Hallo Anonymous

Mein VS - Tagebuch

Reitsport in freier Natur hat hier seinen Platz - ob Tunierambitionen oder Freizeitreiten

Moderator: krümel

Re: Mein VS - Tagebuch

Beitragvon Motte » 15. Aug 2011 09:26

Ich kann gut verstehen, wie der Turniertag für dich gewesen sein muss... Was meinst du wie oft ich mit Ravenna an den Start gegangen bin, bis sie einen Parcour ordentlich und durchgesprungen ist. Die Turnieratmosphäre bringt viele Pferde durcheinander und da hilft wirklich nur die Routine, die mit der Zeit kommt. Also Kopf hoch :)

Ich find deine Einstellung nach wie vor bemerkenswert, dass du die positiven Dinge in den Mittelpunkt stellst, anstatt an allem rumzukritisieren und dem Pferd die Schuld zu geben.
So engagiert und ehrgeizig, wie ihr an die Sache rangeht, ist es nur eine Frage der Zeit bis es bei euch auch auf dem Turnier klappt!
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen."
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Training am 31.08.2011

Beitragvon Talon » 4. Sep 2011 08:31

Hallo alle miteinander!

Nach einer zweiwöchigen Trainingspause geht es nun in den „Endspurt“ für unser hiesiges Geländeturnier am 18. September. Adham und ich sind dort für den Geländereiterwettbewerb und den E-Stilgeländeritt gemeldet.

http://www.rrfv.de/index.php?cat=04_Ver ... ml~nde-Tag

Derzeit sieht unsere VS-Anlage aus wie „aus dem Ei gepellt“: Neue Hindernisse, die alten ordentlich restauriert, gemähter Rasen, gestutzte Hecken etc. Zu verdanken ist dieser „Umstand“ in erster Linie dem alljährlich statt findenden Landesjugendturnier vom 02.09. bis 04.09.11:

http://www.rrfv.de/index.php?cat=04_Ver ... endturnier

Da es dieses Mal leider wieder keine aktuellen Fotos gibt beschränke ich mich bei meinem Bericht einfach nur auf das Wesentliche:

Warmreiten um auf der Sandrennbahn wie immer. Außer, dass Adham diesmal den „Mega-Turbogang“ drin hatte: Sind erstmal drei Runden um die Bahn galoppiert, Mitreiterin ritt nur eine Runde und wartete dann, bis ich und mein „Renner“ uns ausgetobt hatten. Ich liebe das ja auch über alles- im Renngalopp den Wind um die Nase spüren! Und sonst, im Gelände, macht man das ja nicht. Daher ist so eine Rennbahn schon ab und zu eine feine Sache!

Danach warm springen über einige kleine Baumstämme. Nach wie vor muss Adham beim springen noch mehr zurück kommen. Das wird unsere Hausaufgabe für die Wintermonate. Aber er lässt sich inzwischen auf jeden Fall schon mal sehr viel besser regulieren und landet, nach dem Sprung, auch meistens im richtigen Galopp. „Beinsalat“ wird immer seltener!

Haben ein paar der neuen Sprünge ausprobiert: Einen „Wagen“ ( links und rechts blaue Wagenränder und in der Mitte mehrere gestapelte Baumstämme ), eine Hecke mit weiß gestrichenen Balken, ein Strohdach ( sieht aus wie der altbekannte „Häuschen-Sprung“, nur dass das „Dach“ aus Stroh besteht ) und zwei neu zusammen gezimmerte Steilsprünge bestehend aus drei großen Holzstämmen:

Bild

Dann waren wir natürlich noch an unserem „geliebten Stufenhindernis“, wobei wir das diesmal in einer „abgespeckten Version“, so wie es für den E-Stilgeländeritt in zwei Wochen vorgesehen ist, gesprungen und haben es außerdem im Zusammenhang mit einer „gerittenen Linie“ genommen.

Ablauf wie folgt: Sprung über den „Hoch-Weit-Sprung“, ein stück die (Gras-) Rennbahn entlang, dann den Damm hoch, Damm bis zum Stufenhindernis vorgaloppieren, über eine kleine Stufe nach oben springen und dann wieder über eine kleine Stufe nach unten. Also, nichts Wildes, damit kam sogar ICH gut klar! ;) Allerdings kamen Adham und ich etwas zu schnell an den Hoch-Weit-Sprung heran, wodurch der Sprung insgesamt zu flach wurde und Adham ihn kurz mit den vorderhufen Touchiert hatte. Da bin ich auch erstmal ein wenig erschrocken, es ist aber glücklicherweise nichts passiert.

