bei der die Pferde und Ponys im Winter nie raus kamen und dementsprechend gut gelaunt in einer Halle mit 14 Pferden waren :thumbsdown:
Ich glaub das eine Pony hat mich sicherlich 10 Mal runtergeworfen, aber ich wollte immer wieder genau das ;)

Naja, sattelfest - so richtig und um die Erfahrung bin ich froh - wurde ich beim Anreiten eines jungen Wallachs, der eine alles andere als gute Grundausbildung genossen hatte. Sattel drauf fertig, wurde als angeritten verkauft und iregndwann mir unter den Hintern geschoben, weil die eigentliche Besitzerin Angst vor ihm hatte. Absoluter Durchgänger und Bocker die ersten Wochen...
2-3 Mal hat der mich auch runterbekommen, danach hatte ich nur noch Stürze MIT dem Pferd.

Einmal auf dem Stoppelfeld wurden wir abgedrängt, kamen von der vorher kontrollierten Strecke ab und stolperten in ein Loch, Pferd stürzte mit mir, kam aber unverletzt davon, während ich auf dem Feld liegen blieb... Wurde dann einen Kilometer das Feld heruntergetragen und ab zum Azrt, mit Verdacht auf Beinbruch.

Dann beim Vielseitigkeitstraining ein Sturz im Wassergraben, waren auf die Seitenschräge gekommen und Pferd rutschte auf die Seitenböschung - leider mit meinem Fuß dazwischen, der das ganze Gewicht von uns kurz tragen musste und danach tagelang nicht zu gerbauchen war.

Und einmal mit meinem Pferd an einem Hinderniss bzw. in ein Hinderniss hinein. Wurden während des Sprungs abgelenkt und hatten die komplett flasche Phase dadurch :( Seitdem kein Springen mehr wirklich...
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Re: Reitunfälle

Beitragvon Nobile » 28. Sep 2009 14:14

Shadow hat geschrieben:Also ich bin als Kind ständig vom Pferd gesegelt. Hatte diese typischen Durchgänger in den Reitschulen, bei der die Pferde und Ponys im Winter nie raus kamen und dementsprechend gut gelaunt in einer Halle mit 14 Pferden waren :thumbsdown:
Ich glaub das eine Pony hat mich sicherlich 10 Mal runtergeworfen, aber ich wollte immer wieder genau das ;)


Ja war bei mir auch so, bin aber auch ganz froh. Finde es schon schlimm wen jemand von Anfang an immer super brave Pferde haben und dann plötzlich völlig überfordert sind nur weils einmal einen Buckler macht :roll:

Hab echt gelernt "sattelfest" zu bleiben was mir schon öfter zu gute gekommen ist. Auch bei meinem eigenen Pferd denn sie war früher auch wirklich schwierig, ist nur gestiegen, hat gebuckelt oder ist einfach wie wild durch die Halle gefegt...
Bin aber echt schon oft gefallen, beim Springen, oder oft auch beim ausgehen (am langen Zügel nur noch halb konzentriert passiert wohl eh am meisten!!) einmal auch beim Horseball, wollte Ball aufheben aber der Sattel war noch nicht fest genug, bin also samt Sattel runter :D aber hatte immer Glück, dass nix passiert ist, ja mal ein blauer Fleck oder eine Prellung aber nie was ernsthaftes, konnte immer sofort wieder aufsteigen!

Zum Glück bin ich noch nie mit dem Pferd gestürzt, davor hab ich echt ein wenig Angst, runterfallen "kein Problem" aber mit dem Pferd stürzen, überschlagen, usw... naja naja :>_<:
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Re: Reitunfälle

