Oh ja, das ist weit verbreitet.
Durch das erhöhte Gewicht ändert sich der Takt, denn das Bein bleibt länger am Boden stehen. Bei Pferden, die zu Passtölt neigen, werden die Gewichte an den Vorderbeinen eingesetzt, bei Trabtöltern an den Hinterbeinen.
Die vermehrte Aktion ensteht durch den höheren Kraftaufwand, mit dem das Pferd sein Bein vom Boden heben muss.
Auch ich habe Gewichte genutzt, da Ása statt Tölt immer Schweinepass gezeigt hat (kein Wunder, habe sie mit hochgezupftem Kopf reingetrieben

).
Aber ich hab eben erkannt, dass man so erheblich in die Biomechanik eingreift und dem Pferd keinen Gefallen tut.
Lieber richtig Reiten
Zeitweise eingesetzt können die Gewichte dem Pferd helfen, vom Gangsalat zum korrektem Takt zu finden.
Selbst das sehe ich kritisch, da ich denke, gute Reiter können diesen Weg der Ausbildung auch ohne Hilfsmittel gehen.
Aber gut, als Freizeitreiter lieber mal wenige Wochen Gewichte einsetzen, als dem Pferd durch Gangsalat dauerhaften Schaden zufügen...