Das Wellenhindernis gehörte heute auch zum Programm, wobei wir es in diesem Zusammenhang auch mit einem der neu gebauten Sprünge zu tun bekamen:

Die Aufgabe war es, über den Sprung drüber, Wellenhindernis hoch galoppieren, oben umdrehen, runter galoppieren und noch mal über den Sprung. Das macht mir persönlich unheimlich viel Spaß, weil ich es so toll finde, wie das Pferd bergauf „anzieht“! bergab, gerade wenn einem ein Sprung „entgegen kommt“, muss man allerdings gut aufpassen, dass das Pferd nicht zu schnell wird und auf der Hinterhand bleibt. Wobei das für uns kein Problem war. Diese Übung hat insgesamt echt gut funktioniert!

Zwischendurch zum entspannen eine Runde ins Wasser und über einen Baumstamm wieder raus.

So, das war’s dann auch „im Groben“. Sorry, für die Kürze dieses Mal, ich hoffe dass ich den nächsten Bericht wieder mit Bildern unterlegen kann!

LG, Nicole!
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Re: Mein VS - Tagebuch

Beitragvon Aaliya4ever » 6. Sep 2011 12:49

Boah!Respekt Talon! Oo :thumbsup:

Das ist ja voll cool! Oo Oo Oo Oo Oo
Ich wünschte ich könnte das auch :love: ,aber einerseits auch wieder nicht wegen den Risiken,die man aufsich nimmt... :wuh:
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Geländetraining am 08.09. und 14.09.2011

Beitragvon Talon » 15. Sep 2011 15:51

Training am 08.09.2011

Hallo zusammen!

Sorry, dass ich keinen Bericht vom Training letzte Woche geliefert habe, aber ich hatte ziemlich viel mit meinem Studium und auch privat um die Ohren und war – zugegebenermaßen – auch ein wenig schreibfaul. ;)

Letzte Woche, am 8. September, war das Training anfangs ziemlich bescheiden. Irgendwie waren Adham und ich beide nicht so gut drauf und haben ziemlich viel „Murks“ gebaut. Irgendwann war ich so genervt und frustriert, dass ich einen befreundeten Reiter, der die Stunde vor mir trainiert hatte, gebeten, sich mal auf Adham zu setzen und mit ihm die Stunde fertig zu reiten. Wollte, dass wenigstens mein Pferd ein positives Gefühl mitnimmt.

Das hat dann zum Glück auch gut funktioniert – obwohl mein Pferd Fremdreiter eigentlich nicht gewohnt ist – und die zwei haben das dann, nach anfänglichem „Sich-kennen-lernen-müssen“, ganz gut verstanden. Und wenn ein erfahrener Springreiter im Sattel sitzt, dann läuft das ganze natürlich auch besser!

Nach unserer Stunde bat mich mein Trainer mit Adham bei der Reiterin, die nach uns eine Trainingsstunde hatte, mitzureiten und notfalls den „Abschlepper“ zu spielen, da ihr Pferd noch ziemlich VS-unerfahren war. Konditionstechnisch ist eine zweite Stunde für Adham kein Problem. Im Gegenteil, er wird dann eher sogar besser, weil er schon ein wenig „Pulver verschossen“ hatte. ;) Allerdings zeigte sich schon nach den ersten Sprüngen, welche das fremde Pferd sehr souverän anging, dass es mit der ganzen Sache keine großen Probleme hatte. Somit konnte ich an diesem Tag dann doch noch mal gemeinsam mit Adham ein paar Dinge üben.

Mein „Bereiter“ gab mir dann auch noch ein paar nützliche Tipps- gerade für die Stufen und Bergabsprünge. Der für mich persönlich wichtigste davon war: Lieber Knie auf, aber dafür Waden ran ans Pferd! Das kannte ich bis dato eher umgekehrt, aber in diesem Fall wirkte es wirklich wunder! Da kann man auch mal wieder sehen, wie wichtige solche „Kleinigkeiten“ sein können.

Was mir beim „Linien reiten“, also beim Springen von mehreren Sprüngen hintereinander, noch schwer fällt, ist das richtige Zügelmaß zu finden. Irgendwie ist das bei mir im Moment noch ein ganz schönes „Herumgegrapsche“: Zügel lang, Zügel kurz, Zügel lang, Zügel kurz“…. Naja, aber ich denke, das gibt sich nur mit noch mehr Routine.