Beitragvon Mathilda » 28. Sep 2009 14:42

Wie bei euch zweien schon, als Kind lernt man ziemlich gut zu fliegen :D
Heute kann ich auch sagen bin so ziemlich Sattelfest. Trotzdem möchte ich nicht heraufbeschwören jeden Buckler zu sitzen. Einmal bin ich aus eigener Bldheit vom Pferd gesegelt, ich hatte nicht mehr nachgegurtet und wollte nur noch trocken Reiten, dann galoppierte meine Freundin noch ne Runde und ich dachte mir och eine Runde kann man noch, also ohne lange zu überlegen galoppierten wir an und waren nur eine halbe Runde gekommen bis ich merkte das der Sattel flöten ging und runter rutsche, in dem Moment habe ich mich so sehr über mich geärgert, wollte mich noch an der Bande festhalten (dachte das sei eleganter), verfehlt jedoch die Bande und lies mich auch noch unglücklicher Weise da fallen, wo die Geräte lagen. Ich viel dann auch ein Plastikding, natürlich habe ich schön mit der Wirbelsäule gebremst, das tat gut kann ich euch sagen. Bekam erst einmal keine Luft mehr, setzte mich wieder mich ach und krach noch mal aufs Pferd, bin direkt wieder runter und merkte das ich mich nicht mehr gerade aufrichten konnte, erst zu Hause angekommen merkte ich das ich immer tiefer gebeugt gehen musste um keine Schmerzen zu haben. Ened vom Lied das ich am nächsten Tag ziemlich verkrüppelt zum Arzt gefahren wurde und der Arzt meinte "Ich glaube ihre Wirbelsäule ist gebrochen" (wohlbemerkt im unteren Teil, bei den Nieren). Nach dem Röntgen stellte sich zum Glück nur ein extremer fetter Bluterguss direkt neben der Wirbelsäule raus. Heute werde ich so was auch nicht mehr machen und immer schön brav den Sattel nachgurten oder es eben lassen... ;)
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Re: Reitunfälle

Beitragvon Fellohr » 28. Sep 2009 18:09

och joa diverse Stürze erinner ich schon gar nicht ehr - waren aber einige :D *Toi toi toi* immer ohne grössere Blesuren - das schlimmste war wohl kein Sturz, sondern beim Springen nach dem Sprung das komplette gewicht bei der Landung auf einem Fuss zu hben, PFerd hatte komische Kapriole geschlagen, dass ich keinen halt mehr hatte und in der Lndung eben mit dem Fuss aufkam im Bügel. Es wurde mit vom "Doc" (Pathologen sind alles Pessimisten :D ) im Stall n Bruch diagnostiziert - es war zum Glück nur ne Stauchung mit fettem Bluttergus.

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Re: Reitunfälle

Beitragvon Motte » 28. Sep 2009 18:58

Shadow hat geschrieben:
Also ich bin als Kind ständig vom Pferd gesegelt. Hatte diese typischen Durchgänger in den Reitschulen, bei der die Pferde und Ponys im Winter nie raus kamen und dementsprechend gut gelaunt in einer Halle mit 14 Pferden waren :thumbsdown:
Ich glaub das eine Pony hat mich sicherlich 10 Mal runtergeworfen, aber ich wollte immer wieder genau das ;)


Exakt das selbe wars bei mir auch. Dafür bin ich nun wirklich sattelfest!

Beim Springen bin ich etliche Male geflogen, bei oben genannten Pferden/Ponys und einen etwas schlimmeren Unfall hatte ich damals mit meiner RB.
Wir sind im Wald etwas flotter galoppiert, Pony kann wirklich schnell werden und ich hab sie einfach laufen lassen... Plötzlich kam ein kleines asphaltiertes Stück, geschätze 2 qm groß, aber meiner RB hats total die Beine weg gehauen und wir lagen flach.... Pony ist ohne mich wieder hoch und ab ins Moorgebiet.
Dort haben wir dann geschätze 2 Stunden mit ihr fangen gespielt und ich hatte noch nie so eine Angst. Hab mein Pony schon im Moor versinken sehen :-{
Irgendwann stand sie ganz keck mitten im Wald so nach dem Motto "Jetzt hatte ich genug Auslauf und möchte nach Hause!"... Die muss echt ne Zeit durch den Wald gestapft sein... und war sicherlich auch tierisch verwirrt, dass sie mich verloren hatte.
Getan hatte sie sich nichts... mein Knie hat geblutet wie sonst was und mein Knöchel war leicht angeknackst, aber bin dann nach ca. 20 min aufgesessen, weil es doch noch um die 6-7 km zu laufen waren.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen."
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Re: Reitunfälle

Beitragvon Winnermom » 28. Sep 2009 18:59

Mir ging es als Kind auch so wie von Shadow beschrieben. Habe unzählige Stürze im Alter zwischen etwa 6 und 10 Jahren hinter mir. Komischer Weise (und zum Glück!) hat mir das damals nie etwas ausgemacht und ich hatte nie Angst vorm Reiten.

