von GilianCo » 11. Sep 2009 07:15
Ich kenne diese Aussage auch, muß aber sagen, ich habe es mir anhand von Büchern beigebracht, und hab jetzt mittlerweile mal eine DL Stunde bei meiner Freundin genommen (die macht gerade ihren Pferdewirtschaftsmeister, und hatte in der DL eine Eins *g*), und die hat jedenfalls nicht gemeckert, sondern hat noch ein wenig gezielter geschaut, wie ich mein Pferd noch unterstützen kann, wenn er sich beispielsweise einrollt und so.
Momentan (vermutlich ab nächster Woche) wird mein Pferd wieder an der DL im Schritt gearbeitet, was aber dann wieder ein wenig in Richtung Langzügelarbeit geht, weil er dann wieder eine halbe Stunde Schritt arbeiten soll, und ich ihn dann noch nicht wieder täglich reiten möchte, wovon ich eh ab war (bin so viermal die Woche geritten, und dazwischen halt Longenarbeit, entweder an der DL, oder am Kappzaum).
Ich finde, man muß sich bewußt machen, was man da macht. Daß man an jedem Longenende ein Gebiß dranhat, und daß man durch die Länge der Longe durchaus auch eine stärkere Wirkung auf das Maul hat, als das mit dem normalen Zügel der FAll ist. Aber ich sehe deutlich mehr Leute, die sich eine Longe nehmen, und damit das Pferd grausig arbeiten, als Leute, die sich tatsächlich an eine DL rantrauen (oder vielleicht liegt es sogar an diesem Ausspruch, daß sich nur wenige an die DL trauen, und diejenigen dann so durchdacht da ran gehen... ), und das Pferd damit versauen.
Ich denke, man sollte es nicht komplett ohne Ahnung machen, aber wenn man sich damit beschäftigt, dann ist es eine gute Methode, das Pferd zu gymnastizieren.