Training am 14.09.2011

Um diese Trainingsstunde mache ich mal nicht viele Worte, DENN: Ich habe Euch ein Video mitgebracht! ;)

Die Stunde stand ganz im Zeichen des Turniers am kommenden Samstag, den 18. September. Sind zum Abschluss dann auch noch mal eine Linie von 13 Sprüngen geritten. Hat wirklich prima geklappt! Nun lasse ich mich mal überraschen, wie das Turnier ausgehen wird! ;)

http://www.myvideo.de/watch/8268053/VS_ ... 14_09_2011

LG, Nicole!
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Re: Mein VS - Tagebuch

Beitragvon Fellohr » 15. Sep 2011 20:23

Ist dies Wochenende Tunier ?
Oder erst das nächste ?

Bei ich glaub dem letzten Spung sieht man von hinten, wie stark ihr vor dem Sprung schwankt - da fehlt ihm das Bein rahm ihn mehr ein ;)

Ausserdem finde ich - bitte korrigiere wenns nur so ausschaut - sehr handlastig aus :/ Versuch zwischen drin immer mal wieder zum sitzen zu kommen um ihn dir wieder zusammen zuschieben und nicht so an die Hand rennt

Jaja ich weiss ich oller "Ex-Reiter" hab gut reden und von unten siehts eh immer einfach aus :D
Vielleicht dürft ihr mich aber auch bald auseinander nehmen :pfeif:

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Geländeturnier am 18.09.2011

Beitragvon Talon » 8. Okt 2011 19:52

Hallo alle miteinander!

So, mit 3 Wochen Verspätung kommt nun endlich der Bericht von unserem Geländeturnier.

Wir waren, wie gesagt, für den Geländereiterwettbewerb und den E-Stilgeländeritt gemeldet.

Das Wetter war an jenem Tag, zumindest am Anfang, mehr als Bescheiden. Es regnete in einer Tour und ich kam schön völlig aufgeweicht auf dem Turnierplatz an. ( Bin hin geritten, da es ja nur ca. 2-3 km von meinem Stall entfernt ist. ) Kaum auf dem Abreiteplatz angekommen zeigte sich der Himmel dann wieder gnädig und es blieb dann auch für den Rest des Tages trocken. Hatte dennoch zuerst ein wenig bedenken, wegen dem aufgeweichten Boden, da mein Pferd keine Stollen trägt. Aber es war dann zum Glück doch nicht so rutschig, wie von mir angenommen.

Um 13 Uhr sollte meine erste Prüfung, der Geländereiterwettbewerb beginnen. Wir Reiter durften mit unseren Pferden die Strecke im Schritt abreiten und ihnen dabei die Sprünge zeigen. Der Ritt bestand aus insgesamt 6 Sprüngen, die wirklich sehr einfach waren. Fast alles nur kleine Baumstämmchen und einmal noch kurz die Wellenbahn, an der niedrigsten Stelle, hoch und runter reiten. Ursprünglich waren 8 Reiter genannt, von denen dann letztendlich aber nur 4 antraten.

Problematisch war dann, dass mir nicht genug Zeit zum Abreiten blieb und Adham noch sehr heiß war, als wir an den Start gingen. Und wenn mein Pferd zu heiß ist, dann neigt es manchmal dazu sein Gehirn auszuschalten. Das bescheidene Ergebnis davon war dann, dass wir doch tatsächlich zwei Steher vor zwei winzigen Baumstämmchen hatten ( man hätte sie fast schon, leicht abfällig, als „etwas dickere Trabstangen bezeichnen können ) und dadurch mit einer Wertnote von 5, 9 auf dem vierten, also letzten Platz, landeten. Nun ja, ich fands schon etwas peinlich und hab innerlich über mein Pferd den Kopf geschüttelt. Aber gut, manchmal steckt man in den „Viechern“ eben einfach nicht drin… ;)

Gleich im Anschluss ging’s zur Streckenbesichtigung für den E-Stilgeländeritt. Vor meinem Durchgang waren erst noch die Reiter vom „Jahrgang 90 und jünger“ dran, somit blieb mir diesmal genug Zeit zum Abreiten.

Adham war nach wie vor „in bester Laune“, weshalb ich das Abreiten seiner Lauffreude angepasst habe. Wann immer er wollte, durfte er Traben und Gloppieren ( das ist bei ihm kein Problem, denn er wird dadurch nicht zum Durchgänger, sondern entspannt sich, weil er Druck abbauen darf ). Habe ihn insgesamt eine gute Stunde abgeritten und dazwischen immer wieder mal über die drei, auf dem Abreiteplatz aufgebauten Sprünge, geritten. Das hat er alles sehr gut gemacht und er benahm sich dabei wirklich vorbildlich.