Mit 12 Jahren bin ich mal fies in ein Hindernis gestürzt (mein Pony hatte verweigert, weil ich schlecht rangeritten war, ich bin über Pony`s Hals genau mit dem Rücken auf die Stange gekracht).

Im Alter zwischen etwa 14 und 18 Jahren habe ich viele (zum Teil verrittene) Ponys Korrektur geritten (ich war recht klein und leicht und konnte deshalb auf verzogenen Kinderponys sitzen, für die andere erfahrene Reiter zu groß oder schwer waren). Da bin ich auch das eine oder andere Mal gestürzt, ist aber nie was passiert.

Von Naschura bin ich insgesamt erst zweimal gestürzt in 12 Jahren, guter Schnitt, finde ich. :)

Letztes Jahr hat Nazeem mich einmal abgeworfen - ich wollte angaloppieren und er war vom Gleichgewicht her noch nicht so weit, hat deshalb gebuckelt und ich bin mit meinen alten Knochen gegen den Zaun gekracht. Hatte drei Wochen(!) lang Genickschmerzen und konnte den Kopf nicht richtig zur Seite drehen. Man wird älter und da tut das Fallen auch mehr weh, scheint es mir...
Liebe Grüße,
Birgit
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Re: Reitunfälle

Beitragvon Knoppers » 28. Sep 2009 19:07

Die Ponys waren wirklich super Lehrer. Ich bin auch manchmal ein Pony geritten, das gemeint hat, beim Reiten mal mit ein bisschen Buckeln und Galopp warm zu werden (er war immerhin den Vormittag auf der Koppel). Von dem bin ich auch ein paar mal gesegelt. Hat aber was gebracht.
Und mein Lieblingspony - der mochte es nicht, wenn man ihn zum angaloppieren mal mit der Gerte antippt (3 Runden im Renntrab auf nem Shetty durch die Bahn zu rasen, weil man es nicht in den Galopp bringt ist nicht sehr angenehm :D). Tja...ich wollts nicht glauben. Beim ersten mal war nichts. Er ist einfach nur angaloppiert. Klein Knoppers dachte sich dann "super, das funktioniert ja! Keine Ahnung was RL da erzählt hat..." Beim 2. mal lag ich im Sand :D Hinterher könnt ich darüber so lachen. Pony hat genau dann aufgehört zu bocken, als ich am Boden lag.
Joa, dann noch, ich glaub 2x beim Springen.
Bei den Stürzen ist nichts passiert.
Mittlerweile glaub ich auch, dass diese Sattelfestigkeit jetzt, 5 Jahre später, ziemlich weg ist. Ich weiß nicht wie lange ich nicht mehr auf nem Pferd saß, das gebuckelt hat. Meine Schwester reitet eine Stute die im Frühling manchmal ein bisschen übermütig wird. Wenn ich schon seh wie die Buckelt und wie meine Schwester das aussitzt...könnt ich sicher nicht mehr.

2x bin ich mit dem Pferd gestürzt. Das war weniger schön.
Einmal im Gelände, als Pony in nicht am Wiesenrand sondern mitten in der Wiese galoppieren wollte und ich wohl zu viel mti dem Zügel und zu wenig mit dem Bein versucht hab sie wieder weiter an den Rand zu bekommen. Da ist sie ausgerutscht. Ergebniss war eine ziemlich unschöne Prellung im Knie, hinterher dann Wasser im Knie, etc. Außerdem ist eine 'Narbe' am Unterschenkel geblieben. Es ist keine Narbe, die man sieht...nur so ein kleiner Hugel. Aber wenn ich drüberfahr, spür ich das ganz anders und weniger als am restlichen Bein. Wenn ich draufdrück tuts gleich weh. Ich weiß nicht was das sein soll, drum nenn ichs Narbe.
Das zweite mal ists Pony im Galopp einfach ausgerutscht, auf die Schnauze gefallen -> leichte Gehirnerschütterung.

Also nie irgendwas dramatisches. Allerdings bin ich seit den zwei Stürzen mit Pferd doch etwas vorsichtiger. Wenn der alte Herr nicht gut drauf ist oder mal ein paar mal stolpert lass ich's galoppieren lieber, bevor wir beide im Dreck liegen. Genauso im Gelände. Da galoppier ich auch nicht. Bei mir ist es weniger die Angst, dass sie durchgehen könnten (bei den anderen Mädels überwiegt diese Angst eindeutig - obwohl ich sicher bin, dass sie brav wären), als davor, dass einer ausrutscht und samt Reiter im Gras klebt.
Weine nicht weil es vorbei ist,
lächle weil es schön war


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Re: Reitunfälle

Beitragvon Schnegge » 28. Sep 2009 21:40

Was wirklich Schlimmes ist mir Gott sei Dank noch nie passiert.
Das erste Mal flog ich mit fünf, als ich Gleichgewichtsübungen auf dem Pferd machen sollte. Dafür sollte ich mich auf den Pferderücken stellen, aber das Pferd zuckte wegen einer blöden Fliege und ich fiel runter. Genau auf den Rücken, weshalb ich erstmal keine Luft bekommen hab, das war ungut. Ging dann aber gleich wieder und ich wurde sofort wieder auf's Pferd gesetzt (das ich übrigens total gerne hatte, weil es, als ich runterfiel, auf drei Beinen stand, um ja nicht auf mich draufzutreten <3)
Das zweite Mal war ein paar Jahre später, da hatten wir keinen Reitplatz und mein Pferd war rossig. Und irgendwo war ein Hengst in der Nähe. Da nahm das Pferd einfach den Kopf runter und da ich die Zügel festhalten wollte, purzelte ich vornewegs runter und saß im Gras. Das Pferd haute daraufhin ab :D Ist aber nichts passiert.

Die nächsten beiden Stürze waren mit dem Pony meiner Freundin. Einmal sind wir auf der Wiese galoppiert, ich wollte links, Pony wollte rechts. Jeder nahm dan auch die gewünschte Richtung, nur im Gegensatz zum Pony hab' ich mir irgendwie die Wirbelsäule gestaucht, weil ich genau auf den Kopf gefallen bin.
Und ein paar Tage später legte das Pony im Galopp eine Vollbremsung hin, woraufhin ich über den Kopf hinausschoss und wieder selber auf dem Kopf landete. Dabei ging mein Reithelm zu Bruch (der eh schon alt war) und mein Rücken tat noch mehr weh, sonst ging's aber.

Beim Springen bin ich auch zweimal geflogen. Einmal nachdem wir das Hindernis gesprungen waren. Das Pony ist ganz normal weitergaloppiert aber ich fiel runter. NACH dem Sprung. Keine Ahnung wieso. Ist aber nix passiert.
Und einmal hat es verweigert, ich fiel nach vorne und kippte dann zur Seite runter, weshalb ich im Endeffekt aufrecht daneben, aber vor dem Sprung, stand :D

Von meinem eigenen Pferd hab' ich dank Steigen, Buckeln, Durchgehen, Rückwärtsrennen, usw sehr, sehr viel an Sattelfestigkeit gelernt, weshalb ich mich zumindest wenn ein Pferd einen Sattel trägt, nicht mehr so schnell loswerden lasse. Ohne sieht's aber anders aus, wie ich vor kurzem feststellen musste, als ich ohne geritten bin. Das Pferd hat sich erschrocken, sprang nach hinten und schon lag ich unten. Blöderweise bin ich genau auf am Boden liegendes Holz gefallen, da tat mir der Rücken dann schon schön weh.
Aber ich bin natürlich gleich wieder aufgestiegen, weitergeritten und dann hat sich das Pferd mit dem Huf im Draht verhakt, sprang nach vorne und galoppierte davon und ich machte eine elegante Bauchlandung in die Brennnesseln. Aua.
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Re: Reitunfälle