Hier ein kleines Video davon:

http://www.youtube.com/watch?v=mAPYkqFEbA4

Der Ritt bestand aus insgesamt 14 Sprüngen und ging über das gesamte Gelände:

Sprung 1 und 2:

Bild

Danach ging es auf den Damm hoch und zum Stufenhindernis ( Stufe hoch: Sprung 3 ):

Stufen runter ( Sprung 4: Baumstamm, Sprung 5: Absprung ):

Bild

Sprung 6: Hügel mit Baumstamm

Bild

Sprung 7: Steinmauer

Bild

Sprung 8a und 8b: Bergab-Kombi; Sprung 9: Großer Baumstamm

Bild

Sprung 10: Rot-Gelber-Sprung ( auf dem Bild noch grün, wurde fürs Turnier neu gestrichen ;) )

Bild

Sprung 11: Eingang Wasser

Sprung 12: Aussprung Wasser ( man musste dabei über eine weiß gestrichene Planke springen ) Anmerkung: Auf dem Video liegt die Planke noch VOR dem Wasser, also als EINsprung. Auf dem Turnier lag sie dahinter, als AUSsprung!

Sprung 13: Schweinerücken

Bild

Danach ging es über das Wellenhindernis und danach über Sprung 14:

Bild

Wie der Ritt ausging? Nun ja, was soll ich sagen, MIR ist etwas total mega-ober-peinliches passiert: Ich habe mich auf dem Weg von Sprung 12 zu Sprung 13 verritten. Auf der EIGENEN HEIMISCHEN Anlage und mit durchnummerierten Sprüngen! *Ascheaufmeinhaupt* :mad: :wuh:

Wie es dazu kam?

Nun ja, ich war halt mal wieder super nervös und aufgeregt ( und da setzt bei mir dann halt auch gerne mal das Hirn aus- wie bei meinem Pferd ) und habe bei dem Einreiten ins Wasser, also bei Sprung 11, nicht realisiert bzw. im Eifer des Gefechts vergessen, dass es sich dabei AUCH um einen „Sprung“ handelt und dann habe ich beim Aussprung, also Sprung 12, irgendwie das Nummernschild mit der Zahl 12 übersehen und dachte somit ich wäre erst bei Sprung 11. Naja, und dann sah ich zwar den Sprung 13 ganz klar vor mir, aber habe Ausschau nach Sprung 12 gehalten. Habe mein Pferd im Galopp auf eine Volte gelenkt – was als verreiten und damit als Verweigerung zählt – und habe mich nach dem ominösen Sprung 12 umgeguckt. Es kam dann auch schon ein befreundeter Reiter angerannt und hat gerufen: „Da ist Sprung 13! DA musst Du rüber!“ Okay, das hab ich dann auch gemacht.

Leider hat mein Pferd dann Sprung 14 verweigert – keine Ahnung wieso, im Training sprang er den immer – und damit hatten wird dann die dritte Verweigerung ( die erste war an Sprung 12, welche ich auch nicht verstanden hatte, denn die weiße Planke kannte er ja auch ), was zum Ausschluss führte.

Hab mich dann natürlich erstmal „ne Runde geärgert“, ob meiner eigenen Blödheit ( Pferde sind halt manchmal komisch und verweigern aus unbekannten Gründen, aber dass ICH so dröselig war und mich verritten habe, das ist schon ein „kleiner Hammer“! ).

Besonders schade war es auch deshalb, weil wohl die beiden Richter von meinem Ritt insgesamt sehr angetan waren. Meine RLin stand während meinem Ritt bei ihnen in der Nähe und hörte, wie sie sich unterhielten und sagten, dass mein Sitz und das Tempo/ der Rhythmus meines Pferdes, sowie auch seine Manier an den Sprüngen ihnen gut gefielen. Meine RLin war der Ansicht, dass wenn die drei Fehler uns bzw. mir nicht passiert wären, wir wohl im vorderen Drittel platziert worden wären. Wirklich sehr, sehr schade…

Ich glaube, das nächste Mal werfe ich mir vor dem Ritt ein paar „Rescue-Tropfen“ ein, damit mein Hirn nicht wieder auf „Ausnahmezustand“ schaltet! ;)

Egal, zumindest sind wir wieder um eine Erfahrung reicher und ich bin auch schon etwas stolz auf mein Pferd, weil er die ganzen schwierigen Sachen ( besonders Stufen und Bergab-Kombi ) so toll und ohne Zögern gemeistert hat.

Außerdem haben wir ein Kompliment von einem der Richter, der mich und mein Pferd schon länger kennt, bekommen. Er meinte zu mir, dass er sehr überrascht gewesen war, wie gut „der Traber“ das gemacht hätte. Und bei DEM Richter heißt das auch was, weil er dafür bekannt ist, dass er jedem Reiter „knallhart“ seine Meinung ins Gesicht sagt, auch wenn sie noch so vernichtend ist.

Jetzt steht für Adham und mich dieses Jahr noch einmal ein Geländetraining am 22. und 23.10. an, das „Saisonabschlusstraining“ sozusagen und danach noch am 29.10. eine Fuchsjagd, zu der wir von einem befreundeten VS-Trainer eingeladen wurden. Dann kommen erstmal die ruhigen Hallenmonate mit Springtraining bei meinem mobilen RL, auf die ich mich schon sehr freue. Und dann mal schauen, wie es nächstes Jahr mit uns weiter geht.

LG, Nicole!

PS: Morgen am 9.10. starten wir in einer E- und A-Dressur. Mal schauen, wie es da läuft. :)
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Re: Mein VS - Tagebuch

Beitragvon Fellohr » 8. Okt 2011 22:30

Na liest sich soweit doch aber okay - du weisst was du verbessern musst -daher kanns ja nächste Saison nur was werden :)

Bin gespannt wie öde dir das reine D-Tunier nun wieder vorkommt :D

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Re: Mein VS - Tagebuch

Beitragvon Talon » 9. Okt 2011 04:40

@ Fellohr: Also, ich finde D-Turniere ja aufregender als alles andere! WEIL: Ich rege mich schon immer im Vorfeld total auf, wenn ich die blöden, kleinen Zöpfchen flechten muss! :D So wie jetzt dann gleich, weil ich gestern abend - nachdem meine Freundin Friedi und ich an die 50 Koppelpfähle in den Boden gehauen haben, für unsere bzw. Friedis neue Koppel - keinen Bock mehr dazu hatte! :>_<:

Was das Springen angeht, so freue ich mich jetzt sehr auf die Wintermonate und die Hallenarbeit. Werde mit meinem RL Simon dann in aller Ruhe weiter an den Grundlagen arbeiten. Muss dringend was für meinen ( Spring- ) Sitz tun. Und dann, mal schauen, wie es nächstes Jahr aussieht. ;)
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Re: Mein VS - Tagebuch

Beitragvon Fellohr » 9. Okt 2011 07:09

Toi toi toi :thumbsup:

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VS-Lehrgang vom 22. und 23.10.2011

Beitragvon Talon » 18. Nov 2011 09:08

So, liebe Leute! ;)

Nach wochenlanger Verspätung hier noch ein paar Worte zu meinem "Jahresabschluss VS-Lehrgang" am 22. und 23.10.2011.

Es hat, wie immer, sehr viel Spaß gemacht. Wir sind einige von den neuen Sprüngen, die extra für das vergangene Turnier im September gebaut wurden, gesprungen. Dabei haben Adham und ich uns dann auf A-Niveau vorgekämpft. Wir sind vor allem sehr viele "Linien" ( also, mehrere Sprünge hintereinander ) geritten. Besonders stolz war ich über einen Sprung, über den man direkt ins Wasser hinein springt. Leider gibts davon keine Fotos.

Einmal bin ich auch unfreiwillig abgestiegen- dachte Adham springt und dann hat ers doch nicht gemacht. ;) War aber nicht schlimm, denn der Boden war, von den veragangenen feuchten Herbsttagen, sehr weich.

Nun befinden wir uns in der wohlverdienten Winterpause: Viel Koppel und regelmäßig freie Tage fürs Pferd ( Examensvorbereitung für mich! :roll: ), bißchen Dressur, Springgymnastik und natürlich gemütliche Ausritte.

Ich hoffe, dass Adham und ich über den Winter noch mehr beim Springen zueinander finden und unser Zusammenspiel noch harmonischer wird. Ich möchte es schaffen mehr über den Sitz zu reiten - gerade zwischen den Sprüngen - und weniger mit der Hand zu arbeiten. Adham braucht noch mehr Rhytmus und Balance und muss lernen sich etwas mehr zurück zu nehmen. Mal schauen, wie weit wir uns da über den Winter verbessern werden.

Hier noch ein paar Fotos:

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A-Niveau:

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Bis dann,

LG, Nicole!
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Re: Mein VS - Tagebuch

Beitragvon Fellohr » 18. Nov 2011 12:33

Wahnsinnig tolle Bilder !!