Beitragvon moorfrosch » 28. Sep 2009 23:42

Klar gab es auch in meiner Reitlaufbahn die ein oder anderen Stürze... meistens ist bis auf ein paar Kratzer oder blaue Flecken nichts weiter passiert.
Mein erster Sturz war mein "schlimmster", obwohl es noch nichtmal ein richtiger Reitunfall war. Das war nach etwa zwei Jahren Reitunterricht auf dem Rückweg eines Ausritts etwa 100m vom Stall entfernt. Dort ist ein Bahnübergang und ich war der letzte Reiter... naja, die zweite Schranke ging direkt vor mir runter und ich wurde runtergestreift... habe mir dabei das Schlüsselbein gebrochen. Schmerzhaft - ja, aber es hätte ja echt schlimmer kommen können.
Danach gabs natürlich Zwangspause, aber ich konnte es kaum erwarten, endlich wieder aufs Pferd zu kommen. Ich glaub als Kind macht man sich da nicht so viele Gedanken...
Ansonsten habe ich einmal bei einem Sturz mitsamt Pferd meinen Reithelm totalzerlegt, nachdem ich kopfvoraus den Reitplatzboden geküsst hab... dass ich mir dabei nicht die Nase gebrochen hab, war ziemliches Glück, wenn man sich die Platzierungen der Schürfwunden in meinem Gesichz angesehen hat!
Von meinen RBs gabs nie ernsthafte Stürze... da war ein Sturz letzten Sommer unsere Treppe hinunter, der mein Gesäß mit einer Farbenvielfalt und -intensität zierte, schlimmer, als alle unfreiwilligen Abgänge vom Pferderücken in den letzten 6 Jahren kumuliert.
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or will we get lost in the ocean like a teardrop in the rain?
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Re: Reitunfälle

Beitragvon Mel » 29. Sep 2009 01:41

Runtergeflogen bin ich schon sehr oft. Frueher beim Voltigieren gab es mal ein extrem
kitzeliges Pferd. Und die doofe Mel muss natuerlich an eine Stelle kommen wo das
Pferd daraufhin gleich anfing zu buckeln :D Ich bin auch noch so doof gewesen und
hab mich am Gurt festgehalten. Ergebnis: Beim loslassen gegen die Wand geflogen, Wirbel ausgerenkt.

Richtige Stuerze habe ich erst spaeter auf meiner alten Rb Geronimo (dem Barockpinto) erlebt.
Da er ziemlich stoerrisch und eigensinnig war gab es halt des oefteren Meinungsverschiedenheiten.
Heftigste von allen war im Gelaende. Eine Freundin und ich wollten ein Rennen machen da
es neben einem Industriegebiet eine tolle Strecke gab. Gesagt, getan. Natuerlich hatten wir uns
wie die Jockeys nach vorne gebeugt um den Pferden freien Lauf zu lassen, lockere Zuegel etc. pp.
Kurz vor Ende wollte ich den Dicken durchparieren, doch der hatte anderes im Kopf.
Voller Freude schmiss er den Hintern hoch und rannte weiter und da ich gerade dabei gewesen war mich
hinzusetzen katapultierte es mich aus dem Sattel (Westernsattel - nicht richtig festgezurrt).
Das einzige was ich noch weiss ist eine grosse Schnute im Gesicht.
Von dem Moment an fehlen mir 2 Tage.. Keine Gehirnerschuetterung, dafuer Amnesie.
Was mich immer daran erinnern wird ist mein Reithelm. Diesen hat es natuerlich entzweit.
Ich koennte meine Freundin heute noch dafuer kuessen, denn sie hat mein Leben gerettet.
Ich bin bevor wir los wollten ziemlich sturr gewesen und wollte keinen Helm anziehen,
doch sie hatte mich gezwungen, sonst waer ich nicht vom Hof gekommen.
Der Helm hat mir's Leben gerettet, der Helm haette mein Kopf sein koennen.. :/