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Re: Mein VS - Tagebuch

Beitragvon Pferdespecki » 17. Feb 2012 13:39

Wirklich sehr interessant zu lesen. Finde es gut, dass du dich von kleinen Tiefs nicht so leicht unterkriegen lässt :)
Aber noch mal zu deinem ersten Turnier, wenn ein Pferd verweigert, dann macht man eigentlich noch einen
Gehorsamkeitssprung. Viele Richter erlauben den auch noch im Parcour :)
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Re: Mein VS - Tagebuch

Beitragvon Talon » 17. Feb 2012 18:10

Pferdespecki hat geschrieben:Aber noch mal zu deinem ersten Turnier, wenn ein Pferd verweigert, dann macht man eigentlich noch einen Gehorsamkeitssprung. Viele Richter erlauben den auch noch im Parcour :)


Stimmt. Aber ich habe in unserem Fall darauf verzichtet, weil Adham so "durch den Wind" war. Hätte ihn in diesem Zustand garantiert auch nicht über den Gehorsamssprung drüber bekommen, zumal ich selber auch völlig "neben der Spur" war... :pfeif:

Wenn "zwei Anfänger" sich zusammen "durch wurschteln", darf man erstmal nicht zu viel verlangen! :D ( Wenigstens gab es keine Toten und keine Verletzten! :D )
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VS - Reiten 2012

Beitragvon Talon » 12. Apr 2012 11:58

VS-Lehrgang vom 23. bis 24.03.2012

Am Freitag den 23.03. war es so weit: Unser erster VS-Lehrgang in diesem Jahr stand vor der Tür! :happy:

Leider herrscht hierzulande ( Rheinebene ) schon wieder eine solche „Mückenplage“, dass mein armes, geplagtes Pferd nicht ohne Fliegenschutz vor die ( Stall- ) Tür kann. Von daher war ich echt gespannt, wie er sich auf der Anlage „gebärden“ würde, da dort das „Viehzeug“ – wegen den vielen Wasserstellen – noch schlimmer ist. Wir sind dann erstmal gemütlich im Schritt eine halbe Stunde lang bis zur Anlage geritten. Es war gestern wirklich sehr warm und Adham machte auf mich den Eindruck, als wollte er am liebsten in der Mittagssonne ein Schläfchen halten. ;)

Auf dem Trainingsgelände angekommen sammelten wir uns erstmal mit den anderen 3 Reitern, die mit ihren Pferden schon einmal im Schritt auf Rennbahn das VS-Gelände umrundet hatten. Zusammen trabten wir dann zunächst eine Runde um die 800 m – Bahn und trennten uns danach in zwei Gruppen, von denen die eine links herum und die andere rechts herum um die Rennbahn galoppierte. Dabei wäre es dann bei mir und der einen Reiterin, die ein geschecktes Pony ritt, zu einem Zusammenstoß gekommen, weil ihr Pony plötzlich, genau in dem Moment, als wir uns im Galopp passierten, vor etwas am Rande der Bahn erschrak und vor Adham sprang. Zum Glück ist Adham selbstständig nach rechts ausgewichen und ich stand Gott sei Dank fest in den Steigbügeln, so dass es mich dabei nicht runter gehauen hat. Der Rest der Runde verlief dann ohne Vorkommnisse.

Im Anschluss ist jeder einmal kurz die Wellenbahn hoch und runter getrabt und gleich im Anschluss ging es dann an die Aufwärmsprünge. Genau wie letztes Jahr: Kleiner Baumstamm, im Trab drüber, alles gut.

Weiter ging es mit zwei aufeinander folgenden Sprüngen. Da hat Adham mal kurz getestet, ob das Frauchen über den Winter im Springtraining was gelernt hat, was ihre „Durchsetzungsfähigkeit“ angeht. Er galoppierte auf den ersten Sprung zu und guckte dann ein wenig, so nach dem Motto: Soll ich oder soll ich nicht!? Frauchen hat dann einmal kurz die „Beine zu gemacht“ und sich mit der Springgerte selbst auf den Oberschenkel gehauen – das Ding ist ja zu kurz um es als Dressurgerte zu verwenden – durch den „Klatsch“, also genauer gesagt das Geräusch davon, hats Pferdle dann gemerkt, dass s’Fraule ernst macht und ist anstandslos über Sprung eins und zwei gesprungen.

Nachdem die „Geschäftsbedingungen“ bzgl. der Frage „Wer ist hier der Boss“ gleich am Anfang der Stunde ausdiskutiert waren, lief es danach einfach nur noch „Hammer toll“!