Ein Sturz damals im Reitunterricht war auch toll. Seit Monaten ritt ich immer denselben Wallach und
hatte auch schon bemerkt dass dieser nicht mehr richtig da war, machte mir aber nichts draus.
Dann einmal beim angaloppieren lies er sich nicht mehr lenken, war voellig steif und galoppierte
auf die Wand zu. Ich geriet irgendwie in Panik und als er vor der Wand Halt machte riss es mich aus dem Sattel.
Ich sag nur aua :D Waende koennen hart sein.
Leichte Prellung am Ruecken und Kopfschmerzen, ansonsten war zum Glueck nichts passiert.
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Re: Reitunfälle

Beitragvon Ostfriesenmädel » 29. Sep 2009 06:54

Ich glaube, jedes "richtige" Reitermädel ist schon mal vom Pferd geflogen :D

Bin früher auch täglich geritten und ich erinnere mich besonders an einen Sturz . . .

Einmal sind wir auf einem Ausritt einen Feldweg, denn wir gut kannten langgaloppiert und leider wollte Hella (Araberstute) nicht anhalten . . . so sind wir auf eine Weide zugerast, welche mit einem Gatter verschlossen war, Hella hat gestoppt und ich bin fein über sie hinweg auf die abgezäunte Weide geflogen. Sie wartete lieb, bis ich übers Gatter geklettert bin und dann sind wir weiter geritten. Wenn ich recht überlege, habe ich wirklich einen Schutzengel gehabt . . .

Es gab sicherlich noch einge Stürze mehr, die mir aber nicht im Gedächtnis geblieben sind und passiert ist mir zum Glück nie was :)
Ein echter Pferdefreund zu sein, gilt heutzutage nicht als fein, denn ein Pferd soll auf Turnieren siegen und wozu soll es noch Liebe kriegen ? Sowas finden viele lächerlich, nur gut dass Dein Pferd weiss, es gibt Dich !
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Re: Reitunfälle

Beitragvon Gingin98 » 29. Sep 2009 14:03

Ich kann mich auch an einige Stürze erinnern. Zuerst Willi, mein Hafi, zum damaligen Zeitpunkt ca. 4 Jahre alt.

Wir waren mit Willi im Gelände, ich oben, meine Mutter mit dem Fahrrad. Auf einem Trampelpfad scheute Willi, ich machte einen hohen Bogen über seinen Hals und landete mit dem Rücken auf einem Baumstumpf. Da blieb mir erst mal die Luft weg.

Wieder Willi, diesmal Unterricht auf dem Platz. Zwischen Platz und Stall befand sich ein Feld und Willi schrie schon die ganze Zeit nach den anderen Pferden. Im Galopp nahm er schließlich die Sache selbst in die Hand und setzte mit einem riesen Sprung über die Reitplatztür... ich kam sogar noch vor ihm auf dem Boden auf und so geschah es, dass er mir mit einem Huf voll auf den Unterarm trat (und dann erhobenen Schweifes quer übers Feld zum Stall galoppierte). Zum Glück war das Feld frisch umgegraben und der Arm sank unter Willis Gewicht in die Erde... sonst wäre er sicherlich gebrochen gewesen.

Nun zu Ginger. Dies passierte alles in einem Zeitraum von 5 Jahren - also nicht am laufenden Band. ;)

Ich war der Meinung gewesen, ich müsste unbedingt ein neues Gebiss ausprobieren. Wir waren zu fünft unterwegs und galoppierten gemäßigt über eine Wiese, als auf der angrenzenden Koppel die Pferde neben uns herhopsten. Ginger wollte ein wenig mithopsen, ich nahm die Zügel auf und Ginger zeigte mir ganz klar, dass dieses Gebiss nicht akzeptiert wird (im Nachhinein hatte sie damit völlig recht). Ich hing noch für 3-4 Galoppsprünge neben meinem Pferd und landete schließlich im Gras - geprellte Schulter.

Ginger und ich galoppierten über einen Stoppelacker und Ginger entschloss sich, meine freundliche Anfrage zum Durchparieren nicht zu beachten, wir kamen vom Feld auf den Asphaltweg und es zog ihr die Beine unter dem Bauch weg. Wir landeten auf der rechten Seite, mein Bein unter ihrem Bauch. Sie stand zögerlich auf, betrachtete mich einen Moment - und als sie sah, dass ich mich aufrappeln konnte, drehte sie um und trabte schon mal Richtung Stall (mein Bein war in Ordnung und eine Mitreiterin fing meine Fahnenflüchtige wieder ein).

So ähnlich passierte uns dies noch mal, allerdings in einer matschigen Kurve, und ich war diesmal nicht so sehr geschockt und ließ die Zügel nicht los. Passiert ist zum Glück wieder nichts.
Liebe Grüße,
Eva
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Re: Reitunfälle

Beitragvon LadyMorgaine » 29. Sep 2009 18:01

Reitunfälle - ja!

Aber merkt Ihr auch einen Unterschied, dass es "im Alter" schmerzhafter ist (also die Tage danach) als früher, wo man noch klein war?
Ich erinnerne mich an einen Pipi-Sturz im Sommer 2007: PPony hat sich im Trab erschrocken und einen kleinen Satz zur Seite gemacht. War genau in der "Aufstehphase" beim leichttraben und ich bin auf der anderen Seite runtergeflogen. Bin danach weitergeritten, alles war gut. Aber am nächsten Morgen! Ich konnte nicht aufstehen, hatte zum Glück mein Handy am Bett um jemanden anrufen zu können. Mein Rücken hat so geschmerzt! Hab mich tierisch verzogen und musste ein wenig zurechtgerückt werden.
Ansonsten kenne ich noch 2 nennenswerte Stürze mit Pferd.
Ich weiß nicht wie es passiert ist. Bei dem einen Mal ist es nämlich im Gelände im Schritt passiert. Sie hat sich irgendwie vertreten das sie sich eine Schulterverletzung zugezogen hat, die auf der Stelle so schmerzhaft war, dass es einen Purzelbaum vornüber gab. Der andere Sturz war in der Halle mit einem Ex-Rennpferd.

Hm... woran kann ich mich noch erinnern..
An meine gebrochene Nase! Pony geritten, Frau packte Rascheltüte aus und das junge Pony hat sich tierisch erschrocken, rennt los, bleibt aber irgendwann urplötzlich stehen. Ich fall nach vorne/zur Seite, häng total komisch am Pferd und bekomme das <Nasenbein (oder wie das beim Pferd heißt :) ) ab.

Als Volti-Kind fliegt man übrigens ständig :) (inkl. u.a. Platzwunde am Kopf, weil ich mit dem kopf gegen die Hallenwand geflogen bin)
... und das Leben ist doch ein Ponyhof!
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Re: Reitunfälle

Beitragvon Alia » 29. Sep 2009 20:14

Beim Runterfallen hab ich mir nie was getan...
Judo sei dank, oder ich hab Katzen Gene :D Ich lande eigentlich immer auf allen vieren, weil ich mir bei Judo diesen Reflex angeeignet habe.
Das ist zwar schon über 10 Jahre her, aber es wirkt immer noch ^^
Mir haben die Pferde nur regelmäßig auf die Füße getreten, diverse Prellungen, aber nie was ernstes.

Meine Schwester hat sich mal den Arm gebrochen. In der ersten Woche der Sommerferien, in Ungarn. Pferd ist durchgegangen und sie hat sich fallen gelassen, war an sich nichts schlimmes, aber sie ist dumm auf den Armgefallen...
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Re: Reitunfälle

Beitragvon Mona » 29. Sep 2009 22:04

Mir ist zum Glück noch nie was richtig schlimmes passiert!

Ich hatte nie das "Glück" auf wilden Ponies zu reiten, daher war ich sehr lange überhaupt nicht sattelfest :D
Daher kommt wohl auch mein erster Sturz vom Pferd, Schulpferd, welches keine Ponies mochte. Ich ritt vorne in der Abteilung und hinter mir ritt eine (erfahrene!!! Reiterin) auf einem Pony und irgendwie wollte die mich dann plötzlich von außen in einer Ecke überholen. Oder sie hatte das Pony nicht mehr im Griff, keine Ahnung, ist schon lange her. Jenny, das Schulpferd, buckelt und ich fliege mit der Hüfte voraus gegen die Bande. Heute würde ich wahrscheinlich den Buckler aussitzen können (und vielleicht in Raumnot geraten :D ). Hatte mir nur die Hüfte geprellt.
Aber einfache Buckler haben mich oftmals runtergehauen Oo :D