Was für mich eine ganz tolle neue Erfahrung war, dass ich und mein Pferd auch ein paar Mal „Abschlepper“ spielen durften/musste, wenn die anderen Pferde bei dem ein oder anderen Sprung nicht so wollten/konnten. Letztes Jahr waren immer WIR es, die „abgeschleppt“ werden mussten und jetzt machen wird das selber! *freu* Bin echt total gespannt, wie weit wir noch kommen werden…

Samstag, 24.03.2012

Heute musste ich insgeheim schmunzeln: Wir haben schwerpunktmäßig die Sprünge geübt, die für den „Trainingsritt unter Turnierbedingungen“ am Sonntag vorgesehen sind.

Es wird dabei drei unterschiedliche Strecken geben: E-, A- und L-Niveau. Ich werde den E-Stilgeländeritt mit reiten obwohl es mich schon ein wenig „gejuckt“ hat, auch die A zu versuchen… Mein Trainer meinte aber, da es ja erst der Anfang der Saison ist, ich es erstmal noch mit E gut sein lassen soll. Okay, hat er wahrscheinlich recht. Kaum läuft es mal an zwei Tagen gut schon werden die Reiter übermütig!

Also, warum ich geschmunzelt habe: Nachdem wir alle Sprünge genommen hatten dachte ich mir: Das war ja total einfach! Herrje, und letztes Jahr habe ich mir noch bei etlichen Dingen „voll ins Hemd“ gemacht und heute denke ich mir gar nichts mehr dabei.

Ich glaube, die regelmäßige Springgymnastik hat mir und meinem Pferd sehr gut getan. Der Galopp ist noch sicherer geworden und er lässt sich vor und nach den Sprüngen heute viel besser zurück nehmen.

Der E-Stilgeländeritt ist vom Ablauf her ähnlich mit dem vom letzten September. Neu ist der Einsprung ins Wasser ( über einen Baumstamm ), der Sprung über einen „Wagen“ und der über einen Graben. ( Über den Graben haben sich ein paar Leute auch beschwert weil der, zumindest in der „Dimension“ auf E-Niveau eigentlich nicht vorkommt. ) Adham hatte damit im heutigen Training aber keine Probleme.

Sonntag, 25.03.2012

So, ich will nicht viele Worte machen ;) :

Unser „Trainings-Turnierritt“ ( lustiges Wort! ) sollte um 16:15 Uhr beginnen. Davor fand noch das obligatorische Abreiten inklusive einiger Probesprünge auf dem Abreiteplatz statt, wobei mich mein Trainer unterstützte. Adham war schon beim Abreiten total brav, nur ein wenig abgelenkt von dem ganzen Drumherum: Es waren einige Zuschauer da und eine Kaffee- und Kuchentheke direkt neben dem Abreiteplatz.

Bereits die Probesprünge waren sehr gut. Adham hat nicht gezögert sondern ist gleich drüber. Stand ruhig und sicher an den Hilfen.

Dann ging es an den Start. Es wurde von 5 auf 0 herunter gezählt und dann ging es los. Die Strecke war 1200 m lang, beinhaltete 11 Sprünge, Tempo: 480 m/min, erlaubte Zeit: 3:20 min.

Mit der ersten Hälfte der Strecke war ich wirklich sehr zufrieden. Adham ist schön ordentlich gesprungen und hat sich prima regulieren lassen. Der Galopp war flüssig und nicht zu schnell. Einzig die Linienführung bei diesem Ritt fand ich nach dem ersten Drittel ein wenig unglücklich, weil man sich teilweise richtig seinen Weg zwischen Bäumen und aufgeschüttetem Erdhügeln ( die Strecke wird seit Anfang diesen Jahres erweitert und teilweise umgebaut ) hindurch suchen musste.

Anschließend gab es ein großes Lob vom Trainer! *freu*

PS: Fotos und Videos von diesen drei Tagen sind wohl irgendwo im Umlauf, aber ich habe sie bislang noch nicht ran bekommen. Wollte aber auch nicht mehr länger mit der Einstellung des Textes warten. Wenn ich das Bildmaterial bekomme, dann stelle ich es nachträglich hier ein!

LG, Nicole!
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Beitragvon Talon » 12. Apr 2012 12:19

Training am 11.04.2012

Gleich vorweg: Wir haben heute so viel gemacht, dass ich es hier alles gar nicht mehr genau auflisten kann. ;)

Wir sind sehr viele „Linien“, also aufeinander folgende Sprünge, geritten, teils auf E- teils auf A-Niveau. Etliche Wasserein- und Aussprünge. Der Trakehnergraben war mit von der Partie, ebenso wie der Tisch, der ( einst ) gefürchtete „Ecksprung“ und die Brücke.

Adham ist alles anstandslos gesprungen, kein einziger Steher: Dran, drauf, drüber! 