Mein schlimmster Sturz war aber auf Gut Stockum. Reiterferien. Ich hatte mit einem vierjährigen Norweger eine Springstunde mitgeritten. Ich reite zum Sprung hin und was macht das Pferd? Springt gegen die obere Stange und lässt sich nach dem Sprung fallen. Um ein Haar wäre er auf mich draufgeknallt, konnte sich aber grade noch zur anderen Seite abrollen. Ich bin mit der linken Schulter zuerst aufgekommen. Im ersten Moment hatte ich keine Schmerzen, ich stand richtig derbe unter Schock. Ich bin also wieder drauf (dem Pferd ist nichts passiert) und einen kleinen Korrektursprung gegangen. Als ich dann zur Ruhe kam, kamen auch die Schmerzen! Ich hätte heulen können! Mir tat sie Schulter SO weh. Außerdem hatte ich mir dabei wohl auch den Fuß etwas verknackst und noch irgend ne Kleinigkeit. Die Reiterferien sind dann auch gelaufen, ich konnte mich Tage später kaum bewegen. Schulter geprellt. Wie ich später erfuhr, machte Smarti (das Pferd) das häufiger mit seinen Reitschülern! Popolochpferd!
Seitdem habe ich ziemliche Panik beim Springen. Traue mich vieles nicht mehr und habe Hemmungen.

Mein lustiger Sturz war auch auf Gut Stockum. Damals ritt ich Gina, auch ein Fjordpferd. Wir waren ausreiten mit der Gruppe. Ich ritt als drittletzte, hinter mir meine alte Freundin und dahinter noch eine Betreuerin. Wir waren im Wald. Und dann passierte es auch schon. Gina ritt nah eines Baumes, dessen Ast auf Reiterhöhe hing. Ich ging dann mit dem Oberkörper nach hinten (warum ich nicht nach vorn gegangen bin... keine Ahnung XD) und da wars auch schon passiert. Gina fing an zu buckeln und streifte mich am nächsten Baum ab :D :D Ich fiel runter (war ja nur im Schritt, also nicht sonderlich schlimm) und landete natürlich auf einem spitzen Stein, also hatte ich einen schönen Bluterguss am Oberschenkel :roll: Ich und mein Glück! :D Das muss zum schreien ausgesehen haben, meine Freundin ist fast selbst vor Lachen vom Pferd gefallen :D
Das waren auch irgendwie nicht so ganz meine Reiterferien, in 6 Tage reiten habe ich es geschafft 3x runterzufallen :D

Mit meinen Pferden hatte ich zum Glück noch keine schlimmen Stürze. Von Gitano bin ich in fast 9 Jahren vielleicht 5x runtergefallen, aber meist aus eigener Dummheit :D Hatte mich auch nie dabei verletzt.
Von Cristal bin ich auch etwa 3x runtergesegelt, aber immer im Stehen gelandet. Komisch :D
Der "schlimmste" Sturz war im Mai letzten Jahr, da bin ich gleich samt Cristal gefallen. Wir hatten unsere letzte Springstunde unseres Lebens und waren auf dem furchtbaren Springplatz meines Vereins. Der war irgendwie glatt, ich weiß auch nicht. Wir sind um ne Kurve geritten und es war wie in Zeitlupe. Cristal rutschte langsam aus und fiel seitlich auf den Boden, aber wirklich so langsam, dass ich mein Bein wegziehen konnte. Mir ist rein gar nichts passiert, ich hatte Angst um mein Pferd. Ihr ist aber auch nichts passiert - zum Glück! Sind beide mit dem Schrecken weggekommen.

Also bisher gabs nur Prellungen und Vertauchungen (weiß der Geier wie ichs immer schaffe mir den Fuß dabei zu verstauchen... :D ), also toitoitoi!
Da ich aber seit Jahren nur meine Beiden reite und die nie versuchen würden einen Reiter wirklich bösartig abzuwerfen, bin ich bisher verschont geblieben!
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