Den einzigsten „Patzer“, den wir gestern hatten, war am „Coffin“. Da hab ich ihn nicht drüber bekommen, obwohl er es letztes Jahr schon mal gesprungen ist. Aber was soll’s?! Der Sommer ist ja noch lang und wir haben noch genug Zeit zum üben.

Und damit die „Bilanz“ ausgeglichen ist, hat Frauchen dann auch einmal gepatzt, bzw. zweimal, bei bestimmten, steilen Wassereinsprüngen. Man muss über zwei am Hang stehende kleine Sprünge springen, wovon es nach dem letzten gleich ins Wasser geht. Mir war der Weg nach unten da ein wenig unheimlich, weshalb ich mich nicht getraut habe. *peinlich* Nun ja, man braucht ja auch noch Dinge zum üben! ;)

Was Adham wiederum toll gemacht hat, war der einzeln stehende schmale Sprung, an dem viele Pferde gerne vorbei laufen. Beim ersten Versuch ist er noch „halb dran vorbei“ gesprungen, aber schon beim zweiten Anlauf ging er, so wie es sein soll, mittig drüber.

Was wir gestern auch nicht so gut gemacht haben war der Graben ( ca. 1 Meter breit ). Wir sind immer zu langsam hin geritten bzw. Adham hat kurz vorher gestoppt und sprang dann, mehr schlecht als recht drüber. Da muss ich echt an mir arbeiten, dass ich ihn mehr vorwärts reite, damit er da nicht mal mit den Beinen hängen bleibt… Auf dem letzten Lehrgang klappte der Graben komischerweise prima.

Hier noch ein paar Videos:

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Der zweite Sprung ist der „Ecksprung“. Da war ich etwas perplex, dass Adham so selbstverständlich gesprungen ist, weshalb der Sprung etwas lustig aussieht. Hab auch einmal kurz „Huch!“ gerufen und bin nach dem Sprung natürlich prompt die falsche Linie geritten!

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Die Brücke ( aus der A-Vielseitigkeit und letztes Jahr noch „voll das Problem“ ):

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Raus und Berghoch geht immer…

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… bergab hatte Frauchen dann „die Hosen voll“!

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Der schmale, einzeln stehende Sprung. Danach wäre es gleich runter ins Wasser gegangen… wenn Nicole besser geritten wäre und keinen Schiss gehabt hätte…

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„Linie“: Bestehend aus Wasserein- und aussprung, Trakehnergraben ( sieht man ganz hinten als ersten Sprung auf dem Video ), Gatter und Graben. Leider SEHR schlecht geritten von mir, besonders der Graben, da fehlt der Schwung. Unser Trainer hat uns danach auch noch mal eingeschärft, dass wir uns die Linien, gerade später beim Parcour abgehen auf dem Turnier ganz genau anschauen müssen, damit wir die Sprünge gerade anreiten und nicht so wie ich anfangen „herum zu eiern“… Aber Adham hat zum Glück das Beste daraus gemacht! ;)

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Nochmal eine Linie. Man sieht uns zwar nur – in weiter Ferne – den Trakehnergraben als letzten Sprung springen. Aber links auf dem Video könnt ihr die ersten beiden Sprünge sehen: Die Bürste und der Sprung direkt vor dem Wasser.

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Über den Hügel und dann gleich weiter über das kleine „Haus“. Beim ersten Versuch hat’s nicht geklappt…

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… beim zweiten dann schon! ;)

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Der „Tisch“ ( aus der A-Vielseitigkeit ):

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Und die zwei „Treppen“, auch aus der A- Vielseitigkeit. Leider sieht man den zweiten Sprung nicht richtig, weil mein Mitreiter im Bild steht.

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Letzter Sprung des Tages: Das „Coffin“ und danach weiter bergauf über einen einzeln stehenden schmalen Sprung. Leider hat das nicht geklappt.

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Wir haben es nach drei Anläufen dann nicht weiter versucht, weil Adham die ganze Zeit so brav mitgemacht hatte und wir das nicht verderben wollten. Bin dann zum Abschluss noch über einen kleinen „Korrektursprung“ drüber und danach haben wir es gut sein lassen.

Was mir allerdings aufgefallen ist: Ich habe mir den merkwürdigen „Tick“ angewöhnt, vor dem Sprung mein Pferd zurück zu nehmen. Das muss ich mir, glaube ich, wieder ein wenig abgewöhnen, damit der Schwung nicht verloren geht. Vor allem im Hinblick auf den Graben…

Ansonsten bin ich wie gesagt super zufrieden!

Weitere Berichte folgen! ;)

LG, Nicole!
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